Der Adaptabilitätsquotient (AQ) – der Erfolgsfaktor

Beruflicher und privater Erfolg in unserem Leben ist von vielen Faktoren abhängig. Doch in den letzten Jahren hat sich ein Faktor herausgestellt, der maßgeblichen Einfluss auf effektives Arbeiten und Wohlbefinden hat: Die Adaptabilität. Unsere Anpassungsfähigkeit entscheidet nicht nur darüber, wie gut wir mit Veränderungen umgehen können, wie groß unsere Chance ist am Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein, sondern auch über unsere psychische Gesundheit in und nach Krisen.

Und diese Anpassungsfähigkeit an Veränderungen lässt sich messen – mit dem Adaptabilitätsquotienten (AQ). Lesen Sie hier, was den AQ ausmacht, und wie Sie ihre Anpassungsfähigkeit aktiv steigern können.

Was ist der Adaptabilitätsquotient?

Der IQ als Intelligenzquotient sollte jedem ein Begriff sein. Neben dem IQ hat sich seit den 90ern eine zweite Form der messbaren Intelligenz durchgesetzt: die emotionale Intelligenz (EQ). Sie ist als Voraussetzung für Soft Skills besonders in Unternehmen ein Erfolgsfaktor und für eine gelingende zwischenmenschliche Interaktion essenziell. Im letzten Jahrzehnt ist mit der Adaptabilität schließlich ein dritter Faktor für beruflichen und privaten Erfolg hinzugekommen.

Der Professor für pädagogische Psychologie, Andrew J. Martin, erklärt in seiner Studie zur Adaptabilität, sie sei die wichtigste Eigenschaft, um mit Wandel und Unsicherheit umzugehen – aus individueller Ebene für gesteigertes Wohlbefinden und im Unternehmen als Wettbewerbsvorteil. Damit verdient sich der AQ neben IQ und EQ nicht nur einen wichtigen Platz in der Reihe der menschlichen Intelligenzen, er wird sogar als wichtigster Erfolgsfaktor eingeschätzt.

Die Messung, wie anpassungsfähig ein Mensch ist, gab es im Businessbereich schon länger, jedoch als „adaptive performance“ bezeichnet, um das individuelle Potential einer Person genauer zu beschreiben. Erst 2010 tauchte der Begriff „Adaptabilitätsquotient“ in einem Artikel von Stuart Parkin auf. Er beschrieb Adaption nicht ausschließlich als Reaktion auf Veränderung, sondern als konstante Fähigkeit der permanenten Anpassung.

Warum brauchen wir Adaptabilität?

Die Zeiten, in denen wir einen Job beginnen und ihn bis zur Rente ausführen, liegen hinter uns. Laut dem U.S. Bureau of Labor Statistics verbringen Menschen durchschnittlich 4,2 Jahre an ein und demselben Arbeitsplatz. Die erhöhte Fluktuation hat zur Folge, dass Angestellte ihr Skill-Set stetig erweitern müssen, um sich an die Anforderungen des neuen Jobs anzupassen.

Neben dem Jobwechsel kommt eine verkürzte Halbwertszeit der Fähigkeiten dazu. Der Wert der erworbenen Fähigkeiten sinkt schnell – besonders mit dem Blick auf die Digitalisierung. Beispielsweise stellte das IBM stellte, dass im Zuge der Automatisierung 120 Millionen Erwerbstätige komplett neue Fähigkeiten erwerben mussten, um weiterhin Bestand am Arbeitsmarkt zu haben.

Im Arbeitskontext ist Adaptabilität die grundlegende Basis dafür, seine Beschäftigungsfähigkeit beizubehalten. Gleiches gilt für ganze Unternehmen in Hinblick auf Disruption. So sagt Sam Page in seinem Artikel bei Forbes: „Businesses must embrace change to remain relevant“.

Der Zusammenhang von Adaptabilität und Resilienz

Im privaten Kontext brauchen wir eine hohe Adaptabilität, da sie einen großen Teil zu unserem Wohlbefinden beiträgt. Unsere Anpassungsfähigkeit ist nicht nur Teil einer starken Resilienz. Sie ist auch die Voraussetzung, um resilient aus Krisen hervorzugehen. Denn nur durch Anpassung überwinden wir schwere Situationen, und wachsen letztendlich an ihnen.

