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ntdecken Sie den Denkraum von Sebastian Mauritz und Ruben Langwara, um Ihre eigene Widerstandsfähigkeit zu stärken und Ihr Verständnis von Resilienz zu erweitern! Tauchen Sie ein in eine inspirierende Lernumgebung, die Ihnen dabei hilft, Ihre Resilienzfähigkeiten zu entwickeln und zu festigen. Profitieren Sie von den Erfahrungen und dem Wissen der Experten und bereiten Sie sich optimal auf die Herausforderungen des Lebens vor.
HIER erhalten Sie nähere Informationen und einen Überblick über alle Folgen! In dem folgenden Artikel haben wir die Folge 45 für Sie zusammengestellt.
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In den „Shownotes“ zur jeweiligen Ausgabe finden Sie eine kurze Inhaltsangabe, Links und weiterführende Informationen. Viel Freude beim Eintreten in den gemeinsamen Denkraum und Erforschen Ihrer Resilienz.
Folge 45: Rethinking: Change

In der 45. Folge des Podcasts „Rethinking Resilience“ nehmen Sebastian und Ruben das Thema Change (Veränderung) in den Blick – sowohl im persönlichen wie im organisationalen Kontext. Sie reflektieren, wie Veränderungen emotional erlebt werden, wie Kommunikation und Aufmerksamkeit auf Sicherheit und Neubeginn Einfluss haben, und wie man Veränderung mit Resilienz verbindet.
Warum lohnt es sich, über Veränderung neu nachzudenken?
Veränderung ist allgegenwärtig – im Leben, in Organisationen, im privaten wie im beruflichen Umfeld. Sebastian hebt hervor: „Veränderung ist so sicher wie jeder Atemzug … Stillstand ist das Unnatürliche.“ Ruben ergänzt: Veränderung ruft starke Emotionen hervor – Angst, Ablehnung, Ekel –, weil das Gehirn Neues zunächst als potenziell unsicher deutet. Eine Führungskraft in einem Change‑Prozess traf dies praktisch: Die Kommunikation des neuen Eigentümers führte nicht zu Jubel, sondern zu Betroffenheit. Warum also genau dieses Thema? Weil Veränderung tief mit Resilienz zu tun hat: Wir brauchen die Fähigkeit, nicht nur auf Stress und Belastung zu reagieren, sondern uns aktiv wandeln zu können – mit Bewusstsein für Aufmerksamkeit, Emotionen und Struktur.
Zentrale Impulse:
- Aufmerksamkeit erzeugt Erleben – unser Gehirn nutzt Vergangenes zur Vorhersage, Neues bedeutet Vorhersagefehler.
- Das Gehirn ist negativ voreingestellt („Klettverschluss“ für Negative, „Teflon“ für Positive) – Veränderung beginnt also mit Würdigung und Sicherheit.
- Veränderung ist emotional und systemisch: Nicht nur das Individuum reagiert, sondern das Umfeld mit.
Verränderung ist nicht nur ein logistisches Thema, sondern ein zutiefst psychologisches und sozial‑systemisches Phänomen – und damit zentral für Resilienz.
Was passiert eigentlich in uns, wenn Veränderung ansteht?
Was konkret wurde im Podcast thematisiert? Die beiden greifen mehrere Dimensionen von Veränderung auf:
- Die Bedeutung von Sicherheit und Vertrautem: Emotionen wie Angst oder Ekel schützen das Alte als Sicherheitsanker.
- Sortierfilter des Gehirns: Menschen orientieren sich unterschiedlich – an Gleichheit oder Unterschieden. Kommunikation muss beide abholen.
- Kommunikation von Veränderung: Beispiel IBM – das Neue (PC) wurde über das Vertraute (Schreibmaschine) vermittelt.
- Ambivalenz und Oszillation: Innerlich pendeln Menschen zwischen alter Sicherheit und neuer Möglichkeit.
- Praktische Modelle:
- Mentale Subtraktion: Was wäre, wenn ein positives Ereignis nie geschehen wäre? (Röse & Ebstude)
- Die Big Five Veränderungsblockaden (nach Michael Bohne)
- Emotionale Dynamik: Ehrfurcht als emotionale Brücke zum Neuen – sie fördert Anpassung und Offenheit.
Veränderung ist ein emotionales, kognitives und systemisches Wechselspiel. Sie gelingt, wenn Menschen würdigend, klar und emotional intelligent begleitet werden.
Wie gelingt Veränderung auf eine resiliente und menschliche Weise?
Wie kann Veränderung resilient gestaltet werden? Diese Schritte helfen:
- Sicherheit schaffen:
- Fragen: „Was läuft gut?“, „Was soll sich nicht ändern?“
- Vertrautes betonen vor dem Neuen (Skirmorphismus)
- Oszillation ermöglichen:
- Veränderungen schrittweise einführen, wie beim Goldfisch im neuen Aquarium.
- Kleine Experimente vor großen Umbrüchen.
- Ambivalenz adressieren:
- Mit Neugier statt Eindeutigkeit kommunizieren.
- Emotionen benennen („Name it to tame it“) und Bedürfnisse verstehen.
- Innere Bilder nutzen:
- Wunsch- und Horrorversionen als Wegweiser.
- Somatische Marker (Körpergefühle) wahrnehmen.
- Emotionale Hebel:
- Dankbarkeit durch mentale Subtraktion.
- Ehrfurcht aktivieren (Natur, große Bilder, Vision).
- Verantwortung klären:
- Veränderung nicht aufzwingen, sondern begleiten.
- Absichtslosigkeit erkennen (transtheoretisches Modell).
- Systemische Perspektive:
- Was bedeutet Veränderung für Umfeld, Beziehungen, Organisation?
- Langfristige Orientierung:
- Entscheidung aus Perspektive des „alten Ichs“ (Was würde mein 80-jähriges Ich sagen?)
Veränderung braucht psychologische Sicherheit, emotionale Resonanz, systemische Weitsicht und eine klare Vision.
Wozu das Ganze – und was bringt Veränderung, wenn sie gelingt?
Wozu lohnt es sich, Veränderung mit diesen Ansätzen bewusst anzugehen? Die Antwort liegt in der Stärkung der Resilienz – sowohl individuell als auch organisational.
- Mehr Resilienz: Menschen lernen, sich konstruktiv auf Neues einzulassen.
- Bessere Entscheidungen: durch emotionales Verstehen, systemisches Denken und zukunftsorientierte Perspektiven.
- Weniger Rückschritte: Wer sich sicher fühlt, wagt echte Schritte.
- Stärkere Organisationen: Sinn, Vision und Zugehörigkeit entstehen durch Partizipation, nicht durch Druck.
- Erfülltes Leben: „Wenn mein älteres Ich zurückblickt, soll es sagen: Ich habe mein bestes Leben geführt.“ (Sebastian)
- Veränderung als Prozess: Kein einmaliges Event, sondern eine lebendige Bewegung hin zu Entwicklung, Entfaltung und innerer Klarheit.
Veränderung gelingt, wenn sie mit Haltung, Klarheit und Mitgefühl gestaltet wird – und wenn sie nicht nur Pflicht, sondern Möglichkeit ist.
