Entdecken Sie den Denkraum von Sebastian Mauritz und Ruben Langwara, um Ihre eigene Widerstandsfähigkeit zu stärken und Ihr Verständnis von Resilienz zu erweitern! Tauchen Sie ein in eine inspirierende Lernumgebung, die Ihnen dabei hilft, Ihre Resilienzfähigkeiten zu entwickeln und zu festigen. Profitieren Sie von den Erfahrungen und dem Wissen der Experten und bereiten Sie sich optimal auf die Herausforderungen des Lebens vor.
HIER erhalten Sie nähere Informationen und einen Überblick über alle Folgen! In dem folgenden Artikel haben wir die Folge 47 für Sie zusammengestellt.
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In den „Shownotes“ zur jeweiligen Ausgabe finden Sie eine kurze Inhaltsangabe, Links und weiterführende Informationen. Viel Freude beim Eintreten in den gemeinsamen Denkraum und Erforschen Ihrer Resilienz.
Folge 47: Rethinking: Zielarten
Ziele begleiten uns durch den Alltag – Jahresziele, Gewohnheitsziele, Lebensziele. In dieser Podcast-Folge sprechen Sebastian und Ruben über die Ambivalenz von Zielen: Sie können Freude auslösen, aber auch Druck, Scham oder Resignation. Sebastian bringt seine Erfahrung aus dem Leistungssport ein: Ziele setzen, Ziele verfehlen, trotzdem Wert im Prozess finden. Ruben beschreibt die Mischung aus Motivation und Schmerz, die Ziele oft auslösen – besonders wenn sie nicht zu den eigenen Bedürfnissen passen. Gemeinsam erkunden die beiden, wie Ziele resilient formuliert und gelebt werden können: emotional stimmig, identitätsnah und alltagstauglich.
Warum beeinflussen Ziele unsere Resilienz?
Ziele geben Richtung und Bewegung. Freude auf die Zielerreichung aktiviert Motivation – erkennbar daran, ob „die Augen lachen“. Doch viele Ziele erzeugen Druck, besonders wenn sie fremdgesetzt sind oder als reine Weg-von-Ziele formuliert werden („Ich will nicht mehr rauchen“). Dann fehlt die Attraktivität, die Energie freisetzt.
Gleichzeitig berühren Ziele oft die Identität. Scham entsteht, wenn das eigene Selbstbild nicht zum Ziel zu passen scheint. Umgekehrt lösen bedeutungsvolle, wertebezogene Ziele – wie Rubens infinite Ausrichtung oder die lebensbejahende Atempraxis eines schwerkranken Patienten – Rührung aus. Rührung ist für Ruben ein Zeichen für Sinn: Sie zeigt, dass ein Ziel tief relevant ist. Ziele wirken also auf unsere emotionale Selbstregulation, unser Selbstbild und unser Sinnempfinden – und damit direkt auf Resilienz.
Was macht ein gutes Ziel aus – und was erschwert die Zielarbeit?
Sebastian und Ruben stellen mehrere Zielmodelle vor:
- SMART-Ziele sind spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Sie sind nützlich für Projekte, aber oft druckvoll bei persönlichen Themen wie zum Beispiel beim Abnehmen.
- SPEZI fokussiert Sinn, Präzision, Eigenkontrolle, zeitliche Planbarkeit und Ökologie – sie sind hilfreich, wenn Ziele zum eigenen Leben passen müssen.
- Wohlgeformte Ziele (NLP) betonen positive Formulierung, Kontext, sinnliche Konkretheit und Evidenzkriterien: Woran merke ich, dass es gut ist?
Wichtig ist außerdem die Unterscheidung zwischen finiten (zeitlich begrenzt, z. B. Gewicht) und infiniten Zielen (ohne zeitliche Begrenzung, z.B. höhere Ausrichtung). Infinite Ziele geben Orientierung, ohne ein festes Ende zu verlangen.
Eine zentrale Rolle spielen dabei Emotionen, weil sie anzeigen, wie stimmig ein Ziel tatsächlich ist. Freude zeigt, dass ein Ziel anziehend wirkt und Energie freisetzt. Stolz unterstützt den Weg dorthin, denn er motiviert auch dann weiterzugehen, wenn es anstrengend wird. Ärger macht aufmerksam auf Werte, die geschützt werden wollen, und kann ein kraftvoller Antrieb sein, aktiv etwas zu verändern. Scham weist darauf hin, dass das Ziel mit dem eigenen Selbstbild kollidiert und innere Klärung braucht. Resignation wiederum zeigt, dass jemand sich nicht mehr wirksam erlebt und den Weg gar nicht erst beginnt. Emotionen sind damit Orientierungspunkte, die deutlich machen, ob ein Ziel fördert, behindert oder neu formuliert werden sollte.
Wie können Sie Ziele im Alltag resilient verfolgen?
Sebastian und Ruben zeigen, dass Ziele sich dann gut umsetzen lassen, wenn sie nicht nur gedacht, sondern auch körperlich und emotional spürbar sind. Achten Sie deshalb darauf, wie Ihr Körper reagiert, wenn Sie an Ihr Ziel denken: Leichtigkeit und leuchtende Augen sind Signale, dass das Ziel wirklich zu Ihnen passt. Bleibt diese Resonanz aus, fehlt häufig die innere Motivation.
Hilfreich ist außerdem, Evidenzkriterien festzulegen – also zu klären, woran Sie im Alltag merken, dass Sie auf dem richtigen Weg sind. Das können innere Qualitäten wie Schlaf, Energie oder Präsenz sein, nicht nur messbare Zahlen. So wird Zielerreichung konkreter und zugleich weniger druckvoll. Ein weiterer Ansatz sind kleine, regelmäßige Schritte. Sebastian beschreibt, wie Routinen – etwa eine tägliche Atemübung – mit der Zeit sogar Teil der eigenen Identität werden. Wiederholung schafft Stabilität und macht Veränderung leichter.
Auch Wenn–Dann- bzw. Wenn–Damit-Pläne unterstützen die Umsetzung. Sie verbinden eine konkrete Handlung mit dem dahinterliegenden Sinn und helfen so, im entscheidenden Moment handlungsfähig zu bleiben. Damit Sie sich nicht verzetteln, empfehlen die beiden das sogenannte Goal Shielding: ein Ziel bewusst in den Mittelpunkt stellen und andere Vorhaben vorübergehend parken. Selbst kleine körperliche Signale wie verschränkte Arme können dabei helfen, sich innerlich abzugrenzen und fokussiert zu bleiben.
Für große Sehnsuchtsziele rät Sebastian schließlich zu zweitbesten Lösungen: Alternativen, die schon heute Werterfüllung ermöglichen. So bleibt die Ausrichtung bestehen, ohne dass alles am großen Ziel hängen muss – ein wesentlicher Faktor für Resilienz im Alltag.
Wozu lohnt sich ein resilienter Umgang mit Zielen?
Ziele sollen Richtung geben, nicht knebeln.
Ein resilientes Zielsystem:
- passt zu Ihren Werten und Ihrem Alltag,
- erlaubt Wachstum und Selbstwirksamkeit,
- stärkt Sinn – spürbar durch Freude, Stolz oder Rührung,
- entlastet, weil es nicht um perfektes Erreichen geht.
Sebastian bezieht sich zum Ende auf die Wertschöpfung von Dr. Gunther Schmidt: Die „Metazufriedenheit“: zufrieden damit zu sein, nicht immer ganz zufrieden zu sein. Damit werden Ziele zu Begleitern, nicht zu Gegnern – zu etwas, das Sie bewegt, Schritt für Schritt.
