Selbstwirksamkeit

Selbstwirksamkeit – Der Glaube an die eigene Wirksamkeit

Besonders unter Stress haben wir das Gefühl, dass uns Dinge ‚passieren‘. Wir fühlen uns, als hätten wir keinen Einfluss auf unsere Gedanken und erst recht nicht auf Lösungen für Probleme. Der Satz „Das macht mir Stress“ zeigt diese Ohnmacht sehr deutlich.

Der Schlüssel, selbstbestimmt und aktiv das eigene Leben zu steuern, liegt im „Wie“! Wie machen Sie das?

Wenn Sie die Antwort auf das Wie haben, kommen Sie zur Selbstwirksamkeit. Sie ist auf der einen Seite die Überzeugung, dass das eigene Tun Auswirkungen auf die Umwelt hat. Auf der anderen Seite ist sie auch die Überzeugung zur Selbststeuerung. Das bedeutet, mit einer hohen Selbstwirksamkeit können wir unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen regulieren. Wir sind dann kein Opfer der Umstände mehr, sondern selbstbestimmt der Schmied unseres eigenen Glücks. Diese Haltung macht die eigenen Ressourcen zugänglich und uns handlungsfähig auch unter Stress.

Die eigene Wirksamkeit bzw. die Wahrnehmung der Selbstwirksamkeit lässt sich trainieren. Stellen Sie sich dazu diese Fragen:

Wenn es Ihnen gut geht – Wie machen Sie das?
Wie schaffen Sie es, dass es Ihnen nicht gut geht?

Wie denken Sie bestimmte Situationen?
Wie schaffen Sie es, etwas zu tun? Wie schaffen Sie es, etwas nicht zu tun?

Wenn Sie sich selbst die Frage stellen „Wie mache ich das?“, werden Sie sich damit gleichzeitig bewusst, dass Sie die Handlungsmacht haben. Sie beeinflussen Ihre Gedanken. Sie beeinflussen Ihre Gefühle. Selbstwirksamkeit ist die Fähigkeit, die eigenen Gefühlsfernbedienung in die Hand zu nehmen. So haben Sie auch die Kontrolle über Ihre Reaktionen auf Stress.

Bei Problemen und Krisen bewirkt eine hohe Selbstwirksamkeit, dass wir eher an die eigene Lösungsmacht glauben, statt in Problemtrance zu geraten. Außerdem gehen wir Herausforderungen eher an und können so daran wachsen.

Scroll to Top