Transkript
Hier finden Sie das vollständige Transkript zur Folge:
[Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Jetzt wird sich alles verändern und alles geiler und alle Probleme, die wir jetzt hatten, werden dadurch gelöst, dass wir diese Finanzspritze dann auch bekommen und in diese Strukturen reingehen und so weiter und sich alles umwandelt. Und dann guckst du in den Raum und dann sind da andere Reaktionen als eine maximale Freude und ein Händeheben und Klatschen, sondern eher ein Hoppala. Also erst mal eine Überraschung, weil sie es vorher nicht gewusst haben. Das ist ja da, manchmal wie bei solchen Change-Prozessen. Ich fand das mal so schön, wie Leonard Hofstetter das in Big Bang Theory gesagt hat, als Penny gesagt hat, dass sie neue Nachbarn haben jetzt irgendwo im Gebäude. Und dann meint ja Leonard Hofstetter so, nein, du kannst das doch nicht so sagen. Und dann kommt Sheldon und sagt, the horror. Genau, genau, genau. Und die Metapher, die er da nutzt, finde ich total genial und die ist wirklich super für das Thema Change. Der sagt, wenn du einen neuen Goldfisch kaufst, dann schmeißt du den doch auch nicht direkt ins Becken. Du nimmst die Tüte, wo du den drin gekauft hast, legst das erst mal ins Aquarium rein, damit es sich auch wärmetechnisch anpasst und dann lässt du ihn frei. Ja, also so ein bisschen langsamer reinmachen, weil direkt diese Überraschung, da wissen wir, verstärkt die Emotionen, die danach kommt, ums Drei- bis Fünffache. Und die Emotionen, die danach kommen, sind häufig Emotionen, die dafür sorgen oder einem sagen, bewahre das Alte. Und das ist sowas wie eine Angst dann hier, Angst als Hüterin der Sicherheit. Um Gottes Willen, was passiert jetzt mit meinem Arbeitsplatz? Um Gottes Willen, was passiert jetzt? Und auch gerne eine Ablehnung Ekel. Ja, also im Sinne von Hüterin der Gesundheit. Also inwiefern geht es mir jetzt dann auch noch gut damit? Und dieses Neue will ich von mir fernhaben, weil was ist, wenn mir das auf irgendeine Art und Weise dann schadet? Ja, und da kommen häufig genau diese beiden Reaktionen. Und das finde ich halt spannend, damit dann emotional intelligent dann auch umzugehen. Und da würde ich auch gerne mit dir heute darüber sprechen. Aber du hast ja auch das Thema Change ganz viel schon in Firmenkontexten gemacht oder in persönlichen Kontexten gemacht, in deinen Coachings und so weiter und so fort. Was bedeutet Change für dich auch im Kontext der Resilienz? [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Auf der anderen Seite ist natürlich die Vorhersage immer auch mit den von dir benannten Emotionen halt verbunden. Und unser Gehirn hat, das hat die liebe Daniela Blickhahn letztens in einem Vortrag gepostet, so schön, dass sozusagen die Werkseinstellung unseres Gehirns eher negativ ist. Das haben schon andere gesagt. Ich finde es aber immer fair, auch zu sagen, wo ich es gelesen habe. Ich fand das ganz schön. Und sie brachte dann noch einen Vergleich. Den Namen habe ich jetzt nicht präsent, aber sie sagte, dass jemand mal den Vergleich gemacht hätte, dass für Negatives unser Gehirn eher wie so ein Klettverschluss ist und für Positives eher wie Teflon. [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Und wenn man dann überlegt, diesen Satz fand ich von Professor Hüther so schön. Er hat 2022 im Resilienz Kongress Interview gesagt Du bist die Summe der Lösungen, die du bisher in deinem Leben gefunden hast. Das heißt, wenn du mal schwierige Zeiten hinter dir hattest und da für dich bestimmte Lösungen gefunden hast, die dir zum Beispiel Sicherheit geben, also ein voller Terminkalender, feste Themen, die immer wieder kommen und aber auch so Sachen, wo man dann so sagen würde Naja, also ist das nicht ein bisschen stressig, kannst das nicht lassen, sondern Hauptsache dieses Gefühl, dass das Busy Seins, wenn das alleine schon für Sicherheit sorgt und ich in dem Change Prozess dann davon was abgeben sollte, dann heißt das ja automatisch, dass Göhn sagt Oh, pass mal auf, das könnte unsicher für dich werden. Das heißt, die von dir angesprochen Emotion Angst ist genau bei solchen Aspekten, gerade auch bei der Veränderung halt mit dabei. Das ist natürlich dann die Frage Wie mache ich das? Worauf fokussiere ich? Naja, auf Sicherheit bei Veränderung. Das heißt, ich muss entweder bei mir Momente finden, wo ich mich mal verändert habe und ich sicher geblieben bin oder ich brauche im Außen ein Umfeld von Sicherheit. Deswegen ist auch jeder Change Prozess immer von einem Umfeld der Sicherheit tendenziell zum Erfolg verurteilt, in Anführungsstrichen. Anders als wenn man aus so einer Unsicherheit heraus sich verändert. Also wenn man im Rücken zur Wand steht und Entscheidungen trifft, das sind meistens nicht die Tragfähigsten, sondern das sind die, die unter Stress dann halt möglich sind. Und dieses Erleben wird durch die Fokussierung von Aufmerksamkeit erzeugt, ist so der Standardsatz von Gunter Schmidt aus der Hypnosystemik. Und das ist mal die Frage Was erzeuge ich da für einen Fokus und wie mache ich das? Du hast viel über das Thema Change Kommunikation gemacht, auch so emotionale Change Kommunikation. Kommunikation ist aufmerksamkeitsfokussierend. Wie ist denn das für dich? Also wie ist denn das bei dir so? Worauf achtest du mit den Menschen oder deinen Klientinnen? [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Dachte ich, krass, erzähl mir mehr. Und war dieser Mythos, der um den Personal Computer so war, als er eingeführt wurde, ist der so richtig? Weil ich wurde tatsächlich schon mal von jemandem korrigiert und jetzt habe ich es mir von einem, der dabei war, dann sozusagen bestätigen lassen. Und zwar, das Thema, als der Personal Computer eingeführt wurde, die, damals nannte man sie Schreibedamen oder als die SekretärInnen, hatten erstmal, waren skeptisch. Ja, und haben erstmal gesagt, komme ich nicht damit. Irgendwelche Neuerungen, ist das irgendwas, was mich ersetzen wird und so weiter und so fort. Ja, ist nicht gut angekommen. Ja, wollten sie nicht haben. Und dann haben sie ihre Strategie geändert, wie sie diskommunizieren. Und haben gesagt, schau mal, das ist eigentlich genauso wie deine Schreibmaschine. Da ist die Tastatur, ist da ganz ähnlich. Nur kannst du jetzt hier auch noch andere Sachen machen. Das Problem, was du vorher hattest, wenn du hast einen Schreibfehler gemacht, musst du das ganze Blatt verändern. Das ist jetzt hier nicht mehr, sondern du kannst jetzt hier, da noch auf diesem Bildschirm dann andere Sachen verändern. Worum es hier geht ist, es ist eigentlich so wie das, was du schon kennst. Und hier sind die Neuerungen, wo die Chancen sind, von den Problemen, die du vorher mit deinem alten Gerät hattest. Und so ist der Übergang dann auch entsprechend leichter gefallen. Als direkt den Fokus auf diese Disruption zu bringen, war der Fokus erstmal darauf, was ist vertraut, was ist bekannt. Und das wird im Design ganz häufig benutzt. Das nennt sich Skirmorphismus. Es kommt von Skiros, Werkzeug oder Gefäß und Morphe. Das Thema Form. Skirmorphe sind dafür da, um entsprechend langsam in eine Neuerung einzuführen. Als beispielsweise Apple dann mit dem iPhone rausgekommen ist und mit dem ganzen Digitalisierung von Themen wie einem Notizblock. Ja, der Notizblock, den wir haben, sieht immer noch aus wie dieses Yellow Legal Pad. Also dieser gelbe Notizblock. Das ist immer noch dieses Zeichen davon. Wenn wir telefonieren wollen, dann ist da ein Icon von einem Telefonhörer, wo die Jugendlichen heute gar nicht mehr wissen, dass es mal sowas gab und dass es mal so aussah. Wenn du da ja jemanden heutzutage fragst, wie sieht eine Pantomime aus von einem Telefon, dann machen die nicht mehr hier Daumen raus und kleinen Finger raus und halten es dann ran mit einer Ohrmuschel und mit einem Sprecher da rein, sondern machen eine flache Hand und halten es ans Ohr oder sogar mit Lautsprecher sozusagen vor den Mund. Ja, aber das war für die Einführung war das entsprechend. Und dann der Fall, dass das es einfacher gemacht haben. Also das Vertraute nehmen, um langsam ins Neue dann auch entsprechend einzuführen. Das ist immer wieder eine ganz gute Sache. Also wenn eine ganz krasse Veränderung ist, Neuerung ist, ein Aufkauf und so weiter, dann auch mal einen Fokus darauf legen, hey, was wird sich nicht verändern? Was bleibt? Was bleibt vertraut? Und wo sind die Neuerungen dann in dem Sinne, um das Bedürfnis nach Sicherheit dann auch zu erfüllen? [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Oder in der Titration, was läuft nicht ganz so schlecht? Oder mal angenommen, irgendwas würde so ein bisschen nicht so schlecht laufen, was könnte denn das sein? Um einfach