Transkript der Folge 47
Hier finden Sie das vollständige Transkript der Folge:
↓ ANZEIGEN ↓ [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Also Ziele sind ja, wie soll ich sagen, immer ein enter Teil des Lebens. Also Lebensziele, Wochenziele, Tagesziele. Irgendwie zielen wir so in die Zukunft als prospektive Wesen. Und wenn du Ziele hörst, mein Lieber, was für semantische Räume öffnen sich da bei dir? [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Und jemand, der sich sehr für Motivationspsychologie interessiert, natürlich ein extrem spannendes Feld. Und vor allen Dingen auch die unterschiedlichen Formen der Ziele es gibt. Und wie ist es denn bei dir, Sebastian, mit den Zielen? [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Und gleichzeitig aber auch sehr schnell akzeptieren zu können, dass ich meine Ziele nicht erreiche. Ich glaube auch, ohne das wäre ich nicht bei der Resilienz gelandet, weil das, was das an Resilienz braucht, für mich sehr grundlegend, was mit Zielen und auch dem im besten Sinne nicht erreichen, also dem könnte das als scheitern oder als was auch immer beschreiben. Aber ich habe immer so gedacht, okay, ich habe das Ziel jetzt nicht erreicht, was habe ich denn erreicht? Also ich war relativ schnell in einer Wertschöpfung und Wertschätzung dessen, was ich erreicht habe über mein Handeln, ohne jetzt auf das Ziel, auf die Erwartung, die ich eigentlich hatte, zu schauen. Und ich bin eigentlich immer sehr prozessorientiert vorgegangen. Also immer ein Schritt nach dem nächsten, okay, genau auch in so einem Baseballspiel, wenn du als Pitcher auf dem Mount stehst und du hast so im Schnitt irgendwas zwischen, weiß ich nicht, wenn es gut läuft, 80 und 120 Würfe, plus halt das Warmmachen und so weiter, dann weißt du halt, es ist nicht zu Ende bis zum letzten Wurf. Also da wird immer so ein bisschen in Anlehnung an die Opernmetapher gesagt, it ain’t over till the fat lady sings. Und da geht es einfach darum, die Schluss-Arie sozusagen, die ist halt, dann ist halt erst Ende so. Und wir haben zum Teil auch Spiele im letzten Spieleabschnitt noch gedreht, auch zum Teil einfach im letzten Spieleabschnitt das Ding verloren. Weniger zum Glück, muss man sagen. Aber auch so ist das ja mit der Zielerreichung. Man kann manchmal nicht sagen, erreiche ich das Ziel oder kommt es jetzt nur auf den Weg an oder ist es irgendwie eine Form von beidem. Deswegen, ja, Ziele für mich wichtig. Ich setze mir immer auch wieder Ziele und ich bin, gehe mittlerweile, gut, braucht immer ein paar Jahre sowas, gehe ich mittlerweile auch ganz, ja, wie soll ich sagen, entspannt mit mir um, wenn ich es nicht erreiche. [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Also auch da setze ich mir so ein festes Ziel oder ja, wie mache ich denn das? Weil ich will ja, dass es ein wiederholtes Sein wird. Und da ist ja so ein Ziel so abgespaltet von mir selber, ja, so ein Bild, was ich dann von mir habe oder ein Gewichtsziel oder was auch immer. Ja, was macht denn das und macht das für mich dann einen Unterschied, wenn ich da so reingehe? Aber natürlich, im Coaching, wenn wir das Thema denken, wir wollen immer auch dann, was wollen sie erreichen durch das Coaching? Was ist ihr Ziel damit? Wann wissen sie, dass es ein wirklich gutes Coaching für sie war und dass sie es weitergebracht hat und so weiter? Also auch diese Thematiken. Und ja, vielleicht werde ich ja dann heute richtig motiviert, dann mir auf eine Art und Weise dann Ziele zu machen, die sich für mich stimmig anfühlen. Weil ich habe mit dem Thema Ziele, wie gesagt, ich habe angefangen mit Schmerz und Freude. Da ist noch eine Ambivalenz dahinter, aber nicht so ganz einen Frieden geschlossen. Und vielleicht kriegen wir das ja heute hin. [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Du als Akronymisator den Namen hast, der dadurch verdient, dass du immer wieder, wie soll ich sagen, wenn man dir ein Thema gibt, das wissenschaftlich fundiert gut aufbearbeitet wird und meistens ein Akronym bei rauskommt. SMART steht für, das S steht für spezifisch. Also ein Ziel in dieser Ingenieurslogik sollte spezifisch sein. Es sollte messbar sein, auch wichtig. Attraktiv ist gut. Auch erreichbar, das ist bei attraktiv immer noch so mit drin. Und dann geht es halt um das Thema realistisch. Also ist es realistisch, das zu erreichen? Ist es vielleicht auch relevant, das zu erreichen? Und terminiert ist ein Datum da. Und ich sage mal so, wenn du, keine Ahnung, 300 Gramm, keine Ahnung, Weintrauben oder was bestellst irgendwo, dann ist das sehr spezifisch, dann ist das messbar, dann ist das vielleicht auch attraktiv und wenn die einen Zulieferer haben auch erreichbar. Wenn du gewährende Weintrauben isst, dann ist das vielleicht auch relevant und ist auch realistisch, dass die dann entsprechend kommen, weil es gibt halt Weintrauben auf der Welt und man muss die halt bestellen und so weiter. Und wenn ich sage nächste Woche Mittwoch, dann ist es auch terminiert. Das heißt für solche Ideen sind smarte Ziele total gut. Für etwas, was sehr, wie soll ich sagen, umsetzungsorientiert ist, handlungsorientiert. Und was, sagen wir mal, in technischen, in organisatorischen Projekten einfach hilft, mir eine gewisse Unschärfe zu reduzieren. Das heißt, diese smarten Ziele, wenn man die beachtet, gerade das Thema Attraktivität hat ja auch wieder eine emotionale Komponente. Diese Attraktivität, die hilft dann auch bei der Umsetzung. Die Zwickmühle ist, dass das manchmal zu Druck führt. Also gerade in so Abnehmen-Kontexten, ich will bis nächstes Jahr so und so viel. Und wenn das jemand schon mal gemacht hat, Abnehmen verläuft typischerweise in Zyklen, hat Plateaus. Dann beachtet man irgendwas nicht, hat vielleicht einen hohen Stresspegel, hat vielleicht irgendwie eine Form von Insulintoleranz oder was auch immer und dann geht’s nicht weiter. Das heißt, wenn ich dieses Messbare da immer anlege in Kilogramm, dann kann das sehr stressig werden, weil ich dann halt merke, es ist immer eine Ist-Soll-Unterscheidung. Stress mich, nervt. Ist auch bei, was du eben gesagt hast, identitätsbezogenen Zielen eher schwierig, weil dieses wiederholte Sein, das da eigentlich nicht drin vorkommt. Und der Perfektionismus, den diese gerade diese Spezifität und dieses Messbare und die Terminierung mit sich bringen, der ist auch nicht so günstig. Deswegen, wenn man irgendwie, keine Ahnung, eine Reparatur machen lässt, ein Haus baut, irgendein Projekt hat, irgendwas bestellt, da ist eine smarte Zielformulierung sehr gut. Also klassisch, ich gebe was in Auftrag. Das Ziel ist, dass sie Folgendes liefern. Das wäre so eine ganz klassische Thematik. Naja und mal die Frage an dich, wenn du das so hörst, welche Emotionen kommen um die Ecke da für dich? [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Also Energie freistellen, Beine in die Hand und los geht’s. Weil da wollen wir entsprechend hin. Also auch gerne mal darauf achten bei sich selber. Lachen die Augen, wenn ich an die Zielerreichung denke? Ja, also kontrahiert der äußere Augenmuskel bei mir. Ja, also ist es nicht nur so, dass ein Lächeln kommt und nicht nur so, dass der große Jochbeimuskel sich bewegt, sondern dass da auch hier was außen bei der Augenbraue oder da drunter, die sogenannte Augendeckfalte, dass sie auch nach unten geht, dass das kontrahiert, weil das zeigt mir an, okay, da ist eine Motivation. Da auch im Coaching ganz, ganz wichtig, diese Bewegung zu kennen und zu erkennen, um dann wirklich zu sehen, okay, da ist die Wahrscheinlichkeit auch hoch, dass die Person auch wirklich was dafür tut, weil die Freude ist so groß, zu diesem Bild in der Zukunft fast schon zu rennen. Und das ist ja auch genau das, was Freude machen soll für uns. Ja, also wenn Freude sprechen könnte, dann sagt sie uns sowas wie folgt der Leichtigkeit, folgt dem, was leicht ist, geh in eine Zukunft, die für dich attraktiv ist und deswegen das definitiv. Dann aber im Prozess ist es ganz, ganz wichtig, auch einen Stolz zu aktivieren für die kleinen Schritte, die ich gegangen bin, weil Stolz die Emotion ist, die uns am stärksten auch für die auch schwierige Handlungen in der Zukunft zu motivieren. Ja, weil ich merke, hey, das bringt was. Ich werde besser durch mein Tun. Ich werde ja auch der Person ähnlicher, die ich sein möchte und dadurch dann diesen Motivationsschub zu bekommen, noch weiterzugehen. Also Freude für das Ziel in der Zukunft und im Prozess den Stolz zu aktivieren. Damit ich auch immer weitergehe, dass ich selbst, wenn es dann mal nicht leicht ist, Freude, Folge der Leichtigkeit, dass ich dann sage, aber ich mache trotzdem weiter, weil das lohnt sich einfach. Und ich habe ja jetzt schon gemerkt, da tut sich was, wenn ich etwas tue, auch wenn es schwer ist. [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Dann