Akzeptanz

Akzeptanz – Veränderungen resilient begegnen

Akzeptanz ist wichtig für einen guten Umgang mit Veränderungen. Auf der einen Seite hilft sie dabei, Veränderungen, auf die man selbst keinen Einfluss hat, besser anzunehmen und sich damit zu arrangieren. Auf der anderen Seite hilft die Akzeptanz im Umgang mit Hindernissen für Veränderung. Hierbei sind zwei Aspekte wichtig: Kann ich etwas jetzt verändern oder nicht?

Mit welchen Emotionen ist die Veränderung verbunden?

Hierfür ein Beispiel: Sie haben sich fest vorgenommen Gartenarbeit zu machen, doch nun regnet es den ganzen Tag in Strömen. Das Wetter ist, sosehr wir uns das Gegenteil auch manchmal wünschen, unveränderlich. Der beste Umgang ist, das zu akzeptieren. Sie können nun sagen „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ oder Ihren Plan ändern und einer anderen Tätigkeit nachgehen. Petrus zu verfluchen wird Ihnen dagegen mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts nützen.

Akzeptanz von Unveränderlichem fällt uns allerdings dann schwerer, wenn wir starke Emotionen mit dem Hindernis verknüpfen. Zum Beispiel stört uns schlechtes Wetter vielleicht viel mehr, wenn wir im langersehnten und teuren Urlaub sind. Hierbei hilft das Konzept der Meta-Akzeptanz. Es ist die Akzeptanz dessen, dass wir etwas nicht akzeptieren können. Doch genau das können wir akzeptieren. Die Akzeptanz der Nicht-Akzeptanz löst ebenfalls Stress. Der Umgang mit Restriktionen, wie dem Wetter, bestimmt ob wir mit einer Stressreaktion antworten oder nicht.

Eine weitere Frage, die sie sich im Zusammenhang mit Veränderungen stellen können, ist:

Kann ich etwas NOCH nicht verändern?

Dann akzeptieren Sie eine Restriktion für den Moment. Das heißt, Sie können einen bestimmten Veränderungswunsch für den Augenblick loslassen, ohne Trauer (als Hüterin der Werterinnerung) zu verspüren. Das Thema kann später noch einmal angegangen werden, wenn Sie vielleicht andere Ressourcen zur Verfügung haben. Die Akzeptanz hilft Ihnen so, Frust und Stress zu vermeiden.

Akzeptanz ist also eine wichtige Fähigkeit für einen resilienten Umgang mit Dingen, die uns von unserem Ziel abhalten. Sie löst Ärger, Frust und Trauer und schafft mehr Wohlbefinden bei Veränderungen.

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