erstmal so eine Grundaktivierung zu haben. Und dann die zweite Frage war, was soll sich nicht ändern in der Veränderung? Was soll sich jetzt in dem Prozess nicht ändern? Und nicht, was soll gleich bleiben, sondern was soll sich nicht ändern, damit du sozusagen das Bild, das Gefühl des Nicht-Änderns hast und schon aber auch quasi bei diesem Gefühl des Veränderns in die Wertschätzung und Wertschöpfung dessen kommst, was halt gut ist. So, das heißt klassischer Change-Prozess, was läuft gut, was soll sich nicht ändern? Und mal angenommen, irgendwas würde sich ändern, so tun als ob, woran würdest du merken, dass es besser, erwünschter, sinnvoller, nützlicher ist? Also mehr Kriterien definieren. Egal welcher Change-Prozess bisher mir über den Weg gekommen ist, ganz häufig wird das Neue und die Andersartigkeit sehr betont. Das Ganze, was du gerade gesagt hast, zielt auf ein, das nennt man im NLP, nennt man das Metaprogramme. Metaprogramme sind Sortierfilter des Gehirns, mal so einfach gesagt. Da gibt es Menschen, die sortieren nach Unterschieden. Und es gibt Menschen, die sortieren nach Gleichheit. Und das, was ich erlebt habe in solchen Veränderungsprozessen, die Menschen, die eher auf Unterschiede schauen, die haben weniger Probleme auch mit Neuem. Die haben weniger Probleme, wenn du sagst, okay, alles wird neu, das wird neu, das wird neu. Ja, das ist für die auch nicht ideal. Und die Herausforderung ist nicht so groß. Diejenigen, die eher Gleichheit als Sortierkriterium haben, als Primäres, die brauchen genau dieses IBM-Beispiel. Mir ist aufgefallen, dass viele Führungskräfte eher Unterschiedlichkeitssortierer sind. Das heißt, wie ist die Kommunikation? Na ja, eher auf Unterschiede vom Fokus. Wenn man denen das klar macht, wenn man denen sagt, pass auf, erst mal das, was gleich bleibt, ja, ich weiß, das ist nicht euer Default-Modus. Lernt das, weil damit holt ihr die anderen ab. Das Gehirn wird beruhigt. Der Mögtaler schreit nicht so auf, sagt so, Gott, neu, neu, neu, Problem, Problem, Problem, Fehler, Fehler, Fehler. Und dann geht der Stresspegel nach oben. Sondern erst mal so, okay, ich bin in Sicherheit, das ist der sichere Rahmen. Und, und das muss man ja klassischerweise auch sagen, kein Change-Prozess, kein Veränderungsprozess hat so eine 100-Prozent-Veränderung, sondern ein Change ist immer der Zwerg auf den Schultern von, ja, entweder geografischen Riesen oder auch organisationalen Riesen. Und er wird manchmal sehr groß gemacht. Dann wird sehr auf den, auf den kleinen Zwerg fokussiert und wenig Wertschätzung dem großen Riesen entsprechend gebracht. Das mal so metaphorisch als die Menge an Themen, die man verändert. Ja, und das finde ich sozusagen da sehr wichtig, zu gucken, wie sortiere ich eigentlich? Sortiere ich eher Gleichheit oder Unterschiede? Kann man einfach ausprobieren, auf einem Blatt Papier drei Dreiecke malen und einen Kreis. Dann drauf gucken, was fällt zuerst auf? Fällt zuerst das Gleiche auf oder fallen zuerst die Unterschiede auf? Mir fallen immer die gleichen Sachen ein oder auf. Und ich sehe deswegen auch sehr stark Muster, weil ich meine Mustererkennung halt heraus ableite. Also man kann nicht sagen, das eine ist besser oder schlechter, sondern es ist halt einfach unterschiedlich. Wie ist das bei dir? Gleichheit oder Unterschied? [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Ja, also du verbiegst es, du brichst es irgendwie auseinander, du verbindest da etwas dann auch in dem Sinne miteinander. Aber das ist eigentlich so was ganz, ganz Hartes, Neues, Disruptives und so weiter, ist es dann auch nicht. Und wenn ich auf Dinge gucke, dann schaue ich immer, woran erinnert mich das? Also ich habe wirklich immer wieder, woran erinnert mich das? Und das habe ich auch allgemein, wenn ich etwas Neues schaffen möchte und eine Veränderung auch schaffen möchte, dann gucke ich da auch immer, immer darauf, okay, woran erinnert mich das? Und wo sind jetzt hier Elemente, die ich vielleicht miteinander verbinden kann, die ich verbiegen kann und so weiter und so fort. Aber da gucke ich auch immer auf die Referenzerfahrungen, dann auch entsprechend immer dann dabei. Jetzt mit Erfahrungen durch, jetzt habe ich ja Gott sei Dank auch ein bisschen Lebenserfahrung und Arbeitserfahrung, das fand ich neulich, deswegen muss ich gerade so lächeln, fand ich neulich so lustig, als ich bei einem Führungskräfte-Vortrag, vor 200 Führungskräften einer riesigen Firma, hatte ich einen Vortrag und meine Ansprechpartnerin hat zu mir gesagt, Mensch, die sind jünger, als ich dachte. Aber ich hatte, ja, und ich hatte mir aber schon einen Spruch zurechtgelegt und habe dann gesagt, ja, aber ich bin älter, als dann, wo ich angefangen habe. Dann damit, also sehr viel älter, als dann, wo ich angefangen habe. Also die Erfahrung, die dann auch mitkommt. Und das ist halt, das jetzt auch darauf dann zurückzugreifen, bei solchen Change-Prozessen, was kann ich schon, was habe ich schon, was ist da in dem Sinne dann auch gleich. Mein großer Umbruch 2023, ja, wo ich dann meinen Arbeitgeber verlassen habe, in die Selbstständigkeit dann gegangen bin und dann auch in der Kooperation mit dir. Das ist dann auch genau diese Frage. Wo sind Ähnlichkeiten, wo sind starke Veränderungen und so weiter und so fort. Und da war es halt für mich leichter, mit der Ähnlichkeit dann auch ansprechen zu gehen. [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Wer spricht denn da gerade? Und das hilft mir sehr beim Verstehen. Und es hilft mir auch sehr beim Beobachten eigener Muster, wo ich dann denke, ah, okay, da will in mir noch was heilen. Das ist ja sehr interessant. Und diese Veränderung finde ich da sehr, sehr grundlegend. Ansonsten, wie ja Change sonst auch gemacht wird, ist entweder so der Schalter umgelegt zu einem bestimmten Termin, manchmal auch mit einer Probephase. Und dann, wenn es klappt, legt man um. Und dann geht das in der Regel sehr weich, wenn transparent kommuniziert wird, wenn vor allen Dingen das Warum, also Komma Weil ist ja so ein Ding, das kann man ja auch Menschen so einbläuen, immer wieder sagen, hier, ihr müsst sagen, kann alles sagen und dann Komma Weil, das dann für die Verstehbarkeit sorgt, kann dann aber auch sagen, okay, Komma damit oder umzu, um das Wofür zu klären, also wofür ist das gut und kann da, anstatt auch so eine Überforderung zu machen, so ein bisschen so eine, ja, wie soll ich sagen, so eine Salamischeibentechnik anwenden, also Scheibe für Scheibe den Menschen so servieren. Und das erinnert mich sehr an meinen Opi. Mein Opi hat mir nämlich damals beigebracht, da sagte immer, das weiß ich noch, die hatten also eine ganz harte Mettwurst und dann hat er diese, diese, hat er so eine Salamischeibe runter geschnitten und sagte so, jetzt isst du mit einer Scheibe Wurst, isst du dieses Salamibrot jetzt. Und dann hat er die da drauf gelegt und der Trick war immer mit den vorderen Frontsehnen diese Scheibe weiterzuschieben. Er hat die auch relativ dick abgeschnitten und dann schob man die so in Bahnen über dieses Brot. Und dann war es irgendwie doch ein Salamibrot, obwohl man dann am Ende, und das war nicht so super, dann sagt er, okay, jetzt riech an der Scheibe, isst den letzten Bissen und dann hast du was für die nächste. Und das war so witzig, weil das natürlich aus dieser Nachkriegszeit, meine Mutter ist Jahrgang 44 geboren und natürlich war das eine krasse Zeit, so mit Mangel und so weiter. Aber das war so ein Spaß und da habe ich zu Salamibroten so eine ganz andere Bindung gekriegt und die, also das ist so, da geht mir das Herz auf, wenn ich darüber spreche. Gleichzeitig sind diese, natürlich diese Scheibchenweise ist immer etwas, wo man sagt so, okay, in was für einem Rahmen geschieht das? Geschieht der transparent? Geschieht der mit einer Hidden Agenda? Und die Leute sind ja nicht doof, die merken ja, da ist was im Hintergrund, da schwingt irgendwas mit und deswegen auch dieses Konkurrente. Und die Konkurrenz erfolgt eben nicht aus einer Eindeutigkeit heraus, dass wir wissen, wie es wirklich, wirklich, wirklich ist, sondern immer aus einer, aus einem Unwissen, aus einer, wo ich so sage, naja, ich weiß es nicht, also Milton Ericsons schöne Antwort, I don’t know, and I’m curious to find out. Und die Ambivalenz kommunizierend zu sagen, wir haben da eine Zwickmühle, es gibt viel, was dagegen spricht, es gibt viel, was dafür spricht und wir versuchen es jetzt im besten Sinne so und so zu machen und die Ambivalenz aufrecht zu erhalten. Ambivalenz, wie Gunter Schmidt immer so schön sagt, als Königsweg der Veränderung oder als Königinnenweg oder als non-binärer König oder so oder Königin, da wirklich durchzugehen auf eine