ist eben nicht das Hinzu, dann ist eben nicht diese Freude da, sondern es ist dann typischerweise eher ein Weg-von-Ziel. Also weg vom Stress, weg vom Schmerz und eben nicht diese Attraktivität des Hinzu-Zieles. Und das ist im Endeffekt so gleich schon die Brücke auch in das nächste Zielmodell, was wir mitgebracht haben, weil Hinzu-weg-von ist so eine grobe Motivationsrichtung. Also weg vom Schmerz, weg vom Unangenehmen hin zum Angenehmen ist so eine grobe Richtung, auch bei der Zielerreichung. Du hast eben das Thema Coaching angesprochen. Ich höre das immer mal wieder, dass Menschen ins Coaching kommen und sagen, ja, ich möchte halt nicht mehr rauchen zum Beispiel. Das ist so der Klassiker. Und das Interessante, was dann passiert ist, dass sie dann sagen, naja, wie attraktiv ist denn das? Und wenn jemand Raucher als Identität entsprechend hat, dann ist das extrem unattraktiv, weil mit Rauchen ein Moment für sich selber verbunden ist. So ein Moment Ich-Zeit über die tiefe Atmung, natürlich auch Entspannungsphänomene. Man ist in der Community, also man friert zusammen. Man feiert da sein schamanisches Feuerritual, praktiziert substanzinduzierte Freiatmung und dann zu sagen, ja, was wollen Sie denn stattdessen? Ja, nicht mehr Raucher sein. Das ist typischerweise dann nicht so attraktiv. Und da haben wir halt oft so dieses Thema, auch was du gesagt hast, ist das Ziel schon auf Identitätsebene oder eben nicht? Und die Brücke jetzt zum nächsten hat mir vor Jahren mal Maja Storch gebaut, diejenige, die das Zürcher ohne I, das Zürcher Ressourcenmodell vorgeschlagen hat, auf Basis der Arbeit von Professor Juldus Kuhl. Und die hat mal gesagt, also sie würde jetzt gerade eine Rauchpause machen. Und dann wurde sie irgendwie gefragt, wie lange das schon wäre und sagt, sie sagt, seit 15 Jahren. Und das fand ich ganz cool, weil sie sagte dann, naja, es ist noch Teil meiner Identität und mit jedem Versuch irgendwie so dieser Idee nochmal so eine Zigarette zu nehmen, sagt sie, ach nö, jetzt mach ich nochmal Pause. Also sie behält sozusagen das dysfunktionale, aus meiner Sicht, das dysfunktionale Raucher sein, die Identität behält sie bei, entscheidet sich aber jedes Mal gegen das Praktizieren. Also sie hat sozusagen ihren Status auf inaktiv gestellt. Und das fand ich ganz spannend, dass man auch so Ziele erreichen kann, so nach dem Motto, ich esse weiterhin total viel Zucker oder trinke total viel Alkohol, nur halt gerade nicht. Und das mache ich auch schon seit, wie auch immer, Jahren, weil halt die Identität so stark ist und eigentlich die Zielerreichung behindert. Ich weiß nicht, ob das jetzt ein bisschen verwirrt war, aber ich fand diese Idee so spannend, zu sagen, ich behalte das bei. Ich meine, ich trinke seit über 10 Jahren kein Alkohol mehr. Das heißt jetzt nicht, dass ich Alkoholiker war und ich bin trotzdem jemand, der einen guten Rum oder einen guten Wein immer noch mag. Also ich bin nicht Anti-Alkoholiker. Ich mache halt nur gerade eine längere Pause. Und das kommt mir sehr gut so. Und jeder, der was trinkt, der kriegt von mir Prost und die tiefe Freude über den Genuss, den der Mensch sich schenkt. Aber das ist halt, das ist so eine Brücke, die ich ganz spannend finde. [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Und dann war so meine Frage, worum geht es denn? Ja, derjenige hat eine terminale Diagnose. Und ich so, okay, danke für die kleinen Themen. Und dann bin ich da hin und das war eins der Ziele, dass er dann sagte, naja, Mauritz, eigentlich sind wir ja beide nur Langzeitüberlebende. Und da habe ich ihn angeguckt und habe gesagt, jetzt ziehen Sie mich da gedanklich nicht mit rein. Und dann lachte er nur und sagte, naja, also eins ist klar, das Leben geht irgendwann zu Ende. Und deswegen ist das Überleben für Sie ja auch eigentlich nur temporär. Streng genommen sind wir es beide. Habe ich ihn angeguckt und gesagt, ja, da fühle ich mich sehr verbunden gerade. Das kann mit jedem Atemzug zu Ende sein. Von daher. Und dann lachte er nur und sagte, ach, das entlastet ihn jetzt. Und jetzt die Frage, wie gestalte ich den Weg und worauf fokussiere ich? Und das kennen wir ja auch von Zielen. Ich mache ja einmal im Jahr Versicherheitstraining. Und in der Fahrschule hieß es immer schon und da dann auch beim ADAC, ziel nicht da hin, ziel nicht aufs Hütchen, sondern ziel so einen halben Meter daneben. Weil du im Prinzip, also dieses Energy flows where attention goes, das ist genau das, was da sozusagen wichtig ist. Also Ziele geben eine Richtung. Ziele bringen Menschen in Bewegung, geben eine Richtung. Ob ich es dann erreiche oder nicht, das kommt im Prinzip so als zweites. Und da waren wir bei Vermeidungszielen. Da waren wir bei Vermeidungszielen, da sind wir auch bei Annäherungszielen, weil ich habe dann gesagt, naja, also da in dem Krankenhaus habe ich gesagt, naja, wenn wir Langzeitüberlebende sind, also ja, bin ich dabei. Was wäre denn ihr Ziel? Und da sagt er so, naja, von Atemzug zu Atemzug einfach einen guten Tag haben. Und da habe ich gesagt, naja, wie können sie das machen? Da sagt er, naja, irgendwas einatmen. Und dann haben wir an einer kleinen Trance gearbeitet, wo er mit jedem Atemzug Energie und Lebensfreude eingeatmet hat und mit jedem Ausatemzug sozusagen, er hat das so genannt, er hat so einen Schatten in sich, hat er gesagt. Und ich sagte, ja, dann atmen sie doch immer den Schatten aus. Und er sagte, ja, der kommt immer mal wieder. Ich sagte, ja Gott, ich meine, sie atmen genug am Tag, da können sie ihn auch immer wieder ausatmen. Und was soll ich sagen, der lebt immer noch. Letztens gerade wieder Mailkontakt, total super. Er sagte, ja, er atmet immer noch den Schatten aus, viel weniger als früher. Und ihm würde das eine tiefe Freude bereiten, dass er wieder eine ärztliche Statistik versaut hätte. Er sagte, eigentlich mit der Diagnose, die er hat, wäre das nicht möglich, aber so, er atmet das aus, er atmet Lebensfreude ein und er hat jeden Tag einen guten Tag und mal schauen. Und das freut mich natürlich, weil wenn jemand, der ist jetzt Mitte 60, das ist jetzt schon ein paar Jahre, wenn man solche Themen halt an der Backe hat, ist halt die Frage, worauf fokussierst du dich? Und der führt ein ganz normales Leben, also nicht die krassen Sachen, die spart er sich, aber normal, halt mit Urlaub, mit Familie, mit allem drum und dran. Und ich finde, das ist auch so ein schönes Ziel. Da kommt man nämlich so zu diesem Thema Finite Ziele, Infinite Ziele. Das ist was, das habe ich mal bei Simon Sinek, der mit dem Golden Circle sehr berühmt geworden ist und mit anderen Themen auch. Und da habe ich mit diesem Klienten auch dran gearbeitet. Da war die Frage, gibt es ein finites Ziel, also bis zum letzten Atemzug folgende Dinge noch zu machen und gibt es ein infinites Ziel, also etwas, was sozusagen kein Datum hat, keinen Ablauf. Und die Unterscheidung mache ich auch immer mit Klienten. So, was sind deine Finiten Ziele, was sind die Infiniten Ziele? Was sind denn deine oben, Finite und Infinite Ziele, wenn du mal so in die Richtung denkst? [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Und das ist es für mich tatsächlich und das macht es auch für mich im Alltag tatsächlich sehr viel einfacher, dadurch, dass ich mir einfach nur die Frage stelle, wie kann ich ihm heute ähnlicher sein und dann entsprechend auch danach handeln und darum bitten, dass ich in diese Ähnlichkeit handle, weil dann muss ich nur eine Sache an diesem Tag tun, ihm folgen. Und das macht das Leben für mich sehr, sehr viel einfacher seitdem und deswegen macht es für mich diesen Fokus auf das Infinite Ziel sehr viel einfacher und dann ist es auch okay, wenn die Kilos mal kurz drauf bleiben. Aber ja, und das hat für mich auch ganz viel einfach mit diesem Thema Dankbarkeit für das, was da ist, zu tun. Das ist bei mir bei infiniten Zielen total der Fall, aber halt auch genau die Freude und der Stolz, wenn ich dem dann immer ähnlicher werde, also der Mensch, der ich wirklich sein möchte. Das erinnert mich auch total an die Individualpsychologie nach Alfred Adler. Der spricht auch immer von so einem fiktiven Endziel, was wir haben, so ein fictional final goal, also dieses Thema, so ein inneres Ziel, dem das ganze Verhalten eigentlich letztlich dienlich ist, also alles Mögliche, was wir da tun. Und er hat ja auch ein schönes Buch geschrieben, der Sinn des Lebens heißt er sogar und für ihn ist der Sinn des Lebens liegt dann auch immer wieder im Wachstum oder eigentlich darum, sich zu entwickeln, zu wachsen, zu verbessern. Er redet in seiner Individualpsychologie sehr viel über das Minderwertigkeitsgefühl, das wir irgendwie von Anfang an irgendwie überwinden wollen und deswegen sich zu verbessern, entwickeln und so weiter, aber nicht unbedingt aus dem