Wir brauchen Adaptation, um uns angemessen an stressige Situationen anzupassen oder um Rollenklarheit zu schaffen. Regulation ist der Gegenpart zur Adaptation und die Fähigkeit, nach der Anspannung auch wieder in die Entspannung zu gehen, um Stress abzubauen. Und für eine starke Resilienz brauchen wir die Oszillation zwischen beiden Polen, um die Herausforderungen des Lebens zu meistern.

Resilienz und Adaptabilität bedingen gewissermaßen einander. Wir brauchen die Anpassungsfähigkeit, um Resilienz, als Wachstum aus Krisen, zu erleben und mit einer starken Resilienz sind wir anpassungsfähiger im Alltag und reagieren mit weniger Stress auf Veränderungen.

Warum gibt es eine Maßeinheit für Adaptabilität?

Je besser wir uns anpassen können, desto größer ist unsere Resilienz und desto größer ist auch der Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt. Um die eigene Anpassungsfähigkeit verbessern zu können, ist es also hilfreich seinen AQ zu ermitteln.

Dabei profitieren nicht nur wir selbst von der Kenngröße unserer Anpassungsfähigkeit. Auch für Personaler, Headhunter und Führungskräfte beispielsweise ist der Adaptabilitätsquotient ein wichtiger Faktor im Einstellungsverfahren. Schließlich weist der AQ darauf hin, wie der Umgang der Person mit unbekannten Herausforderungen oder gar Krisen ist und wie innovativ sie denken und handeln kann.

Besonders für Führungskräfte ist der AQ eine wichtige Kontrollinstanz, um die Krisensicherheit des eigenen Unternehmens einschätzen zu können. Anpassungsfähige Geschäftsmodelle haben eine deutlich höhere Chance Veränderungen oder Disruption auf dem Markt standzuhalten und weiterhin erfolgreich zu bleiben.

Den Adaptabilitätsquotienten messen

Tatsächlich gibt es noch keinen einheitlichen Test, mit dem sich der AQ ermitteln lässt. Allerdings stellte Natalie Fratto, Vizepräsidentin bei Goldman Sachs, in ihrem TED Talk 2019 Wege vor, die Adaptabilität beispielsweise bei Gründenden zu messen. Im Gespräch achtet sie auf diese drei Faktoren:

  1. „Was wäre wenn“: Fratto stellt Fragen nach hypothetischen Szenarien, um die Fähigkeit ihres Gesprächspartners oder ihrer Gesprächspartnerin zu überprüfen, nicht nur auf Vergangenes zu schauen, sondern Erfahrungen auch auf Unbekanntes anzuwenden.
  2. Suche nach Zeichen für „Unlearning“: Beim „Verlernen“ geht es um zwei Aspekte. Zum einen soll sich nicht auf vorhandenem Wissen ausgeruht werden. Dagegen sollte der Wunsch erkennbar sein, seine Horizonte zu erweitern. Und zum anderen geht es darum, obsoletes Wissen zu verwerfen, statt ständig auf Veraltetes zurückzugreifen. Der US-Professor und Autor Marshall Goldsmith formuliert diese Faktor in seinem Werk von 2007 treffend: „Was Sie hierher gebracht hat, wird Sie nicht weiterbringen“.
  3. Expansion über Ausbeutung stellen: Nach Fratto gehört zu einer hohen Adaptabilität der Wille, stets neue Wege zu finden bzw. neue Geldquellen ausfindig zu machen, statt sich auf einem bekannten Modell auszuruhen und dieses finanziell zu „melken“.
„Die schlechteste Zeit sich anzupassen ist, wenn man dazu gezwungen ist“ – Stuart Parkin

Wie lässt sich der Adaptabilitätsquotient erhöhen?

Adaptabilität ist eine Fähigkeit, die sich auf der einen Seite durch bestimmte innere Haltungen und Verhaltensweise bei sich selbst erhöhen lässt. Auf der anderen Seite können wir auch die Adaptabilität anderer steigern. Zum Beispiel bei Kindern im Erziehungskontext oder im Unternehmen als Führungskraft.

Den eigenen AQ steigern

Penny Locaso, Gründerin von BKindred und selbsternannte Happiness Hackerin, entwickelte als Werkzeug zur Steigerung der Adaptabilität den „Intentional Adaptability Quotient®“. Ihrem Konzept zufolge stärken sechs Faktoren die eigene Adaptabilität und erhöhen somit den AQ.