gute Art und Weise. Ambivalenz auch schätzend und immer wieder auch prüfend, ist diese Unsicherheit in einem Rahmen der Sicherheit, so gut es geht, ist das funktional? Und so kann man halt kleine Experimente machen, kann man gucken, funktioniert das, funktioniert ein bisschen mehr Nähe, funktioniert Distanz, funktioniert Orientierung, Kontrolle, funktioniert sozusagen unser Geschäftsmodell noch, sind wir in einem guten Reifegrad? Und dann kann man, ja, da über die diversesten Analyse-Methoden natürlich immer schauen, was hat es für Auswirkungen und dann wird ein Change-Prozess auch zu was sehr Organischem, sehr Natürlichem, wo ich auch beachte, wie entwickelt sich das? Und immer wieder prüfen, passt das, wie ist das, was hat es für Auswirkungen? Manchmal verändert sich was im System, wenn man sich selber verändert, manchmal wird es entspannter, manchmal wird es aber auch nur klarer und manchmal merkt man, dass einfach irgendwas, ja, gehen muss, sozusagen. [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Also schön, wenn die Haltung schon von Anfang an da ist, weil dieses Thema des Interesses, das ist ja genau das, was du erreichen möchtest, weil Interesse und Freude sind die Emotionen, wo ich sage, ich heiße das Neue willkommen und ich suche tatsächlich nach dem Neuen. Interesse, dann auch hier Dopamin gesteuert, Dopamin hat ja wirklich auch mehrere Funktionen dann für uns. Das eine ist dieses Thema Belohnungsstreben und zwar immer wieder nach Belohnungsstreben, weil ich das das letzte Mal schon so toll fand und außerdem nach Neuem streben, nach Veränderung streben, nach anderen Dingen streben und da will ich ja die Leute dann auch entsprechend hinkriegen und da ist halt genau die Frage, also was interessiert sie dann an den neuen Sachen oder was könnten sie denn Gutes in den Neuen entdecken, worauf freuen sie sich jetzt schon bei den Veränderungen, aber das kriege ich nur dann hin, wenn ich das vorher aufgelöst habe. Und was ich auch immer wieder mitbekomme, ist bei solchen Veränderungen oder beim Thema Veränderung allgemein, dass es auch ein Clash gibt zwischen den Generationen, was so eine Thematik dann angeht. Also das ist jetzt sehr pauschalisiert, aber was ich dann so höre ist, die Älteren stellen sich dagegen und die Jüngeren wollen das haben. Oder man kann halt auch in dem Sinne, je nachdem welche Erfahrung ich dann da habe, aber ich finde es dann auch, finde ich dann total spannend, auch da, wie kann man da dann zusammenkommen, diese beiden Lager und ich mache es jetzt wirklich in Anführungsstrichen, die sich da gebildet haben. Zum einen, wie kann ich mich an den Erfahrungen meiner Kollegen orientieren, also hier Bedürfniserfüllung nach Orientierung und Kontrolle, um mögliche Risiken dann auch für diese Veränderung zu kontrollieren. Und auf der anderen Seite, das Thema Chancen sehen, wie kann ich mich von der Motivation meiner KollegInnen inspirieren lassen, um Chancen dann wirklich aktiv zu ergreifen und auch Chancen zu sehen. Also dieser berühmte Spruch Change als Chance und das ist ja auch genau hier nochmal so eine Sache. Aber ich sehe schon bei dir ein Hin und Her wackeln, eine Ambivalenz, die würde ich jetzt an der Stelle gerne hören. [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Und da muss ich sagen, und ich zitiere ihn halt oft, Gunther hat halt sehr viel über dieses Thema Auswirkungsbewusstsein gesprochen. Eine Sache, die wir im NLP zum Beispiel auch haben, als den Öko-Check, also systemischer Öko-Check im Sinne von, wenn du die Veränderung machst, was hat es für Auswirkungen für dich? Was hat es für Auswirkungen auf dein Familiensystem? Was hat es für Auswirkungen auf deinen Freundeskreis, auf die Arbeit, auf was auch immer? Und deswegen werden viele Entscheidungen, die man vielleicht auch treffen sollte oder muss, nicht getroffen, weil man eher eine Bewahrungstendenz des Alten hat. Also Altes hat ja für das Gehirn immer den Vorteil, ich bin sicher. Ich weiß ungefähr, was bei mir passiert. Ich weiß ungefähr, was an Themen sozusagen damit einhergeht. Und eine Klientin hat mal gesagt, die hat eine sehr dysfunktionale Beziehung gehabt. Und er hat sie mal angeschrien und dann irgendwie auch ab und zu mal, also nicht richtig, aber halt ging in die Richtung Gewalt. Und dann habe ich nur gesagt, ah, also interessant. Und dann sagte sie, ja, besser Schläger als gar keine Liebe. Und ich dachte, das wäre ein Spruch und ich wollte gerade loslachen. Und da guckte sie mich so an und war sehr gefasst. Und da habe ich gesagt, ja, man soll die Vorhersagbarkeit und die Sicherheit, die aus einer strukturellen Vorhersagbarkeit hervorgeht, sollte man niemals unterschätzen. Das heißt, auch da immer Würdigung des Alten. Gleichzeitig ist natürlich die Frage, wie lang denke ich Auswirkungen? So, weil natürlich, wenn ich jetzt eine Entscheidung treffe, die in 10, 20, 30 Jahren eine massive Auswirkung entsprechend haben. Und da habe ich in meinem vorletzten Buch, das ist das Immungegenprobleme, Stress und Krisen. Da habe ich ja über meine Entscheidungskriterien gesprochen. Und ein Entscheidungskriterium, was ich mir ganz oft stelle, ist die Frage, wenn ich jetzt die schöne alte Version von mir treffe. Also ich bin diesjahr 50 geworden. Also momentan plane ich so 82, 83 Jahre alt zu werden. Das klingt vielleicht jetzt komisch, aber gern geschehen. Also noch so 30, 32, 33 Jahre. Gut. Also ich will ein gutes Leben führen, so. Und wenn ich die alte Version, die jetzt den Tag drauf, dann in die Kiste hüpft, entspannt einschläft, gutes Leben gehabt, alles schön. Keine offenen Themen, alles wunderbar. Die, die zurückbleiben, machen eine fette Party. Da steht schon im Testament, die Verbliebenen bitte richtig feiern. Bock. Also ich will da, wenn dann überhaupt, nur Freude und Tränen sehen. Und wenn man die alte Version dann fragt und sagt, hey, lieber alter Sebastian, damals vor, weiß ich nicht, 32 Jahren, als du vor dieser Entscheidung standest, machst du es oder machst du es nicht? Wie hast du dich damals entschieden, damit du dieses Beste aller Leben führen kannst? Und dann mal hören, was die Version sagt. Und meistens wird mit diesem Fokus, also ein Tag vorm Tod, bestes Leben, genau wie du es wolltest, alles so gelaufen. Meistens wird es dann total klar. Und dann ist es sozusagen deutlich, dass genau diese Entscheidung damals richtig war. Und natürlich ist das ein bisschen, wie soll ich sagen, herausfordernd. Gunter hat dann noch eine zweite Variante eingebaut, die finde ich auch gut. Hat man so auf dem Weg Begleitung. Und das habe ich auch ganz oft. Es gibt von mir eine Wunschversion und eine Horrorversion. Also die Horrorversion und die Wunschversion, die habe ich beide sehr präsent. Und bei Entscheidungen so auf dem Weg, frage ich mich immer, wem nähere ich mich eher an? Und das Interessante ist, so in den letzten zwei Monaten ist meine Horrorversion, wie sagst du, ja super, danke. Also ich bin abgemeldet. Und die Wunschversion wird total leuchtend, strahlend und fast mühelos erreichbar. Und das finde ich so interessant, wenn man da nicht nur einseitig auf das Beste, sondern im Sinne auch eines Weg von, also Stichwort bei den drei Formen des Glücks, das Erleichterungsglück, dahin guckt, dahin schaut und das Ganze als eine Art Kompass nimmt, als Inneren. Und dann sieht, okay, wohin verändere ich mich denn? Wo ist dieser Change-Prozess? In welche Richtung geht der? Dann erlebe ich das als sehr, sehr, sehr hilfreich, gerade auch in der Arbeit mit Klientinnen und Klienten, dann zu sagen, okay, bauen sich die beiden mal hin, wie weit entfernt sind die? Bei mir sind die so sieben, acht Meter entfernt. Die Wunschversion steht eher links und die Horrorversion steht eher so ein bisschen weiter abseits rechts. Das ist nicht so, dass ich die wegmachen wollte, sondern ich nehme die halt als Coaches auf den Weg. Und der sagt halt, ja, ich bin halt jetzt nicht dran, aber gut, dass du mich siehst. Ich sehe die auch und die sind halt für mich maßgebend so. Und ja, das ist nochmal so ein, auch für den Veränderungsprozess so ein Weg. Und ich kann nur sagen, sowas funktioniert organisational auch. Weil Leute haben eine Horrorversion von ihrer Firma, Leute haben eine Wunschversion von ihrer Firma. Und du kannst immer auch natürlich abfragen, wie sind die Interaktionsqualitäten unter den Mitarbeitenden, wie sind die Kunden, wie sind die Margen, wie ist sozusagen der Return on Invest, wie viel Profit machen sie? Wenn sie sehr viel Profit machen, bauen sie dann neu, investieren sie in die Mitarbeitenden, engagieren sie sich sozial. Was passiert denn dann? Und so hast du zwei Modelle, auf die du hinarbeitest und du hast immer wieder