Egoismus heraus, sondern eigentlich um sozial nützlich zu sein. Also um dann ein guter Teil einer guten Gemeinschaft zu sein, also dieses Gemeinschaftsgefühl und zwar nicht nur unter Menschen, sondern ein universelles Gemeinschaftsgefühl ist das, was so das zentrale Prinzip ist in dieser Individualpsychologie. Also sich mit anderen verbinden, Verantwortung übernehmen, zum Wohl der Gemeinschaft beitragen, also so wie Arnold Schwarzenegger jetzt in seinem neuesten Buch Be Useful geschrieben hat, ja genau, finde ich wirklich ein geiler Appell, sei nützlich für die Gesellschaft, für die Menschen um dich herum. Und dass das dann auch in dem Sinne ganz, ganz viel Sinn dann auch entsprechend gibt und ja, das hat ganz viel mit dem Thema infinite Ziele auch für mich zu tun. Alfred Adler beschreibt in seiner Psychologie auch eine schöne Metapher für das Thema Wachstum, weil da geht es nicht darum, sein Leben auf einer Leiter zu leben, wo es darum geht, wer ist höher und wer ist tiefer und dann in diesen Vergleich zu gehen, sondern wir alle laufen auf einem Spielfeld. Und es geht einfach nur darum, weiterzukommen und auch zu interagieren und so weiter auf diesem Spielfeld und ja, sich zu entwickeln, zu wachsen, irgendwie auf irgendeine Art und Weise besser zu werden. Und das hat für mich ganz viel mit Stolz zu tun, aber halt auch mit diesen Emotionen von mal kurz Innehalten in diesem Gemeinschaftsgefühl, Designs Emotionen, so eine Dankbarkeit, ein Mitgefühl, eine Liebe und so weiter und auch mal ganz kurz so eine Genügsamkeit zu trainieren. Und dann von diesem Zustand auch weiterzugehen. Ja, und deswegen bin ich ein ganz großer Fan von infiniten Zielen, vor allen Dingen für mich persönlich. Wie ist es bei dir? Du wolltest was sagen, jetzt habe ich eine andere Frage gestellt, du kannst auch einfach das sagen, was du gerade sagen wolltest. Nein, alles gut. [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Und das war für mich irgendwie so ein Begriff im Sinne von, also mich komplett verstehen, also einen sehr hohen Grad an Bewusstsein und Bewusstheit leben und gleichzeitig in irgendeiner Art und Weise so nicht anhaftend, durchlässig, nicht wertend zu sein. Und naja, mir ist schon klar, dass die Amygdala die ganze Zeit jeden einkommenden Reiz bewertet und ich weiß auch und ich bewerte auch immer noch natürlich so, aber das ist zum Beispiel einer der Gründe, warum ich The Wholeness Work von Connery Andreas so spannend finde, weil dieser Fokus auf das Sein, auf dieses nicht hin- und hergerissen Sein so, sondern auf das reine Sein. Im Hier und Jetzt und aus einer Freude zu handeln oder aus einer Notwendigkeit von mir aus auch, die aber mich nicht zwingt, sondern die ich wähle. Also wenn ich Notwendigkeiten wähle, dann verändert sich mein Sein, weil ich dann einfach das Thema Selbstwirksamkeit, Autonomie, Selbststeuerung etc. mehr und mehr lebe. Und ich glaube, dass dieses Ziel der Erleuchtung für mich so ein einfach so ein Klammerbegriff ist, dass so ein Containerbegriff, also ich hätte auch Pumpernickel sagen können, aber es ist im Wesentlichen, da habe ich halt Erleuchtung gesagt und es geht bei dem Thema darum, ja einfach so eine Art Selbstrealisation zu erleben. Und ja, da bin ich zum Glück in den letzten 30 Jahren dem sehr viel näher gekommen. Das merke ich auch in meiner Entwicklung. Und ich merke, dass ich immer wieder eher in Runden drehe und denke so, ah, das ist auch eine schöne Form der Selbstrealisation. Und das immer wieder auch zu bemerken wird, dieses und gleichzeitig auch vielleicht irgendwie nützlich zu sein. Also dieser, wie ich finde, große Sinn, also für Gemeinschaften etwas zu machen, etwas bereitzustellen, die Welt ein Stückchen besser zu machen, indem man für etwas ist und nicht immer diese Dagegen-Nummer. Also ich hadere damit jeden Tag dieses, ja wir sind gegen, ja okay, wofür seid ihr denn? Und macht ihr auch was für etwas? Und das ist so, dagegen ist immer einfach. Da malst du dir ein Schild, schreibst drauf dagegen und ruckzuck stehen die Leute für dich rum. Und dann reicht das Stehen. Ich bin immer ein Fan von für etwas machen und da auch für aktiv werden. Das erlebe ich aber relativ selten. Oder ich würde es mir wünschen, wenn es öfter wäre. Genau, das ist so mit meinen finiten und infiniten Zielen. Und was ich dabei spannend finde, ist, dass ich dieses Thema nutze von in Anführungsstrichen Spezi. Spezi ist ein weiteres Akronym, was eher so aus dem Coaching. Ich habe es in meiner Coaching-Ausbildung, in meiner ersten kennengelernt und das S steht für sinnvoll. Also sinnvoll ist genau dieses nützlich, sinnvoll, hilfreich, sinnvoll möglichst auch für andere. Dann habe ich dieses Präzise habe ich auch wieder drin, weil ja, also präzise genau ist, man sollte schon auch sagen wofür genau. Also da eine gewisse Präzision mitzubringen, weil sonst wird es halt sehr beliebig. Dann wichtigster Begriff eigenkontrollierbar. Also autonom erreichbar, selbstkontrollierbar. Das ist ganz wichtig. Und da bist du auch viel in Organisationen, wenn du sagst, naja, wir als Organisationseinheit müssen halt eine gute Performance hinlegen. Das ist oft nicht eigenkontrollierbar. Und das ist halt für viele eine große Zwickmühle, weil dann so eine Verantwortungsdiffusion losgeht und dann jeder sagt, ja, aber wir haben ja unseren Teil gemacht. Dann macht ihr mal euren. Dann wird so das Blame-Game gespielt. Also ich mache dich dafür verantwortlich, du machst mich dafür verantwortlich, anstatt wirklich in eine Richtung zu arbeiten. Genau, das Z steht für zeitlich planbar. Das geht in der Regel auch. Und das I finde ich auch nochmal interessant. Das ist dieses in ökologischer Balance. Damit ist nicht sozusagen so dieser Bereich Blick auf die Natur gemeint, das vielleicht auch, aber Ökologie oder auch Öko-Check, wie man es im NLP nennt, ist im Endeffekt der Blick auf die Auswirkungen in meinem Umfeld. Also man kann, wenn man in einem Familiensystem lebt, natürlich das Ziel haben, jedes Wochenende nach Mallorca zu fliegen und Party zu machen. Das ist nun nicht vielleicht so ökologisch für das familiäre Miteinander, noch fürs gemeinsame Konto, noch für die eigene Arbeit, noch für die eigene Gesundheit. Das heißt, diese ökologische Balance, dieses Stimmigkeitserleben für mich, für mein System, für mein Umfeld, das spielt da eine wesentliche Rolle. So Spezi. [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Ja, dann stehe ich nicht mehr mit meinen Kollegen zusammen und gehöre nicht mehr sozusagen dann dazu. Oder das ist das Einzige, was mich mit meinem Vater verbindet oder mit meiner Mutter oder wem auch immer. Dass da auch bestimmte Zwickmühlen dann auch entstehen und dann für dieses Bedürfnis, was dahintersteckt, irgendwie einen Ersatz zu finden, damit man in eine Annäherung gehen kann diesbezüglich. Das finde ich da nochmal echt ein sehr guter Zusatz bei Spezi, dass das mit beachtet wird, diese Ökologie dahinter. [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Es soll kontextualisiert sein, also wann genau, wo genau, mit wem genau, weil natürlich Verhalten auch immer kontextspezifisch ist. Das heißt auch hier nochmal ein bisschen genauer, nicht so allgemeiner, was bei wohlgeformten Zielen auch wichtig ist, ist, dass es sinnlich, konkret erlebbar ist. Weil ich höre das oft, dass Menschen Ziele formulieren, die ich bei ihnen nicht spüre. Und das finde ich so interessant. Und so eine Frage, die man sich stellen kann ist, spürst du deine Ziele? Als ich dich eben, und das war interessant, weil die dies nur hören, guckt euch gerne den Teil nochmal auf YouTube an, als du über das Abnehmen gesprochen hast, habe ich eine andere Form von Resonanz und Konkurrenz bei dir erlebt, als bei dem, was du als infinites Ziel für dich hast. Welten dazwischen. Und da finde ich dann immer als Coach genau hinzugucken und zu sagen, wie viel Resonanz hast du? Auch bei einer sinnlichen Konkretheit, ist das etwas, wo du sagst, das finde ich gut, das resoniert in mir. Und wenn dem so ist, dann wirst du das auch erreichen. Wenn dem nicht so ist, wird es ein schwerer Weg. [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Mein Vater beschäftigt sich ja extrem viel mit dem Thema Gesund altern, Langlebigkeit und so weiter, auch wirklich auf einer professionellen Ebene. Und was der mir da so erzählt, wo schon Dinge anfangen und was man da schon tun sollte, da denke ich mir, ja, definitiv, weil ich will noch lange und nicht nur nicht lange und krank, aber halt lange und gesund und gut helfend und so weiter. Also auch wenn meine Kinder jetzt erst fünf und drei geworden sind, ich denke schon an meine Enkelkinder und will dann für die da sein. Ich habe so Bock darauf, wenn ich in Rente bin, so mich richtig viel aufzudrängen, um dann auch für meine Enkelkinder da zu sein. Da habe ich