1. Neugierde

Die innere Haltung, stets neues entdecken und erfahren zu wollen, führt auf den Weg sich schnell und gut mit Unbekanntem vertraut zu machen. Die Angst vor unbekannten Situationen und Veränderung ist es, die uns handlungsunfähig macht und eine effiziente Anpassung verhindert. Neugierde hilft dabei, diese Angst zu überwinden.

Um Neugierde als Haltung zu integrieren und auszuleben, schlägt Locaso eine Übung vor. Machen Sie sich eine Liste mit den Dingen bezüglich der Zukunft, die Sie schon lange interessieren, über die Sie allerdings noch so gut wie nichts wissen. Suchen Sie sich einen Punkt auf der Liste aus und versuchen Sie so viel darüber zu lernen wie möglich, bevor Sie zum nächsten Punkt gehen. Diese Vorgehensweise eignet sich übrigens auch als gutes Feature für Team-Meetings.

Eine empfehlenswerte Haltung für die Neugierde ist das „Beginners Mindset“. Also das Schauen auf die Welt als Anfänger, der noch so viel Neues zu entdecken hat. Mit dieser Haltung werden Sie immer wieder neue Felder sehen, die für Sie unbekannt und interessant sind.

2. Selbstverantwortung

Viele von uns sind oft „beschäftigt“. Das hat den Nachteil, dass wir uns häufig als Opfer unserer Aufgaben verstehen und das reduziert unser Gefühl von Selbstwirksamkeit – ein wichtiger Resilienzfaktor. Selbstverantwortung bedeutet, uns nicht von Aufgaben beschäftigen zu lassen und Verantwortung über die Einteilung unserer Zeit zu übernehmen. Locaso schlägt für das Stress treibende „beschäftigt sein“ eine Umdeutung vor: Nämlich „positively occupied“ – was auf deutsch so viel bedeutet wie positiv „belegt“ oder „in Beschlag genommen“. Wenn wir mehr Zeit mit Dingen verbringen, die unsere Zeit positiv belegen, stärken wir die Selbstwirksamkeit und handeln eher aus einem guten Zustand heraus.

Zu dieser Haltung gehört auch die Eigenverantwortung über das eigene Lernen zu übernehmen. Eine Methode die beispielsweise Elon Musk, Bill Gates oder Warren Buffet anwenden, ist die 5-Stunden Regel. Nehmen Sie sich fünf Stunden in der Woche Zeit, die Sie in Ihre Weiterentwicklung investieren. Diese zusätzliche Stunde an einem Arbeitstag können Sie durch Lesen füllen, dem Arbeiten an einer angestrebten Fertigkeit oder zur Selbstreflexion und erarbeiten neuer Ziele.

3. Fokus

Auf dem PC ist neben der Exel-Tabelle Facebook geöffnet, Kollegen und Kolleginnen kommen hin und wieder mal zu einem kleinen Pläuschchen vorbei und das Handy als Multi-Funktionstool liegt sowieso immer und überall griffbereit. Wir haben uns angewöhnt permanent abgelenkt zu werden und Switchtasking bzw. Multitasking ist zum Standard geworden.

Um Produktivität zu steigern, rät Locaso sich für mindestens eine Stunde am Tag von Unterbrechungen zu befreien. Potenzielle Störungen auszuschalten soll dabei helfen in ein Stadium von „Deep Work“, konzentrierter Arbeit, nach Dr. Cal Newport zu gelangen. Adaptabilität bedeutet nicht sich schnell an verschiedene Aufgaben und Ablenkungen anzupassen. Es heißt sich auf die Dinge zu konzentrieren, die persönliches Wachstum und Weiterentwicklung ermöglichen.

4. Mut

Adaptation baut darauf auf, sich aus seiner eigenen Komfortzone zu begeben. Denn nur außerhalb von dem, was wir schon kennen, liegt die Chance zu lernen und uns an Unbekanntes anzupassen. Locaso nennt dieses Treten aus der Komfortzone Akte des Micro-Mutes.

Um Adaptabilität zu trainieren, hilft es sich jeden Tag kleinen Akten des Mikro-Mutes auszusetzen, die uns aus der Komfortzone in die Lernzone bringen. Auch hierbei ist es wichtig, aus einem guten Zustand heraus zu handeln und Stress zu regulieren. Diese tägliche Übung baut den Mut auf für größere Veränderungen und die Routine im Umgang mit dem unbequemen Neuen.