die Prüffrage, in welche Richtung geht es für uns gerade? Und das hilft mir sehr bei meinen Veränderungsprozessen. Und auf einen komme ich gleich noch zu sprechen, den ich auch sehr, sehr kraftvoll finde. Aber wenn du das so hörst, ist das nachvollziehbar für dich? Total. [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Es ist sozusagen eher von den somatischen Markern, also wie mir mein Körper das zurückmeldet. Somatische Marker ist ja ein Begriff, den Antonio Damasio angeboten hat, als sozusagen Körperrückmeldung. Also das, was mir mein Körper quasi zu etwas in meinen Gedanken oder im Außen halt sagt. Und die sind da sehr, sehr positiv, sehr leicht, sehr aktivierend. Und ja, so mache ich das. [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Dann lachen die sich kaputt und dann ist in Ordnung. Und ich habe auch so das Gefühl gehabt, dass genau dieser Umgang da mit meinem Gewicht, dass er sich zum Glück jetzt gerade wieder massiv ändert. Danke übrigens an der Stelle. Da ist etwas, was einen gewissen Erlaubnisrahmen gibt. Also der Erlaubnisrahmen, glaube ich, den man gerade im Bereich mentale Gesundheit über solche Themen halt gibt. Und das, finde ich, ist auch in diesem Podcast genau an der richtigen Stelle. Weil dieses It’s okay to not feel okay ist für mich so eine ganz wertvolle und wichtige Haltung. Und du machst ja mit der Art, wie du über Emotionen sprichst, wie du Menschen Emotionen näher bringst, machst du ja dann ganz wesentlichen Beitrag. Das finde ich wichtig. Ja, und Ickel ist halt die Hüterin der Gesundheit. Und wenn Ickel sich meldet oder der Hüter der Gesundheit, dann Hüterin habe ich gerade gedacht, weil das bei Alles steht Kopf, hat das ja von dieser grünhaarigen, wunderbaren Figur gespielt. Ach, die dann auch gleich noch Verachtung mit drin hat. Aber der Satz ist ja geil. Das ist Ickel. Sie sorgt dafür, dass Riley gesund bleibt. Was für ein geiler Satz bei Ickel und Verachtung. Wie würdigend bitte kann es sein? Naja, klar, das hat mich ja schon so begrenzt. Und dann hilft es mir auch nicht, wenn mir Leute sagen, ja, du weißt schon, isst doch mal anders. Dann denkst du aber so, ach, danke, das ist, darum geht es. Ach, die zwei Kilo Zucker am Tag, die sind es? Ach Mensch, das ist halt auch so rotzdumm einfach. Manchmal solche Dinge gekriegt, das ist immer gut gemeint. Aber auch auf einer gewissen Ebene hilft das auch beim Veränderungsprozess nicht, sondern da hilft eher die Annahme und die Akzeptanz dessen, was ist. Und dann verändern sich ja Leute, dann verändern sich Menschen, einfach zu sagen, hey, du bist okay, so wie du bist, mit all dem, was du machst, mit deinem Sein. Und das war für mich tatsächlich ein sehr wertvoller Prozess, weil als ich für mein Sein, so wie ich bin, gesehen wurde, und ich habe es auch das Gefühl, irgendwie zumindest mal gemocht, vielleicht sogar auch geliebt, weiß ich nicht. Da hat sich in mir was verändert, weil ich da von außen eine Form von Heilung und Wiedererinnerung bekommen habe von, hey, nimm das an. Und damit war der Stress für den Status quo weg und damit hat sich es verändert. Also für mich ganz, also wie auch Lehrbuch, aber halt nicht so, dass man sagt, hey, lass mal Lehrbuch machen, sondern einfach so nachvollziehbar. Also eine Form von interner Evidenz, wie ich das gespürt habe. Genau. [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Alles klar. Da ist viel Motivation. Da hat er sich gestern bei den 16 Kilometern auf die Schulter geklopft. Geil, stolz. Und mache ich weiter und ziehe ich durch. Und das Resultat sieht man jetzt und muss aufpassen, dass ich da nicht mit Neid draufblicke und dann auch aufpasse und so. Aber ich lasse mich davon inspirieren. Das ist dann genau die Thematik, weil sehen, wie es wirkt und wie es dann auch funktioniert. Und deswegen, das finde ich halt emotionsdynamisch da so spannend, genau diese Elemente dann zu betrachten. Was will mir die Angst sagen? Was will mir der Ekel sagen? Dann hier, wenn ich es kommuniziere, eine Veränderung in den Raum, dass ich eine Read-the-Room-Kompetenz habe, dass ich das sehe, den Raum lese, diese Emotionen sind dann auch entsprechend da. Dann nutze ich den Rumpelstilzchen-Effekt, spreche es an, name it to tame it, gebe den Emotionen einen Raum. Was steckt dahinter? Welches Bedürfnis steckt dahinter? Und sorge dafür, dass dieses Bedürfnis erfüllt ist, bevor ich dann auch entsprechend in die Motivation der Zukunft gehe. Und dann überhaupt über welche Chancen und welche Freude und welche Interesse und wie leuchten die Augen in der Zukunft, bevor ich da überhaupt dann darüber spreche. Aber ich finde es total sinnvoll, diese beiden Versionen, wenn ich mich selber verändere, dann auch entsprechend da zu haben. Ich war jetzt bei Tony Robbins ja auch bei diesem Seminar und der hat ja in seinem Transformationstag, da gehst ja richtig in den Schmerz dann auch entsprechend rein und das tut ja richtig, richtig, richtig weh. Das war auch ein bisschen Matsch für mich, weil es hat sich ein bisschen angefühlt wie in einer Hölle zu sein, weil ganz viele Menschen um mich herum geschrien haben und geweint haben und einfach diesen Schmerz gespürt haben. Es funktioniert nun mal, Vermeidungsziele funktionieren und Annäherungsziele entsprechend auch. Ja, aber die beide dann irgendwo zu haben und da auch die somatischen Marker zu spüren, das bewirkt in uns etwas. [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Wenn ich darauf warte, dass sich mein Gegenüber verändert, ohne selber zu sagen, hey, ich brauche, damit es mir gut geht, so die klassische Variante. Und dann hat er noch zwei sehr spannende. Das eine ist das Thema der Regression, also eine jüngere Version von uns, die sich dann zeigt. Und wie ich finde, fast die fieseste, weil sie auf das Grundbedürfnis Bindung eingeht und weil sie auf Orientierung und Kontrolle eingeht, ist das Thema dysfunktionale Loyalität. Also die Frage, zu wem bin ich dann weniger zugehörig oder zu wem verliere ich die Zugehörigkeit, wenn ich mich auf was Neues einlasse. Und diese Big Five finde ich bei Veränderungsprozessen so spannend, weil gerade so Loyalitäten zu Altem, zum Familiensystem, zu Zusagen, die man irgendwann mal getroffen hat, einen an das Alte binden. Was ja prinzipiell erstmal nicht schlecht ist, nur die Frage, die man sich ja im Leben stellen muss, ist, was für ein Leben will ich führen? Und dann gibt es natürlich die Entscheidung für die alten Sachen, die halt meinen Status Quo jetzt gerade auch konservieren. Und auch das habe ich jahrelang gemacht, das kann ich auch gut. Und gleichzeitig sich aber auch immer mal zu erlauben zu sagen, hey, wenn das nicht da wäre, wie würde ich dann leben? Woran würde ich das merken? Und manchmal reicht schon so ein Moment, wo ich sage, okay, mal angenommen, das wäre alles nicht da. Und mal angenommen, ich wäre offen für was Neues, ich würde mich sozusagen der Veränderung hingeben. Dann erlebe ich das mit ganz vielen Klienten, dass die dann so ein tiefes Durchatmen sind. Das wäre so entspannt. Wenn allein diese Idee da ist, dann kann man ja über jede Menge Oszillationen, Probehandeln gucken, wenn ich ein bisschen weniger mache, da ein bisschen mehr und so weiter, einfach wunderbar in die Veränderung kommen. Und auch da ist es in Organisationen so, dass ich immer wieder so denke, okay, ihr habt einen Change-Prozess, habt ihr mal so eine optimale Wunschvorstellung euch visualisiert. Und wenn ihr das habt, wie fühlte sich das an? Und wo habt ihr das jetzt schon? Das finde ich auch immer total interessant, wenn man das so mit Führungskräften mal durchspielt. Und die erleben mal gefühlsmäßig die Veränderungen. Und natürlich, klar, im Eins-zu-eins-Coaching auch immer wieder das Thema. Ja. [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Die will sich da einfach nicht ändern. Dann meinte ich, das ist ja interessant. Erzählen Sie mal mehr. Das ist ja der erste Modus, bevor ich da in die Wertung gehe. Erzählen Sie mal mehr. Und dann hat er so ein bisschen erzählt. Und dann war da halt ganz viel Wertung und was er sich für seine Tochter wünscht und so weiter. Dann war auch mal zwischendurch so eine Frage, Mensch, was hat denn das mit Ihnen zu tun, dass Sie sich das dann auch so sehr wünschen? Und dann meinte der, naja, also meine Tochter arbeitet bei mir und das hätte ich gerne so und so weiter. Und ja, meine Frau sagt ja über mich, ich sollte eigentlich eine Psychotherapie machen. Da sage ich, ja, das ist ja interessant. Ja, und was halten Sie davon? Ja, also, nee, ich brauche ja sowas nicht. Bei mir ist ja alles in Ordnung. Könnte das sein, dass Ihre Tochter das auch so denkt, dass bei ihr dann in dem Sinne dann alles