schon richtig Bock drauf. Aber das geht halt nur auf eine bestimmte Art und Weise. Und dafür braucht es dann den Sport. Und das ist dann eine andere Motivation. Das ist dann nicht der Körper, das ist dann die Gesundheit. Also nicht der Körper, was das Aussehen angeht, sondern die Gesundheit. Ja, genau. [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Mache ich es an der Zahl auf der Waage abhängig oder mache ich es an Blutwerten abhängig? Es gibt ja so verschiedenste Wege, das biologische Alter zu berechnen. Was für ein biologisches Alter will ich haben? Machst es an deiner Herzratenvariabilität fest? Machst es an deiner Schlafqualität fest? Machst es daran fest, wie oft du im Jahr krank bist? Oder wie viele Tage du gesund bist? Machst es an deiner Wachheit klar? Machst es an deiner Präsenz klar, an deiner Regulationsfähigkeit? Und da finde ich das Thema wohlgeformte Ziele sehr, sehr hilfreich, weil diese Evidenzkriterien, woran merkst du das, sehr konkret werden und die Zielerreichung quasi als einen Kern mit ins Ziel integrieren. Weil du über das Thema, woran merke ich es, gleich schon das Erleben über so eine Art als ob integrierst. Also tu doch mal so, als ob du schon in diesem Zustand wärst. Und dann merkst du so, genau, und Kraft erleben und ja genau, da gehen die Schultern nämlich dann nach hinten unten und das Atmen wird anders, Körperhaltung wird eine andere. Und das finde ich bei den wohlgeformten Zielen da auch nochmal sehr hilfreich. Also positiv formulieren, kontextualisiert, wann, wo, mit wem. Dann sinnlich konkret sehen, hören, riechen, fühlen, schmecken. Selbsterreichbar, ökologisch geprüft und Evidenzkriterien. Wobei ich sagen würde, die Evidenzkriterien und dann als zweites diese Ökologie des Ganzen sind da tatsächlich am wichtigsten. [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Wir uns gegenseitig die Welt zeigen, einander die Welt zeigen. Das kommt da mit rein. Was kommt denn da noch mit rein? Ja, einfach auch dieses Thema. Ich finde, ich habe was zu sagen und ich habe ein Thema zu teilen, das will ich auch noch lange mit Menschen teilen und auch weiterhin entdecken. Und da freue ich mich sehr drauf, das weiterhin zu verstehen. Geht das so in die Richtung, Sebastian? [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Ja, weil es nicht da ist und deswegen bei ganz vielen Menschen, die einen anderen Menschen vermissen, ja, da auch eine Sehnsucht haben und dann treffen sie diesen Menschen wieder und dann dreht es sich genau um. Ja, dann haben sie eine Freude dann auch in dem Sinne im Hier und Jetzt. Und dann geht es eben die Trauer in die Vergangenheit dann auch entsprechend rein, als die Person nicht da war. Und dann merkst du ja so eine Rührung, dann kommen die Rührungstränen und so weiter und so fort, wenn es dann auch entsprechend da ist. Und genau das ist jetzt in dieser Trauer ist ja immer so ein Mangelgefühl dann auch mit drin. Und diese Mangel hat sich durch diese Reflexion jetzt gerade so ein wenig gefüllt. Ja, da ist ein bisschen so Fülle und deswegen das meinte ich mit reichhaltiger, hat sich ein bisschen mehr angereichert mit weiteren Möglichkeiten, um das dann auch entsprechend voller für mich zu gestalten und was schon da ist ja eigentlich auch und so weiter. Definitiv sehr schöne Reflexion. [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Und ich glaube, wir brauchen beides. Wir brauchen ein starkes Sehnsuchtsziel. Wir brauchen dieses Sinn erleben, diese tiefe Motivation, diesen, wie soll ich sagen, also so eine Form von Selbsttranszendenz, wo ich so Nutzen, wo ich etwas, was über mich hinausgeht, einfach aktiviere. Und die Zweitbesten-Lösungen, die sind halt eher ich bezogen oder eher sozusagen, auch wenn man schaut auf diese Zielerreichung, auf den Weg. Es ist halt so von Schritt zu Schritt zu Schritt. Also es hält mich in der Selbstwirksamkeit. Es erlaubt mir Handlungsfähigkeit. Es ist auch immer wieder ein kleiner emotionaler Druckabbau, weil ich wieder was geschafft habe und so halt von Tag zu Tag auf das Sehnsuchtsziel hinlebe. Ob ich es erreiche, weiß ich nicht. Also ein bisschen wie in diesen alten Westernfilmen, so in den Sonnenuntergang reiten. Du reitest natürlich nicht in den Sonnenuntergang, das wäre ein bisschen schwierig so. Aber es ist sozusagen so metaphorisch, dieser Weg in Richtung des Sehnsuchtsziels. Ja. Von den Zielen her, wenn du mal generell, wenn wir mal so rauszoomen jetzt für den Moment. Welche Emotionen hast du im Coaching bei Zielen, Zielerreichung, die, sagen wir mal, die meisten Herausforderungen mit sich bringen? Die meisten Stress haben, die meisten, ja auch Probleme in Bezug auf Zielerreichung verursachen. Hast du da so was, was bei dir so um die Ecke kommt? [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Dann müssen wir erstmal in die Vergangenheit gucken und dann diesen Selbstbezug, dieses Selbstbild dann nochmal erneuern und ein bisschen mit Ressourcen dann gestalten und das Selbstbild daran erinnern, ja, wie es eigentlich ist in Bezug da drauf. Also auch ein bisschen positiv in Bezug dazu dann auch ganz häufig. Und es ist wirklich sehr spannend zu betrachten, dieser Unterschied von Trauer und Ärger in Bezug auf eine Zielerreichung. Also das ist ganz spannend bei Menschen zu beobachten, wenn sie daran denken, ein Ziel zu erreichen und dann beispielsweise die Augenbraueninnenseiten hochziehen, da schon eine gewisse Resignation drin ist. Also die gar nicht erst etwas tun, um das dann auch entsprechend zu erreichen. Du ziehst die Augenbraue hoch. [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Also das ist ja, es gibt ja eine Seite, die ist eher so die Sicherheitorientierung und die Sicherheit, den Schutz vor Verletzung und die andere ist halt eher so, okay, ich würde gerne, aber wenn, dann könnte ich, also da geht es beide mal um Sicherheit, aber irgendwie im Zusammenspiel eine komische Mischung. [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Sagt man nicht, ach, was interessiert mich der Schnee von gestern, ich gucke jetzt nur noch in die Zukunft, das funktioniert bei Trauer nicht. Ja, Schatz, ich habe dich zwar betrogen, aber lass uns nicht die Vergangenheit gucken, wir gucken jetzt in die Zukunft, zeigt dir ein Vogel, also es funktioniert einfach nicht. Du musst das, was damals passiert ist, musst du irgendwie aufräumen und musst da gucken, okay, wo ist dieser Wert dann auch entsprechend verloren gegangen und das dann wieder aufbauen mit Ressourcen füllen, damit ich dann auch entsprechend gestärkt in die Zukunft dann gehen kann. Dankbarkeit hilft da extrem, also du hast ja auch mal so schön dieses Bild mit deinen Worten gemalt von Dankbarkeit nimmt die Trauer an die Hand, damit sie dann auch gestärkt in die Zukunft gehen kann und das ist ja genau auch diese Elemente da in der Vergangenheit zu finden, weil das ist genau Resignation, motivational gegen den Ärger. Weil wenn der Ärger da ist, dann macht die Person, also wenn sie das im Coaching sehen, ja, zuhause oder in ihrer Coachingpraxis, dann super, weil da ist genau diese Thematik, ja ey, stimmt, ich muss da was tun, da ist eine Handlungsenergie, die dahinter steckt, also bitte Frustration ist da erlaubt und da weiß man auch, die Person macht da auch entsprechend was, also ganz liebe Grüße nach München. Und echt total spannend, wie ich, als ich auf dem Stiftungstag mich mit Menschen unterhalten habe, wie Ärger ein Drive war, damit sie diese Stiftung dann auch entsprechend gründen, weil du hast ja auch vorhin sowas gesagt, wie ja viele Menschen sind dagegen und das ist, muss nicht ein Ärger sein, der dahinter ist, es ist häufig ein Ekel, was entsprechend zu diesem chronischen Nörgeln dann auch, das will ich nicht, das will ich nicht, von dem will ich weg und so weiter. Ja, und dann ist halt die Frage, was stattdessen, und da darfst du immer noch mit einer offensiven Emotion da drauf, da ist immer noch einer, der, ja, Cary Lizard, amerikanische Emotionspsychologe, hat es als Feindseligkeitsriade genannt, muss es aber in dem Sinne da nicht sein, also Ärger, Ekel und Verachtung. Es ist ein Ärger dann darauf bezogen, hey, nee, das geht so nicht und ich stehe jetzt für meine Werte ein, auch wieder hier Ärger als Hüter der Werte und ich mache da wirklich auch was und kriege dann auch entsprechend diese Handlungsenergie und dann darf ich immer noch in so einem Modus sein, aber ich arbeite trotzdem für etwas und das ist manchmal auch für mich ein Wunschsignal, das zu sehen in Bezug auf Ziele. Wenn ich da so einen Ärger ins Tun, also wenn man die unangenehmen Emotionen gibt, klar, kann es dann auch nochmal was vorkommen, sowas wie Angst, genau, also schaffe ich das, genau diese Sorge, da braucht es irgendwie, okay, welche Sicherheiten kann ich mir selber geben oder auch in der Ökologie, wo