5. Bindung

Bindung ist ein zentraler Resilienzfaktor, denn auf ihr baut unter anderem unsere Fähigkeit zur Problemlösung und Vertrauensbildung auf und sie ist grundlegend für den Schutzfaktor soziale Unterstützung. Anpassungsfähigkeit ist eng mit Empathie und in Resonanz gehen mit anderen Menschen verbunden, sodass wir sie am besten auch in Verbindung mit anderen Menschen trainieren können.

Sprechen Sie öfter fremde Menschen an, auch hier ist das Verlassen der Komfortzone Teil der Übung. Anstatt Floskeln zu benutzen, trainieren Sie tiefere Themen anzuschneiden. Mit diesem Akt des Micro-Mutes trainieren Sie Mut, Bindung und auch Ihre Neugier.

6. Reflexion

Adaptation ist im Grunde genommen Lernen. Und jeder Lernprozess braucht Reflexion, um das Gelernte zu integrieren, damit die Anpassung nachhaltig ist. Hierfür eignen sich nach Locaso die Fragen:

Was habe ich diese Woche Neues gelernt?

Wie kann ich das Gelernte in meinem Alltag anwenden?

Krisen einkalkulieren

Dieser Punkt taucht nicht im IAQ-Konzept vom Penny Locaso auf, ist allerdings äußerst relevant für die Erhöhung des Adaptabilitätsquotienten. Resilienz ist das innere Immunsystem gegen Stress. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir nie wieder Stress haben werden mit einer starken Resilienz. Ebenso werden uns auch immer wieder Krisen begegnen, egal wie anpassungsfähig wir sind. Es macht jedoch einen großen Unterschied, ob wir Krisen als Teil des Lebens antizipieren und sie mit einkalkulieren.

Wenn wir damit rechnen, dass immer etwas Unvorhergesehenes auftreten kann, das Probleme bereitet, sind wir weniger überrascht von der Situation und kommen schneller in die Handlungsfähigkeit.

Eine Möglichkeit Krisensituationen zu antizipieren ist die Stärkung der Prosilienz, also einer proaktiven Resilienz. Das funktioniert, indem wir Krisen simulieren und so aus den imaginierten Krisen lernen. Martin Reeves und Mike Deimler schlagen in ihrem Artikel „The new competitive advantage“ hierfür insbesondere virtuelle Räume zum Experimentieren vor.

Der Zusammenhang von Motivation und Adaptation

Das Konzept des „Intentional Adaptability Quotient“ zeigt auf, dass die Intention, mit der man sich aus der Komfortzone heraus begibt, eine wichtige Rolle einnimmt. Stuart Parkin erklärt in seinem Artikel, der den AQ als Begriff einführt: „The worst time to adapt is when you are told to“. Das bedeutet, sich anzupassen soll möglichst nicht aus der Not zur Anpassung geschehen, sondern kontinuierlich im Leben praktiziert werden. Parkin sieht eine enge Verbindung von Adaptation und Motivation, indem er herausstellt, dass es Bereiche gibt, in denen Menschen williger sind sich anzupassen.

Dieser Gedanke lässt sich nun um den Faktor Sinn erweitern. Sinn oder Sinnhaftigkeit ist einer der Kohärenzfaktoren in der Salutogenese, der zu einem gesünderen Leben beiträgt. Wenn wir mit Sinn aus der Komfortzone gehen, geschieht das also in einem guten Zustand. Wir sind motivierter, wenn wir den Sinn in der Anpassung erkennen und können uns so schneller, präziser und mit geringerem Aufwand an Situationen anpassen. Funktionale Adaptation braucht also einen Sinn, muss intentional sein, damit die Anpassung gelingt und keine Kraft raubt.

Den AQ bei anderen erhöhen

Wir können den AQ nicht nur bei uns selbst erhöhen, wir können auch andere Menschen dabei unterstützen eine höhere Anpassungsfähigkeit zu erreichen. Wie Sie als Führungskraft im Unternehmen den AQ erhöhen, lesen Sie hier: „Organisationale Adaptabilität – Unternehmen krisensicher gestalten“.