in Ordnung ist? Ja, und dass sie gar keine Bereitschaft hat, da was zu verändern, wenn sie die dann auch entsprechend auch nicht hat. Dann kam dieser Moment von, hm, stimmt, eigentlich sollte ich eine machen. Und vielleicht sollten wir gleichzeitig auch eine machen und uns da mal um uns kümmern. Und das ist halt genau dieser Moment, dieses Thema der Nachdenklichkeit, der Absichtsbildung. Hey, ich weiß, dass ich was machen sollte, bin mir aber noch nicht sicher, was ich machen sollte. Und dann geht es halt darum, mit jemandem einen professionellen Plan zu machen und da gehst du weiter, gehst du weiter, gehst du weiter. Also erstmal dieses Thema, die Menschen ins Problembewusstsein bringen. Also da ein bisschen Schmerz oder, also ein kleines Vermeidungsziel oder dann ein Annäherungsziel da reinbringen. Also was ist eine positive Veränderung, die dann stattfindet, wenn ich das hinbekomme? Und das finde ich dann auch immer wieder spannend, dass Menschen das gar nicht im Blick haben. Da ist null eine Absicht bei der Person. Schau doch erstmal in ihre Welt, bevor du da irgendwas, Lösungen und so weiter und so fort drauf drängst. [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Und klar, die Vergangenheit quatscht ja die ganze Zeit einen voll so gefühlt. Dann sind genau diese Themen auch etwas, die ja das Positive dann überschatten. Nimmt man dann aber das Positive weg und stellt sich vor, das wäre nicht stattgefunden, dann ist das Negative in dem Moment still, weil es wird nicht getriggert. Und dann merkst du erstmal, alter, krass, das muss sein und ich brauche das. Und das fand ich ein total interessantes Thema. Der heißt Dirk, also Dirk, super Typ. Und der hat mich darauf heute Morgen gebracht und das hat mir heute nochmal so eine Klarheit auch für dieses Veränderungsthema, was wir besprechen, gegeben, dass ich so dachte, boah, also so deutlich war das für mich bisher nicht. Und dann beruhigt sich das System, dann merke ich so, okay, komm mal klar, alles ist gut, nimm dir die Zeit und so weiter. Also das war wirklich so ein nochmal für mich ganz hilfreiches Modell. Wenn was Gutes war, stell dir vor, es wäre nicht da gewesen, es hätte nicht stattgefunden, also irgendjemanden zu treffen oder irgendeine Entscheidung zu treffen oder irgendwas anderes zu machen. Stell dir vor, du hättest das nicht gemacht, was passiert dann? Dann kommt Dankbarkeit, dann kommt auch Selbstwirksamkeit, dann kommt vielleicht auch eine Trauer, die dir zeigt, boah, da verlierst du jede Menge. Und ich glaube, die Abwesenheit des Unangenehmen, des Negativen, die richtet nochmal den Fokus auf dieses positive Gedanken stark drauf. [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] Dass wenn ich Ehrfurcht aktiviere, dass ich Veränderungen dann auch entsprechend eher annehme, weil ich in Kontakt mit dem großen Ganzen bin und weil mein Gehirn in einen Modus der Accommodation geht, also dieses Thema der Anpassung und der Neustrukturierung der Gedanken und des Einsortierens in was Größeres Ganzes. Und das für sich mal zu aktivieren, auch für die Firmen, also bei einer Veränderungsmotivation mal den Fokus auf the big picture, also was das große Ganze, was wir erreichen wollen, also worunter stehen wir denn alle und das Thema Vision und so weiter und so fort, finde ich wichtig nochmal daran zu erinnern. Ja, nicht als Druckmittel zu benutzen, um Gottes Willen, weil Ehrfurcht hat auch eine Schattenseite. Ja, manche Menschen, die Ehrfurcht spüren eines großen Ganzen Gegenübers, die folgen auch manchmal blind dem, was da ist, also es nicht als Druckmittel zu benutzen, sondern sie in Berührung wieder damit zu bringen. Was ist denn die größere Mission, die wir haben? Und weil wir diese größere Mission haben, ist diese Veränderung entsprechend nötig und so weiter und so fort. Also wie mache ich das? Es gibt wundervolle sozusagen Trigger, Auslöser von Ehrfurcht, ist ganz viel mit dem Thema Natur auch verbunden oder Kulissen von Größe. Also da muss man einfach nur bei YouTube mal so Aerial Shots, also wo irgendwelche Drohnen über den Yosemite Nationalpark oder den Krüger Nationalpark in Afrika oder was weiß ich was gehen, wo unendlich tolle Landschaften und Natur und Naturgewalten und so weiter gezeigt werden. Am besten nochmal mit einer schönen Musik da drunter, einfach davor sitzen, großer Bildschirm am besten, boah, staunen und eine Übung, der Allwalk zum Beispiel, der Ehrfurchtsspaziergang, wunderbare Sache, einfach draußen in die Natur gehen, nach oben gucken, gern auch nach unten mal was aufheben, staunen, die Wunder in diesen kleinen Dingen sehen, das öffnet einen Menschen enorm für Neues. Und für Veränderungen, also es baut Brücken, wo vorher Mauern waren, im Kopf. [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] [Ruben Langwara – Resilienz Podcast] [Sebastian Mauritz – Resilienz Podcast] Tschüss. Hier geht´s zum Resilienz-Podcast: www.rethinking-resilience.com
Wir sind wieder da im Raum zwischen Reiz und Reaktion, im Raum zwischen Stress und Resilienz und wie man vom einen auf das andere sich verändert. Darüber sprechen wir heute. Hallo lieber Ruben, schön, dass du auch heute wieder mit hier bei Rethinking Resilience in unserem Denkraum bist.
Ja, ich freue mich auch drüber. Das ist die Konstante und dein Intro ist immer anders und das ist echt schön.
Ja, was soll ich sagen? Ich versuche die Dinge mal sehr professionell zu machen. Es gelingt mir selten, damit bin ich aber ganz zufrieden. Ich finde es wunderbar. Ich auch, also so ein bisschen Abwechslung.
Abwechslung ist auch immer gut.
Ja, man braucht im Leben immer so bestimmte Dinge, die konstant sind, auf die man sich verlassen kann, die sicher sind und man braucht oder ich brauche immer auch so ein bisschen Abwechslung, was zumindest meine Intros in das Podcast-Thema geht. Change ist das Thema und das ist ein großes Thema. Wir haben da lange drüber gesprochen, ob wir das nehmen, wie wir das nehmen, ob wir da eine Serie daraus machen und so weiter. Und wie bei vielen anderen Themen war jetzt tatsächlich die Idee zu sagen, lass uns doch im ersten Schritt mal generell über Change nachdenken. Change vielleicht auch im Sinne von Veränderung. Veränderung gerade im Bereich persönlicher Veränderung, persönliche Change-Prozesse, Veränderungsprozesse im Leben. Und wenn du so Change hörst mit deinen ganzen Hintergründen, wo leuchten bei dir die Erlebnis-Netzwerke sofort auf?
Beim Thema Emotionen natürlich. Also was das emotional mit uns macht, dieses Thema der Veränderung, weil das einfach ein ganz, ganz großes Thema ist, mit dem sowohl Einzelpersonen im Business-Kontext oder auch im privaten Kontext, aber auch Firmen immer wieder an mich ran treten oder an uns ran treten, weil das ja wirklich auch ein großer Teil der Resilienz ist, sich dort anzupassen an solche Change-Maßnahmen. Und aus einer emotionspsychologischen Sicht passiert da wirklich einiges. Und bei mir muss ich manchmal auch wirklich den Kopf schütteln, wie manchmal Change kommuniziert wird und nicht gerade emotional intelligent. Also wenn dann eine Firma aufgekauft wird von einer anderen Firma, habe ich schon mal erlebt, dass dann die Geschäftsführung dann zur Führungsebene dann geht und dann sagt, Leute, das Geilste ist passiert. Die Amis haben uns gekauft.
Ja, so in der Vorbereitung von heute habe ich mir immer wieder überlegt, was sind eigentlich so die übergeordneten Aspekte? Und natürlich gibt es zu Change also so unendlich viele Bücher, weil es glaube ich auch unendlich viele Haltungen und Ideen und was auch immer dazu gibt. Und ich finde, man kann, wenn man aus Sicht von Coaching, von Therapie auf dieses Change-Thema schaut, kann man viel ja einfach ableiten. Eine Sache, die für mich immer wieder wichtig ist, ist diese Grundlage. Erleben wird immer durch die Fokussierung von Aufmerksamkeit erzeugt. Das heißt, gerade bei Veränderungsprozessen, wenn wir wissen, dass Neues für das Gehirn potenziell schwieriger ist im Sinne des Vorhersagefehlers, auch der Vorhersagen, die das Gehirn trifft, dann kann man im Prinzip davon ausgehen, dass ob ich mit einer Person arbeite, und mit einer Person über eine Veränderung spreche, oder mit mehreren, dass das im Wesentlichen eigentlich keinen Unterschied macht, weil natürlich erst mal eine Person ihr Erleben individuell erzeugt. Und natürlich sind die Hochrechnungen auf die Zukunft immer basierend auf der Vergangenheit. Und egal, was ich in der Vergangenheit erlebt habe, hat eine Wirkung auf meine Zukunftsprognose. Allein die Zukunftsprognose hat schon wieder eine Wirkung auf mein emotionales Erleben, auf meine Motivation, auf das, worauf ich tatsächlich dann auch Lust habe. Auf der einen Seite.