ich drin bin, von wem muss ich mir noch Erlaubnisse abholen oder was weiß ich was, damit ich da auch eine Sicherheit habe, dass ich das dann auch unsetzen kann und darf und so weiter. Da spielt Angst auch nochmal eine wichtige Rolle, ja, aber und eine Emotion, die habe ich noch gar nicht genannt, im positiven Bezug, also ich habe jetzt viel von Freude und von Stolz geredet, ja, die wichtig sind sozusagen als Wollen-Emotionen, das wo der Selbstbezug groß ist, aber was ich auch erkennen möchte in Bezug auf Ziele und da auch gerne in Bezug auf die infiniten Ziele, wo du ja auch so schön gesagt hast, für dieses große Ganze und für diese Gemeinschaft, wo ich in Kontakt damit bin und den wahren Sinn, ist die Hüterin des Sinnes, das ist die Rührung. Also wenn ich sehr so, wenn ich mit meinem Klienten oder meiner Klientin dieses Bild male von einer Zukunft, wo dieses infinite Ziel erreicht ist, dann kommen die Tränen der Rührung, dann weiß ich, jo, in der Wertehierarchie, die diese Person gerade für sich hatte oder das, was wirklich wichtig ist, ist das Thema gerade höher gerückt. Und Werte definiert, also relevante Ziele, nach denen wir streben, mit auch einem sozialen Bezug, der dahinter ist, ja, das ist wirklich relevant, gerade für diese Person, ein relevantes Ziel, was es zu erreichen gibt und genau so möchte ich leben und dahin. Und die prickelnde Gänsehaut, die da auch gerne kommt, zeigt es da auch entsprechend gerne an, ja. Wir könnten jetzt noch über ganz viele andere Emotionen sprechen, aber das sind so die, die am häufigsten auftreten. [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Also Unterschied, gehen wir ruhig nochmal zum Rauchen. Ich bin Raucher versus ich rauche ab und zu mal. Rauchenverhalten kann ich relativ schnell verändern. Ich bin Raucher, das Ganze als Identität. Ich blühe jeden Tag. Also auch da immer mal so die eigene Prüfung, wenn ich über irgendwas spreche, was ich habe, was ich mache oder was ich bin, ist das nützlich, dass ich es gerade in meiner Identität verankere oder nicht. Das finde ich wirklich spannend. Und dann natürlich auch die Frage, wenn ich von etwas mehr machen möchte, du hast das vorhin eingangs so schön gesagt, dieses wiederholte Sein. Wenn ich jemandem sage, hier Meditation, also zum Beispiel die 4-6 Atmung, 4 Sekunden ein, 6 Sekunden aus, Sylvain Laborde, auch Doktor, Doktor, glaube ich, zwei Doktor. Das ist die Tendenz irgendwie. Ich finde, ein Doktor ist ja läppisch. Ach, den kannst du ja kaufen fast. Zwei Doktoren, da entscheidet es sich. Ich finde, viele Menschen sind erst ab zwei Doktoren was wert. [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Und möglichst mit einem Hin-zu-Ziel, also hin zu mehr Regulation, mehr Resilienz in sich kultivieren, ein resilienterer Mensch werden. Das braucht einfach immer wieder so dieses Wiederholte, dieses Kleinschrittige, diese Routinen, die Rituale. Das ist auch für Zielerreichung wichtig und da auch möglichst mit kleinen Schritten. [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Also fand ich ganz genial, Wenn-Dann-Pläne kannte ich nur von Maja Storch aus dem Zürcher Ressortsmodell, wo es ja um Motivation, Umsetzung etc. geht. Wie bist du aufs da mitgekommen? [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Ja, weil das ist ja das Wenn und dann ist ja sozusagen das was und das wie. Aber das wozu ist ja dann auch in dem Sinne wichtig, da könnte auch ein warum mit drinnen stecken, aber das ist jetzt für das Ziel ist jetzt das damit und das wozu in dem Sinne dann auch wichtiger. [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Das heißt, wenn ich ein bestimmtes Ziel habe, wenn ich ein bestimmtes Ziel sozusagen mir wachrufe, dann werden andere Ziele so ein bisschen ausgeblendet, dann verlieren die die Aktion. Und das jeweils aktive Ziel wird halt, wie soll ich sagen, wahrscheinlicher ist zu erreichen. Und was mir dabei hilft, ist Themen und Ziele zu parken. Also ich schreibe mir dann kleine Post-its oder ich schreibe mir To-dos, wo ich dann sage Okay, ja und später. Auch die sind Teil und das Interessante ist immer, wenn ich merke, es spricht auch in mir drin was dagegen. Also im Zürcher Ressourcenmodell sagt Meier-Storch in der Affektbilanz, was für mich eher ein Affektvergleich ist, weil eine Bilanz ja möglichst irgendwie auf Null rauskommt, aber dieser Affektvergleich spricht dafür, spricht dagegen, sollte also mindestens 80 im Hinzu und 20 im Weg von sein. Da merke ich die inneren Zwickmühlen. Das heißt, wenn ich jetzt irgendwas am Rechner machen will und ich finde mich in der Küche und räume da irgendwas auf. Und ich so denke so Hä? Was mache ich denn? Naja, ich will Selbstwirksamkeit erleben, aber ich mache es nicht am Rechner, weil ich irgendwie ein unbewusstes Dagegenmotiv habe so oder imaginiere, dass es anstrengend wird oder was auch immer. Und das finde ich bei Gold Shielding so interessant, dass wenn ich andere Sachen erstmal parke, ausklammere, auch ausblende, ich mehr Energie und Kraft auf das eigentliche Ziel habe. Und das hilft mir halt zum Teil auch noch sehr so, auch gerade um resilienter meine Ziele zu erreichen. [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Viele denken, dass das abweisend wirkt nach außen. Also deswegen wird ja immer wieder gesagt, hier verschränkt bloß nicht deine Arme, weil dann wirkst du desinteressiert um abweisen und so weiter. Kann so wirken, kann aber auch einfach eine entspannte Haltung sein. So, die Wirkung nach innen ist aber spannend. Vom Embodiment her. Menschen, die ihre Arme verschränken, können sich besser auf die eine Sache fokussieren, die sie gerade tun. Und können besser Dinge abschotten, die dann auch in dem Sinne im Außen dann da sind. Und das finde ich da wirklich total spannend, das mal dann auch für sich wirklich dann so mal zu machen. So, hey, nee, nee, da bleibe ich jetzt dabei. Und das vielleicht mal so zu trainieren in dem Gold Shielding. Dann mal ganz kurz für sich so eine Körperhaltung dann auch einzunehmen. So, nee, ich bleibe jetzt dabei und ich bleibe jetzt hier fokussiert auf diese eine Sache. Das wirklich eine wirksame Sache. [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Und da kommen wir halt auch so in dieses Verschwimmende so ein bisschen rein. Also im Bereich ist es jetzt Ziel, ist es eine Vision, ist es was auch immer. Wenn man so dieser Grundaussage von Gunter Schmidt folgt, der sagt, Ziele haben eigentlich nur die Funktion, Menschen in Bewegung zu bringen und nicht, dass man sie erreicht. Dann ist ja die Frage, was für einen Attraktor bietest du deinem Gehirn an? Und der Attraktor, den ich meinem Gehirn dann anbiete über die Bilder, sind Dinge, wenn ich die Bilder auf eine Art und Weise aussuche, die bei mir eine bewusste oder unbewusste Resonanz für etwas entsprechend hat, dann merke ich die Anziehung. Und dann merke ich, da passiert was. Und auf bewusster oder auch unbewusster Ebene verändern sich dann Interaktionsmuster, da verändern sich Wahrnehmungsfilter. Und ich glaube, wenn man ein klares Bild von seiner Zukunft hat und ein klares Gefühl dazu hat, nämlich kongruent, vielleicht ein bisschen anziehend, angenehm, mit Wohlbefinden und Zufriedenheit, ich glaube, dann helfen solche Collagen, solche Zielcollagen oder auch irgendein Symbol, irgendein Armreif, was auch immer. Und ich glaube, das ist generell ein wichtiger Punkt, dass man dieses Thema, mein Ziel bringt mich in Bewegung, in eine Richtung, im Auge behält und nicht immer diesen Fokus auf, ich muss es erreichen bis dann und dann, sondern ich bin als Mensch ein prospektives Wesen, ich denke an die Zukunft, ich richte mich an der Zukunft aus und gleichzeitig bin ich dann in meinem Handeln immer so, dass ich so für mich denke, die Richtung passt, der Weg passt und selbst wenn ich nicht genau da rauskomme, wo ich hin will, macht das einfach einen großen Unterschied. Also das war jetzt nochmal so ein bisschen so eine Art Schlusswort von mir. Ich merke, es ist ein großes Thema. Total. Und mein Ziel war es, also Sehnsuchtsziel war vollumfänglich über alles, was ich über Ziele weiß zu sprechen. Ich lebe jetzt mit der zweitbesten Lösung und ich praktiziere das, was Gunter Schmidt so schön Metazufriedenheit nennt. Ich bin ganz zufrieden, dass ich auch heute wieder nicht ganz zufrieden bin und danke dir total für diesen wertschätzenden kollegialen Austausch. Mögen deine Ziele zu deinem Leben passen und mögest du die Ziele erreichen, die es wert sind erreicht zu werden. Das wünsche ich dir auch. Danke mein Lieber. Tschüss. Tschüss. Hier geht´s zum Resilienz-Podcast: www.rethinking-resilience.com
Mal wieder ein herzliches Willkommen in unserem Denkraum. Bei mir wieder Ruben. Wie gehabt, hallo mein Lieber. Schön, dich zu sehen, schön, dich zu hören, schön hier mit und bei dir zu sein.