Nicht nur im Arbeitskontext ist Anpassung relevant. Adaptabilität hilft schon in jungen Jahren, Veränderungen resilient zu begegnen. In keiner anderen Lebensphase sind wir so viel mit Unbekanntem konfrontiert, wie zu Beginn des Lebens. Gerade hier ist Anpassung ein maßgeblicher Begleiter für einen gesunden und erfolgreichen Werdegang. Andrew J. Martin veröffentlichte 2017 einen Artikel, in dem er beschreibt, wie Menschen die Anpassungsfähigkeit von Kindern steigern können. Er nennt hier vier grundlegende Aspekte:

  1. Kindern lehren, wie sie Veränderungen und Ungewissheit im Leben erkennen.
  2. Sie ermuntern, die eigenen Gedanken, Gefühle und Handlungen an Situationen anzupassen.
  3. Dabei die Vorteile der Anpassung von Denken, Handeln und Fühlen an die Situation hervorheben für die Kinder.
  4. Sie dabei unterstützen, die Anpassungen dauerhaft ins Leben zu integrieren, während sie durch Veränderungen gehen.

Wozu ist ein hoher Adaptabilitätsquotient gut?

Ein hoher AQ bedeutet für das Individuum auf der einen Seite eine stärkere Resilienz und auf der anderen Seite eine höhere Employability (Beschäftigungsfähigkeit). Konkret heißt das mit einem hohen Adaptabilitätsquotient…

  • antizipieren wir Probleme und Krisen und sind schneller handlungsfähig
  • reduzieren wir Stress im Umgang mit Veränderungen
  • entwickeln wir uns persönlich weiter, bauen Fähigkeiten und Wissen auf
  • passen wir unsere Fähigkeiten schneller an den sich wandelnden Arbeitsmarkt an
  • sind wir wettbewerbsfähiger
  • reduzieren wir Stress im Umgang mit neuen Arbeitstechniken- und verhältnissen

Auch Unternehmen profitieren von einer hohen Adaptabilität. Stress wird ebenso reduziert, allerdings liegt hierbei der Fokus noch stärker auf dem Erfolg des Unternehmens. Das bedeutet der Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten, die Sicherheit bei Disruption und die Expansion der Geschäfte sind hierbei die Hauptvorteile eines hohen AQ des Unternehmens.


Sebastian Mauritz, M.A. Systemische Beratung, ist einer der führenden Resilienzexperten Deutschlands. Er ist 5-facher Fachbuchautor, Keynote-Speaker, Resilienz-Lehrtrainer, Systemischer Coach, Vorstand in vielen Coach- und Trainer-Verbänden und Unternehmer. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich individuelle Resilienz und Prosilienz®, resilienter Führung und Teamresilienz. Im Jahr 2020 hat er den ersten Resilienz-Online-Kongress initiiert und hat sich in diesem Rahmen mit über 50 anderen Resilienz-Expert*innen ausgetauscht (www.resilienz-kongress.de).

3 Kommentare zu „Der Adaptabilitätsquotient (AQ) – der Erfolgsfaktor“

  1. Lieber Sebastian,
    ein wunderbarer Artikel der genau zu rechten Zeit mich ereicht hat!
    Genau das was ich gebraucht habe um weiter und oder wieder in die gezielte Entwicklung zu kommen.
    Danke für die Impulse den eigenen AQ zu steigern.
    Sehr inspirierender Artikel
    Viele dufte Grüße
    Daniel

  2. Die Resilienz-Akademie ist immer wieder eine Fundgrube für bereichernde Resilienz-Themen.
    In seinem Beitrag stellt Sebastian Mauritz die Adaptabilität sehr ausführlich und anschaulich dar.
    Echt klasse!
    Vielen Dank.

  3. Wolfgang Schiele

    Lieber Sebastian,
    ein sehr wertvoller Beitrag, der meinen Horizont für Resilienzthemen angenehm und innovativ weitet! Er enthält eine Reihe konstruktiver Ansätze für die Erhöhung der Anpassungsfähigkeit nicht nur von Menschen im beruflichen Kontext, sondern auch für die Zeit danach im Ruhestand. Denn entgegen den landläufigen Ansichten stellt sich eine erfüllende und glücklich machende dritte Lebenszeit nicht von selbst ein, sondern bedarf einer Reihe von Kompetenzen zur Anpassung an Qualitäten wie Gesundheit, Zugehörigkeit und Sozialumfeld, um nur einige zu nennen.
    Nochmals vielen lieben Dank – das waren gute Anregungen, um die Adaptabilität auch auf das Alter zu „adaptieren“.
    Wolfgang

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