Ist Rick Hansen übrigens.
Ach Rick Hansen, danke. Ja, ich wollte es sagen. Okay, super, danke. Ja, mit Profis. Das ist wieder das alte Spiel. Ja, das ist. Und du bist da. Was soll ich sagen? Das heißt, auch da muss man bei Change Prozessen immer davon ausgehen, dass jemand nicht sofort hochoptimistisch das Positive antizipiert, sondern er den Nutzen des Alten weiterhin mit sich trägt.
Also du hast ganz viel schon in dem Sinne erwähnt, was das Thema Angst angeht. Von wegen, welche Sicherheiten kann ich mitgeben? Also Dinge, wo ich Referenzerfahrungen gemacht habe, das gibt mir Sicherheit. Wie kann ich Menschen mitgeben, hey, das bleibt noch auf eine gewisse Art und Weise. Und auch dieses Bedürfnis, das dahinter liegt, das bleibt auch noch auf eine Art und Weise. Also ein ganz bekanntes Beispiel bei dem Thema einer Change Kommunikation oder andere Menschen davon zu überzeugen, in einem Change mitzugehen, war das IBM Beispiel, als damals der Personal Computer eingeführt wurde. Tatsächlich übrigens, kleine Side Story, habe ich erst vor ein paar Monaten erfahren, dass mein Onkel Günther bei IBM, hat er ja gearbeitet und er war dabei, als der erste Personal Computer entwickelt wurde. Der war für die Hardware der Tastatur zuständig und jetzt kommt’s. Er war derjenige, der damals Bill Gates eingestellt hat bei IBM. Nein! Doch, in den USA, ich so, was, mein Onkel Günther aus Böblingen?
Und das Interessante, das Interessante an der Stelle ist, dass wir in der LOEFO-Ausbildung, also lösungsfokussierende Kurzzeittherapie nach Insockenberg und Steve de Schaeser, also Steve de Schaeser war der Mann von Insockenberg, die habe ich beim Mann von Insa Sparra gemacht, nämlich Matthias Wager von Kiebett. Und das Interessante da war für mich diese Beschreibung, dass wenn du mit jemandem im Coaching arbeitest, so ein Satz wie, okay, bevor wir beginnen, was läuft gut? Und das ist für mich ein Klassiker geworden, wenn jemand sich verändern will, wenn jemand eine starke Weg-von-Tendenz hat, wenn jemand Stress erleben hat, dann zu sagen, okay, was läuft denn gut?
Ich gucke sehr viel auf Gleichheit. Tatsächlich. Ich finde das auch total spannend, weil ja, du gerade gesagt hast, dass nie ein Change so was ganz, ganz, ganz anderes ist. Und das finde ich auch spannend, wenn man auf das Thema Kreativität dann auch guckt, wo es ja darum geht, was zu verändern oder was Neues dann in dem Sinne zu schaffen. Das finde ich ganz schön, wie David Eagleman das in seinem Buch Kreativität auch beschreibt. Der sagt, das ist das Biegen, Brechen und Verbinden von bestehenden Strukturen.
Naja und wenn du so Change-Prozesse, persönliche Veränderungsprozesse ansprichst, dann hast du natürlich manchmal so den Zwang, einfach so einen krassen Schnitt zu machen. Und jede krasse Entscheidung, die vielleicht auch über einen längeren Zeitraum schon gereift ist und dann irgendwann macht man halt den Cut, das hat ja relativ früh schon begonnen. So es gibt diese Momente, wo plötzlich jemand auch irgendwie das Leben verlässt. Und das ist ja jetzt, also ich habe das jetzt dreimal gehabt in den letzten zwei Jahren. Das ist dann so ein bisschen unorganisch. Also da ist dann auch gut, über diese ganzen Dynamiken Bescheid zu wissen und auch wirklich sich die Oszillation zu gönnen. Also immer ins Alte und ins Neue. Und so funktioniert ja eigentlich dann auch diese Veränderung im Gehirn. Es gibt immer Versionen in uns, also gespeicherte Erlebnisnetzwerke, die mit einer emotionalen Nahrung verbunden sind, die noch in einer alten Welt leben.Und es gibt schon die Versionen von uns, die in einer neuen Welt leben. Und so oszilliert das immer hin und her. Und mir hilft sehr, auch wenn ich andere Menschen versuche zu verstehen, mich zu fragen, nicht sozusagen, was soll das gerade, sondern wer in dieser Person, in diesem Menschen, aus welcher Lebensepisode, aus welchem Kontext, mit welchen auch gefundenen Lösungen für Nähe-Distanz-Regulation, für Kommunikation, für Lustgewinn, für Sicherheit und so weiter.
Das steht total bei dir. Und vor allen Dingen das Organische, was du gerade ansprichst, genau das geschieht dann, wenn die Erheiterung nach der Erleichterung kommt. Das sage ich immer auch bei der Change-Kommunikation. Erleichterung kommt vor der Erheiterung, also die unangenehmen Emotionen, die da mitschwingen, die erstmal zu würdigen, auf eine Art und Weise aufzulösen, das Bedürfnis hinter der Angst, die Sicherheit, das Bedürfnis hinter dem Ekel, dieses Bewahrende, das alte, dieses Thema, geh mir weg davon, weil um Gottes Willen, wie könnte es mir schaden? Und das erstmal auch aufzugreifen und auch diese Ambivalenzen eventuell dann auch anzusprechen, dem Raum zu geben, dann in einer Besprechung, damit das aufgelöst werden kann. Und dann, und dann kommt dieses, but I’m curious to find out bei den Leuten.
Ja, also das ist mir auch immer ein bisschen zu einfach. Du musst dein Ändern leben. Ach, das finde ich einen so dummen Kalenderspruch. Und diese ganzen Change Apostel da draußen, die dann so dieses, ja, dein Traumleben ist immer nur eine Entscheidung entfernt. Ja, mein Gott. Also ja, ist es vielleicht. Und das wird so zynisch erlebt von Menschen, die sich gerade in so eingeengten oder was auch immer Situationen befindet. Und das ist aus meiner Sicht etwas, was hochgradig dysfunktional ist, weil es als Vorwurf gehört wird. Jede Nicht-Veränderung ist ja auch eine Entscheidung und zwar meistens die schwerste, weil natürlich die Veränderungsimpulse, die man hat, präsent sind. Vielleicht auch die Idee, hey, ich könnte ein Leben führen, wo es mir vielleicht besser ging. Also gönne ich mir Leben? Gönne ich mir Freiheit? Gönne ich mir was? Gönne ich mir so? Oder was erlaube ich mir? Oder was erlauben mir andere oder was auch immer? Das heißt, hier habe ich immer auch eine Dissonanz, eine Dissonanz erleben, was ich darüber erzeuge. Und meistens kommt dann eine relativ einfache Lösung, die dann hinterher gejubelt wird. Entweder sollst du einen Podcast abonnieren oder du sollst in irgendein Multilevel-Marketing-Unternehmen rein oder irgendwie in Krypto was machen oder was auch immer. Und das finde ich, also das ist karma-mäßig ohnehin viel Spaß, Leute. Also ist in Ordnung. Es muss auch Insekten auf der Welt geben irgendwie in der Zukunft. Aber das, was ja tatsächlich relevant ist bei Veränderungen, ist das Denken in Auswirkungen.
Und ich habe eine Rückfrage dazu. Wie machst du das, dass du weißt, in welche Richtung du gerade gehst?
Die Frage habe ich noch nicht verstanden.
Woher weißt du, dass du gerade in die Horrorversion gehst oder zur Wunschversion gehst?
Das ist eine Submodalität der Helligkeit, Bewegung, Größe und wie hoch die strahlt. Also meine Horrorversion, die hat so ein feistes Grinsen, kommt zur dunklen Seite, ja Kekse. Also meine Keksvernichtungskompetenz, die ist ganz gut so. Dass das nicht gut ist, da gibt es immer eine Seite in mir, die weiß das. Das habe ich aber auch lange gemacht, dass ich mir halt, ja klar, also Essen substituiert vieles. Und dann war auch die andere Version, die hat immer gesagt, na ja, ich bin auch da, also nochmal angenommen, du wolltest. Ach ja, das ist dann immer so goldig. Das heißt, natürlich weiß ich kompassmäßig auf meinem Lebensweg, wem ich gerade ähnlicher werde. Das ist das Ähnlichkeitsprinzip. Und die ist jetzt einfach da. Ich sehe die da eher als Bild, als Erinnerung. Die ist auch eher so ein bisschen schwarz-weiß. Und die andere, die strahlt, die freut sich, die geht und bewegt sich. Und das ist einfach so eine Art Resonanz. Spüren tue ich das im Körper.