Auch all das finde ich wunderschön.
Wir haben ja relativ viel darüber gesprochen, was wir so in den folgenden Sessions hier besprechen wollen, worüber wir mal in die Tiefe gehen möchten. Und ein Thema gerade so auch so zum Ende des Jahres, aber dann auch fürs neue Jahr ist das Thema Ziele. Ziele, Zielerreichung, seien es jetzt die guten Vorsätze, seien es irgendwie die erreichten Jahresziele, neue Jahresziele.
Schmerz und Freude öffnen sich bei mir. Also dieses Thema Herausforderung, dann in der Zukunft diese Ziele zu erreichen. Aber irgendwo auch die Freude, ach, da ist eine gute Zukunft, eine schöne Zukunft, die es zu erreichen gilt.
Also, was soll ich sagen, über ein paar Jahre Leistungssport, also ein paar, insgesamt über 20, hatten wir natürlich immer Ziele, Trainingsziele, Leistungsziele, Ziele für die Saison, Ziele fürs Training und so weiter. Das heißt, ich habe relativ früh gelernt, mit Zielen gut umzugehen, also mir auch hohe Ziele zu setzen. So niedrige Ziele haben mich meistens auch nicht interessiert, sondern tatsächlich auch die, in Anführungsstrichen, die Latte hochlegen, war mir immer wichtig.
Ich merke gerade, wenn ich dir zuhöre, wie genügsam ich bin dann im Gegensatz dazu oder beziehungsweise wie wenig Ziele ich mir tatsächlich setze. Also das finde ich wirklich immer wieder spannend dann auch, weil, vielleicht kriegst du das dann auch für mich bei Zielen so, wenn ich so Vereinzelte dann auch nehme und der Druck, den es irgendwie ausübt und so weiter. Und das ist auch immer wieder eine Frage, die aufkommt, auch zum Thema Gewohnheitsetablierung, was ja auch eine spannende Thematik ist.
Ja, sehr gerne. Dann steigen wir doch mal ein. Also so der Klassiker, den glaube ich viele Menschen kennen, ist das Thema SMART. Also das wird manchmal auch so ein bisschen als Ingenieurslogik beschrieben und das kommt so aus dem Management-Forschungsbereich. Und SMART ist ein Akronym. Du als Akronymisator sozusagen hast da ja auch einen großen Vorteil in der Wiedererkennung.
Also bei der Attraktivität natürlich die Freude. Also wenn ich in die Zukunft blicke, sollte ich eine Freude spüren, wenn ich das Ziel erreicht habe. Weil da sagen meine Dopaminergen-Hirnareale, also die Hirnareale, die auf Dopamin reagieren oder auch Belohnungsnetzwerk genannt, sagen, boah, geil, da müssen wir hin.
Was ich daran so interessant finde, ist ein Thema, was ich ganz häufig höre, wenn nämlich die Freude nicht da ist, weil es kein eigenes Ziel ist, sondern ein fremdes Ziel. Und das, also die Attraktivität und das finde ich bei smarten Zielen immer so spannend. Also spezifisch ist es meistens messbar, ist realistisch terminiert, aber wenn die Anziehungskraft nicht fehlt, wenn die Anziehungskraft nicht da ist, wenn die fehlt, dann merke ich ganz häufig, und das ist typischerweise ja bei Fremdzielen so, dass man dann merkt, okay, wenn jemand darüber spricht, dann leuchten eben nicht die Augen.
Finde ich total spannend. Ich frage mich nur, wie kriegt sie es dann hin, irgendwann diesen Switch der Identität zu machen? Und da frage ich mich jetzt auch, braucht es den dann auch wirklich oder darf es eine lebenslange Pause sein vom Rauchen? Also muss sie nie die Identität der Nichtraucherin entwickeln, sondern sie ist einfach eine Raucherin, die gerade eine Pause macht. Wie auch Schmerzpatienten. Ich bin gerade Schmerzpatient, aber ich mache gerade eine Pause vom Schmerz sozusagen. Oder ich merke es gerade nicht. Ja, finde ich total, also finde ich wahnsinnig interessant.
Ich hatte es mal mit einem Patienten, mit dem ich gearbeitet habe in einer Klinik. Da hat der Arzt gesagt, ob ich da mal so ein bisschen Asylien-Support liefern könnte. Und da habe ich gesagt, ja, also gerne.
Ein finites Ziel, das hat mit Abnehmen definitiv zu tun bei mir. Bestimmtes Gewichtsziel, ich will wieder meine 80 Kilo haben oder 78 hätte ich gerne. Und ein infinites Ziel, das geht jetzt natürlich in meinen Glauben rein, das geht darum, einem ganz bestimmten Mann immer ähnlicher zu werden, der damals durch Galiläa gelaufen ist.
Also ich weiß noch, wie ich zum Anfang meines Studiums, da saßen wir mal so zusammen und auch eigentlich schon in der Schule und dann haben wir so nach persönlichen Zielen, über persönliche Ziele gesprochen. Und ich hörte mich so sagen, dass ich gesagt habe, naja, also eins meiner Ziele ist irgendwann mal Erleuchtung. Das sind natürlich, ich hatte damals noch kein richtiges Konzept von Erleuchtung, fand das auch irgendwie, mich dann nachgefragt, warum hast du das gesagt?
Ich finde die Ökologie da wirklich total spannend. Auch nochmal in dem Bezug zu dem, was du vorhin genannt hast mit dem Thema mit Rauchen aufhören. Da auch die Frage, worum ist es schade, wenn du mit dem Rauchen aufhörst? Und das könnten dann auch in dem Sinne Umweltfaktoren dann sein. Ja genau, was du auch gesagt hast. Es hat manchmal einen sozialen Aspekt, der dahintersteckt.
Naja und ich sag mal so, dass als wir Spezi gelernt haben, haben wir auch in der Session danach uns über wohlgeformte Ziele unterhalten und wohlgeformte Ziele kommt halt aus dem NLP. Das finde ich für mich bei auch aller Kritik, die man ja so macht, Motiven oder egal ob NLP, Coaching, systemisches Coaching, Hypnotherapie, du kannst alles immer missbrauchen und das ist immer die Haltung, die da den Unterschied spielt. Und das, was mir bei den wohlgeformten Zielen sehr gefällt ist, dass es, man sagt, es sollte positiv formuliert sein, also eine klassische Hinzu, wovon willst du mehr.
Definitiv. Und das hast du ja vorhin beobachtet, genau so ist es. Das infinites Ziel, was ich habe, das ist einfach so ein gesellschaftliches Mussthema. Aber wenn ich das dann auch größer fasse, dann wird es auch motivierender. Also sowas wie lange gesund da sein für meine Kinder. Aha, okay. Und dann ist es nochmal ein ganz anderer Aspekt, der dahinter liegt. Und dafür muss ich was tun. Und auch jetzt schon mit Anfang 30.
Und auch da fallen mir sehr viele Gegenbeispiele ein, wo du wenig Gewicht auf die Waage bringst und trotzdem ziemlich krank bist. Deswegen wäre da auch, na klar, ist das selbst erreichbar und es hat auch eine Ökologie, dein Ziel, wenn du das jetzt so beschreibst. Die Frage wäre, folgeformte Ziele, welche Evidenzkriterien hast du, woran merkst du das? Und dann kann es sein, dass du dir vielleicht einfach irgendwie sagst, okay, so ist jetzt gut, weil… Und dann wäre die Frage, ist mein Schlaf gut? Ist mein generelles Wohlgefühl da?
Wie kriege ich das jetzt in den Alltag?
Ja, das ist tatsächlich eine gute Frage, weil Gunter Schmidt mal die Unterscheidung angeboten hat zwischen Sehnsuchtsziel. Das klingt sehr nach Sehnsucht. Ich hatte gerade so ein bisschen bei deinem ältesten Sohn, als ich gerade so bezwickt wurde, dachte ich, also wenn du jetzt mit deinem lieben Fünfjährigen da dich hinsetzt, sagst du, der Papa, der will Enkelkinder, also kein Druck. Hast noch ein paar Jahre, aber…
Ein Gespräch hatten wir schon.
Ich war schon mit drei. Ich hab’s mir gedacht. Naja. Dich darum kümmern und irgendwie das so als neue Projekte zu haben und da sind ja auch viele deiner Werte drin erfüllt und so weiter. Und Gunter Schmidt sagt dann, wir brauchen zweitbeste Lösungen zu den Sehnsuchtszielen. Und dann wäre für mich die Frage, wenn du das Sehnsuchtsziel hast, du kümmerst dich um deine Enkel, was sind denn dann die zweitbesten Lösungen? Also was sind so diese, man könnte sagen, psychologischen Sicherheitsnetze für das große Ziel, wo du immer mal dran langkrabbelst oder immer mal reinfällst, wenn du das große Ziel noch nicht erreicht hast?
Ja, da denke ich natürlich auch an meine Frau und die Zeit mit ihr. Ja, also, dass wir noch schöne Momente, schöne Dates dann in der Zukunft miteinander teilen. Ja, mit Dates meine ich dann auch in dem Sinne Reisen.
Merkst du deinen anderen Unterschied gerade?
Ja, total.
Also merkst du deinen anderen Zustand? Wollte ich sagen, merkst du den Unterschied in deinem Zustand?
Ja, total. Es ist halt auch reichhaltiger jetzt. Ja.
