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    Seelenhygiene – mentales Aufräumen für innere Stärke

    Seelenhygiene ist die Pflege des inneren Raumes, damit wir stark, gesund und glücklich bleiben. Damit unser Körper sauber bleibt und nicht krank wird, betreiben wir Körperhygiene. Warum nicht also sich genau so um den inneren Kern kümmern? So stärken wir unser Wohlbefinden und unsere Resilienz.

    Ob eine Minute oder mehr. Meditation wirkt sich spürbar positiv auf Ihren Alltag aus.

    Was ist Seelenhygiene?

    Oft belasten wir uns selbst. Sei es mit schlechten oder viel zu vielen Gedanken, die sich im Kreis drehen. Wir können unsere Seele regelrecht zumüllen. Das wirkt sich dann sehr deutlich auf unser Wohlbefinden aus. Innerer Ballast versteckt in unserem Oberstübchen hat, neben den mentalen, auch ganz realen Folgen auf den Körper. Wir fühlen uns matt oder gehetzt, von allem was wir mit uns rumtragen.

    Seelenhygiene ist das Befreien von all dieser Last. Jeder räumt gelegentlich seinen Lebensbereich auf. Und sein wir ehrlich: Nach dem Aufräumen fühlen wir uns meist wohler. Warum also nicht auch Ordnung im inneren Raum halten – mit genau dem gleichen Wohlfühleffekt. Seelenhygiene begreifen wir als mentale Reinigung, die Platz für Kreativität, Motivation und Lebensfreude schafft.

    Wie betreibe ich Seelenhygiene?

    Analog zur Körperpflege gibt es auch bei der Pflege der inneren Welt verschiedene Praktiken. Wir verraten Ihnen im Folgenden drei Tipps, für eine regelmäßige Seelenhygiene:

    1. Das Dankbarkeitstagebuch

    Schreiben ist eine hervorragende Praxis, die Seele zu reinigen. Dabei geht es allerdings nicht darum sich den ganzen Krempel von der Seele zu schreiben. Wenn Sie Ihre schlechten Gedanken oder Erlebnisse noch einmal aufschreiben, rufen sie dadurch genau die nicht gewollten Gefühle zu sich. Füllen Sie Ihren Kopf dagegen mit etwas Schönem.

    Wir empfehlen das tägliche Aufschreiben von Dingen, für die Sie dankbar sind. Finden Sie mindestens drei Dinge, Situationen oder Umstände, die Sie glücklich und dankbar machen.

    Dabei ist es egal, ob Sie Ihre Liste morgens oder abends füllen. Manche starten so zufrieden in den unberührten Tag, andere beenden den erlebten Tag lieber zufrieden. Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Dankbarkeit hilft den Fokus auf das Gute zu lenken und verdrängt negative Gedanken oder Stress. So stärken Sie täglich Ihr Wohlbefinden und halten Ihre Seele gesund.

    2. One-Minute-Meditation

    Pausen sind für unsere Regeneration enorm wichtig. Wir können nicht Non-Stop durchpowern, auch wenn uns der Körper manchmal etwas anderes glauben lässt. Ruhe ist ein effektiver Weg Ballast von der Seele zu nehmen und uns mal nur auf das Jetzt und Hier zu konzentrieren.

    Gerade in sehr stressigen Momenten kann daher eine One-Minute-Meditation Wunder bewirken. Alles was Sie brauchen sind 60 Sekunden und Konzentration auf sich selbst. Atmen Sie eine Minute lang ruhig und gleichmäßig. Legen Sie den Fokus nur auf sich und ihren Körper.

    Durch diese Meditation trainieren Sie Ihre Achtsamkeit. Das hilft, auch unter Stress sich um Ihre mentale Gesundheit zu kümmern. Gerade bei Problemen und Krisen konzentrieren wir uns gerne mal nur auf das Negative. Achtsamkeit hilft, einen Schritt zurück zu machen. Auch hier raten wir zur Regelmäßigkeit. Je öfter Sie meditieren, desto einfacher wird es Ihnen fallen zur Ruhe zu kommen.

    3. Mentales Stopp-Schild

    Pausen und Atmen schön und gut. Aber was tun, wenn das Gedankenkarussel einfach nicht stillstehen will? So sehr man es auch versucht, immer wieder führen die Gedanken zurück zu diesem oder jenem Problem.

    Dann hilft ein Gedankliches Stopp-Schild. Fixieren Sie sich auf etwas Unmittelbares in Ihrer Umgebung, z.B. das Bücherregal. Beschreiben Sie es ohne Wertung. Die Gedanken könnten dann sein: Das ist das Regal meiner Mutter, es ist weiß, darin stehen 9 Ordner usw. Bleiben Sie konkret bei dem was Sie sehen. Dann haben Sie keinen Platz mehr für die Gedanken-Spirale.

    Abschließend hilft es, sich vorzustellen, Sie ständen unter einem Wasserfall, der nun alles sanft wegspült. Diese Methode eignet sich vor allem dann, wenn es dringend Zeit zum Aufräumen wird. Gedanken kreisen nämlich dann, wenn Sie keinen Platz zum Abstellen finden.

    Seelenhygiene für mehr Resilienz

    Regelmäßige Pflege des Inneren sorgt dafür, dass wir gesund und zufrieden bleiben. Wir erreichen das, indem wir einen Schritt zurück treten und defokussieren. Selbstreflexion ist ein wichtiger Bestandteil das eigene Wohlbefinden aufrecht zu erhalten.

    So stärken wir durch Seelenhygiene den inneren Widerstand gegen Stress befreien uns von toxischen Gedanken.