Im Coaching würde ich jetzt sagen, zu deinem Sehnsuchtsziel mindestens sieben bis elf Zweitbeste-Lösungen, weil das nochmal ein anderes Denken aktiviert. Also das ist so eher. Natürlich, mach mal.
Ja, für meinen Transfer.
Ich habe jetzt ein kostenfreies Coaching bekommen. Also das macht den Fokus eher weiter. Und diese Sicherheitsnetze, diese verschiedenen, diese Freude auf dem Weg zu haben, wenn ich die habe, dann ist es egal, ob ich das Sehnsuchtsziel irgendwann erreiche, weil es über die Zweitbesten-Lösungen von der Werterfüllung schon Teil meines Lebens ist.
Also das sind, natürlich wenn ich jetzt die unangenehmen Emotionen da fokussiere, es ist ganz häufig das Thema Scham, ja, also das Selbstbild lässt es nicht zu, dieses Ziel zu erreichen. Weil mir irgendwann in der Vergangenheit es eventuell anders beigebracht wurde, dass ich doch nicht der Mensch bin, der das kann oder das machen dazu instande ist, dieses Ziel zu erreichen. Und dann ist im Betracht, an Anbetracht zu, ich könnte dieser Mensch sein oder ich könnte dieses Ziel erreichen, dann eine ganz hohe Scham, die da entsteht.
Krass.
Ja, also genau, ja, sag mal.
Ja, also ich sag mal so, dieses vorweggenommene Aufgeben, also ich probiere es gar nicht erst, weil ich könnte scheitern, ist ja aus Sicht der Resilienz auch natürlich Teil der, im Sinne von der Passivität, die wir manchmal erleben. Ist ja extrem schützend für das eigene Selbstkonzept, weil wenn ich es nicht probiere, kann ich nicht scheitern, muss ich mich mit dem Scheitern auch nicht auseinandersetzen. Und gleichzeitig ist es echt eine komische Zwickmühle, weil da ich es ja nicht probiere, kann ich es auch nicht schaffen und kann einen wichtigen Schritt nicht gehen.
Und es geht auch total viel um Vertrauen und das Vertrauen in mich selber, dass ich das dann auch in dem Sinne erreichen kann, weil, wie sagt Damir Delmonte immer so schön, Dr. Dr. Damir Delmonte, die zwei Doktor sind, finde ich verdient und wichtig, muss man dazu nennen oder will ich dazu nennen, die Zukunft braucht einen Vertrauensvorschuss. Und dem will ich mir auch selber geben und wenn ich dann in die Zukunft blicke und dann jetzt schon denke, naja, es wird nix, wird nix und dann dieses Thema und setzen Sie das jetzt um, ja, ich versuche es mal. Und ich ziehe gerade die Augenbrauen in die Seite und ich versuche es mal und die Person sagt dann sich so zusammen, da weiß sie jetzt schon, ob da die Umsetzungsenergie da ist, wahrscheinlich eher nicht und da hat die Person einfach noch nicht das Vertrauen in sich selber und dann muss man herausfinden, auch in der Vergangenheit, wo ist das verloren gegangen, genauso wie im zwischenmenschlichen Kontext, wenn dann das Vertrauen nicht mehr da ist ineinander.
Dann würde ich an der Stelle tatsächlich nochmal ein paar Ideen für die Zielerreichung mit dir diskutieren wollen oder besprechen wollen. Also eine Sache, die ich, sag ich mal, wenn sie da ist und sie ist dysfunktional, dann sehr stark behindertend finde, ist, wenn etwas bestimmtes identitätsbezogen ist und nicht verhaltensbezogen. Das heißt, wenn jemand sagt, ich bin das und das, statt ich erlebe immer mal wieder oder ich mache immer mal wieder.
Briefe gehen an Sebastian, nicht an mich.
Ja, genau, wahrscheinlich. Ich habe mal in der Professorenrunde ein Seminar gegeben und dann sagte jemand da nur so aus der Runde, naja, Herr Kollege, ich habe ja noch nicht mal einen Doktor, ich bin eigentlich, warum ich hier einen Podcast mache, weiß ich nicht, aber ich mache ihn halt. Naja, Herr Kollege, die Menschwerdung findet ja eigentlich erst mit der Habilitation statt. Und dann habe ich nur gesagt, naja, und Sie wissen ja auch, Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz. Und das war dann eine lustige Geschichte, ich habe das da nicht aufgelöst, aber sage ich mal, dieses Thema Doktor, Doktor, was Doktor, Doktor Sylvain Laborde angeboten hat mit der 4-6 Atmung.
Der ist übrigens auch habilitiert, ne?
Der ist auch habilitiert, genau. Also das ist ein richtiger Mensch. Also wir bräuchten eigentlich hier so einen Ironie-Button. Denken Sie sich bitte den. Und wenn Sie irritiert sind, ist das ihrs und nicht unseres. Aber dafür können wir gerne ein Coaching machen. Der hat für mich mal was ganz wesentliches gesagt. Er sagte, wenn man das täglich macht, irgendwann entwickelt sich eine Routine und irgendwann wird es sozusagen zum Teil dessen, was mich auszeichnet. Das heißt auch, wenn ich bestimmte Sachen erreichen will, wenn ich bestimmte Dinge in meine Identität überführen will, dann ist es natürlich gut, das täglich zu machen.
Und das hast du ja mit deinem Klienten damals erreicht. Und das ist ja genau im wahrsten Sinne, da schließt sich ja der Kreis auch genau mit dem Thema Atmung. Das ist jetzt ein Mensch, der sich Leben einhaucht und alles, was sozusagen da drinnen ist, was sozusagen das Überleben irgendwie stören könnte, lässt er raus.
Genau und das ist halt so eine, wenn du das als Routine machst, also deswegen achte auch auf die kleinen Routinen im Leben, macht das einen Riesenunterschied. Und du hast mal so schön für diese, ich glaube Gollwitzer hat mal diese Wenn-Dann-Pläne. Implementation Intention, genau. Ja genau, angeboten. Und du hast dann aus Wenn-Dann, hast ein Wenn-Dann da mitgemacht. Und das damit, wie bist du da drauf gekommen?
Da muss ich jetzt natürlich sagen, ich bin durch dich da drauf gekommen, weil du mir damals das Format erklärt hast und das wozu dann auch entsprechend und dann denke ich mir auch und hinter dem wozu steht das damit und das damit und das Thema wozu ist genau dieses Thema Zielerreichung, Dopaminer, Gehirnareale gehen an, das ist das wozu ich das jetzt auch entsprechend tue. Da ist eine Intention da auch entsprechend dahinter und die mache ich auch in meinen Plan rein. Wozu mache ich denn das Ganze?
Ja und das Ganze, wie soll ich sagen, bindet sich zum Ende hin in einem Begriff, der ja wie sagt man Goal Shielding genannt wird. Also Goal Shielding gibt es verschiedene Menschen, die daran forschen und im Wesentlichen ist dieses Thema Goal Shielding heißt ich beschütze mein Ziel, weil unser Gehirn einfach nicht gut da drin ist. Mehrere Ziele gleichzeitig zu verfolgen.
Total spannend. Und das erinnert mich total an das Thema Arme verschränken. Ich sage dir auch warum, weil das ist tatsächlich eine Körperhaltung für Gold Shielding.
Ja, und ich sag mal so abschließend, was mir, was ich jetzt auch seit ein paar Jahren immer mal wieder mache, nicht immer so dieses Traditionelle, was da halt irgendwie gefühlt dann auf Instagram auch die ganze Zeit so ab Mitte Dezember so mit dem Blick auf die Rauhnächte und dann Müsse da. Ja, na klar, hab die Zeit zwischen den Jahren eine bestimmte auch Bedeutung. Aber ich mache das halt, wenn ich Bock drauf habe, wenn ich so das Gefühl habe, es könnte mir helfen, dass ich mir so Zielcollagen mache.
Alle Folgen finden Sie hier:
Titelmusik und Mischung: Lars Deutsch www.larsdeutsch.net
Design: Katharina Krekeler www.hejro.de
Ruben Langwara ist Wirtschaftspsychologe, Resilienz-Lehrtrainer & -Coach sowie Experte für Emotionen und deren Wirkung auf Gesundheit und Wohlbefinden. Er ist mit der Resilienz-Akademie Göttingen als Projektpartner für emotionale Resilienz tätig. Sein Fachbuch zu diesem Thema „Die Kraft unserer Emotionen“ erschien 2022 im Junfermann-Verlag. Er ist Mitinitiator des Resilienz-Podcasts Rethinking Resilience (www.Rethinking-Resilience.com).

Sebastian Mauritz, M.A. Systemische Beratung, ist einer der führenden Resilienzexperten Deutschlands. Er ist 5-facher Fachbuchautor, Keynote-Speaker, Resilienz-Lehrtrainer, Systemischer Coach, war und ist Vorstand in vielen Coach- und Trainer-Verbänden und Unternehmer. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich individuelle Resilienz und Prosilienz®, resilienter Führung und Teamresilienz. Er ist Initiator des jährlichen Resilienz-Online-Kongresses, in dessen Rahmen er sich bereits mit über 240 weiteren Resilienzexpert:innen aus verschiedenen Disziplinen ausgetauscht hat (www.Resilienz-Kongress.de) sowie des Resilienz-Podcasts Rethinking Resilience (www.Rethinking-Resilience.com).