Ja, wunderbar. Spannend. Weil ich kann mir halt vorstellen, dass dann bestimmte Emotionen halt auch damit, also eine Angst, dass ich so werde, die Horrorversion. Und dass da somatische Marker dann auch entsprechend da sind, dass ich dann Bauchschmerzen bekomme und so weiter und so fort. Und dass ich einen Stolz spüre, jedes Mal, wenn ich einem Schritt nähergegangen bin, dieser Wunschversion, weil das ist ja genau die Funktion von Stolz, die Annäherung an die ideale Ich-Identität, an die Wunschversion meiner selbst. Und jeder Schritt dort hinweist, ich bin heute besser als gestern und nähere mich dem eher dann an, darf mir dafür auf die Schulter klopfen. Und der positive Nebeneffekt davon ist, dass ich noch mehr motiviert bin, dort entsprechend hinzugehen. Und je größer der Schmerz ist, wenn ich den Horrorszenario angucke, je größer die Angst, um Gottes willen, so will ich nicht werden, je unangenehmer sich das dann anfühlt, desto eher bin ich dann motiviert, das dann auch entsprechend nicht zu machen. Genau, also das war jetzt so meine Vorstellung, weil so ist es bei mir.
Interessant, bei mir ist es tatsächlich eher ekel. Ja, okay, interessant. Volles Programm. Also das ist klar. Ich habe das die letzten Jahre erlebt und da bin ich auch ganz offen. Natürlich ist das eine Ebene und natürlich habe ich bei meiner Auseinandersetzung mit Resilienz meine Strategien, damit umzugehen, um zu fokussieren und so weiter, aber das war als Emotion immer da. Und was heißt immer, aber sehr präsent, wenn ich darüber nachgedacht habe. Und das war für mich jetzt im Nachhinein eine sehr lehrreiche Zeit, weil ich diese Tendenzen bei Menschen jetzt besser verstehen kann. Also wie man sich voreinander ekelt, also sich vor sich selbst. Es gibt ja eine Version, die sich ekelt und eine andere Version, die sich dann damit irgendwie umgehen muss. Und dann ist man da irgendwie in irgendwelchen Kontexten und das ist ja auch nicht schön, wenn du irgendwo reinkommst und die Leute gucken als erstes mal auf deinen Bauch und dann denkst du so, ja, der ist da. Der war teuer. Also das sind dann so die Copingmechanismen. Dann versuchst du das mit Humor und so. Also das ist halt auch der Mist, wenn man mal Bücher gedruckt hat, wo eine Version drauf ist von vor 20, 25 Kilo. Das siehst du auf dem Foto. Und dann kriegst du natürlich auch von Teilnehmenden Sprüche. Und ich sage dann immer schon dazu, ja, das Foto ist von vor 20 Kilo.
Und auch so ein Gefühl von, das Wunsch-Ich ist eher das Ich, das Kern-Ich, anstatt das Horror-Ich, ist, das bin ich nicht. Und davon will ich dann auch entsprechend weg. Weil das ist ja genau das, inwiefern verändere ich mich dann in dem Sinne dabei, ich wachse eigentlich in mein wahres Ich hinein. So wie es ja auch in der Individualpsychologie nach Alfred Adler dann der Fall ist. Also genau dieses Thema, diese Annäherung an das wahre Selbst, an den Kern meines wahren Selbst. Und dann ist halt die Frage, ist das jetzt eine Veränderung oder ist das einfach so wieder ein Zurückführen zu der eigentlichen inneren Heimat und der eigentlichen Person, die ich da entsprechend bin. Aber dafür muss die Freude auf der einen Seite für die Motivation dann auch Handlung zu bringen und umzusetzen. Wenn wir bei dem Beispiel bleiben, wenn ich jetzt mitbekomme, du schreibst mir um 5.13 Uhr eine Sprachnachricht, schickst mir, ja, ich bin gerade auf meiner Morgenrunde, war gestern schon 16 Kilometer unterwegs.
Vielleicht noch ein Hinweis, weil Michael Bohne, bei dem war ich 2014 und habe da die PEPP-Ausbildung gemacht. Das ist so klopfen für Profis nennt er das, kann ich sehr empfehlen. Gibt auch auf innen-leben.org da eine gute Einführung und Selbsthilfekarten und so weiter. Wenn einem das Leben so Change-Prozesse auferlegt, auf die man jetzt nicht so alleine so richtig klarkommt. Der hat von fünf Veränderungsblockaden, Big Five Veränderungsblockaden gesprochen, die wir ja auch in unser Resilienzkonzept integriert haben mit klarem Verweis auf ihn, aber sozusagen zwei sind zum Beispiel Selbstvorwurf, Fremdvorwurf. Also Ärger als eine Emotion, die uns daran erinnert, selbstwirksam zu werden, ist ja prinzipiell, wenn ich weiß, warum ich mich ärgere, im Sinne der Werte, Wertlerheit, etwas, was mich in die Selbstwirksamkeit bringt. Das Problem ist, wenn ich mich selber über mich ärgere, dann richte ich das eigentlich Konstruktive ja destruktiv gegen mich. Also ich kämpfe dann gegen mich, anstatt zu sagen, wow, ich merke gerade, mir ist folgendes wichtig. Also Selbstvorwurf, dieses eine Version von mir wirft einer anderen was vor, ist das erste. Fremdvorwurf gibt sofort auch die Verantwortung und die Kraft ein Stück weit ab. Sag ich, naja, weil die bin ich, also da hab ich so wieder Täter-Opfer-Konzeptionen, die ich da reinbaue. Das sind so zwei, die ich da ganz wichtig finde. Dann haben wir, fand ich auch sehr spannend, das Thema Erwartungshaltung. Auch wieder Abgabe der Selbstwirksamkeit. Na ja, ich würde schon erwarten, dass er oder dass sie oder wie auch immer, auch bei Change-Prozessen, bei Veränderungsprozessen, Probleme.
Und finde ich total spannend, diese Elemente und auch genau diese Sache Verantwortung abgeben. Ich finde das ja auch immer wieder spannend, das Thema, wie kriege ich es hin, dass andere sich verändern? Das heißt ja auch im Führungskontext dann immer wieder, wie kriege ich es hin, dass der sich endlich ändert?Ich finde da die sechs Stufen oder sechs Schritte des transtheoretischen Modells nach Praster und Di Clemente sehr spannend. Und vor allen Dingen jetzt gerade mal betrachtend den ersten Schritt oder die erste Stufe, die Absichtslosigkeit, wo die Leute sehen, ich sehe noch gar keinen Grund, etwas zu verändern. Und da sind ganz viele Leute dann auch entspannt drin. Das fand ich auch ganz spannend. Da hatte ich eine Veranstaltung. Und dann hat mich jemand angesprochen, der gar nichts mit dem zu tun hatte, was ich da zu tun hatte. Er hat aber mitbekommen, was ich da mache. Er hat dann gesagt, Sie sind Psychologe, oder? Ich so, ja, sowas ähnliches. Und dann hat er gesagt, ja, ich habe eine Tochter, die braucht eine Psychotherapie. Ja, aber die will das einfach nicht machen.
Da habe ich ein super Modell, weil das habe ich heute Morgen von einem guten Freund zugeschickt bekommen, der das in einem Podcast hörte. Natürlich wie immer ohne Referenz. Hat mir das kurz beschrieben, dann habe ich meinen klugen Freund hier gefragt, also nicht dich, sondern Chad Gipity. Ich hatte das schon vor Jahren mal gehört irgendwo und auch ein paar Mal gemacht. Fand das damals schon sehr kraftvoll. Und das ist dieses Modell der mentalen Subtraktion. Also nach Röse und Ebstude, die halt gesehen haben, dass wenn du dir ein positives Ereignis, das nie geschehen wäre, wenn du dir vorstellst, das verschwindet, also das hätte nicht stattgefunden. Dass dann sozusagen erstmal die Dankbarkeit, aber das was ich gemerkt habe ist, dass nicht nur die Dankbarkeit, sondern auch meine Selbstwirksamkeit, mein klares Ja für etwas nochmal deutlicher war, weil natürlich, ich meine wir haben alle in Veränderungsprozessen immer Ambivalenz, die ganze Zeit. Und natürlich oszilliere ich mich auch so durch den Tag, weil dann habe ich mir tatsächlich vorgestellt, okay, das wäre nicht passiert. Dann kamen mir die Tränen und ich dachte so, ne, das muss sein, das jetzt erst recht. Also im Sinne von Klarheit, nicht von blinder Aktion, sondern genau dieses Thema die Abwesenheit, weil die Abwesenheit hat bei mir so ein starkes Weg von getriggert, so ein starkes Um Gottes Willen, also Vermeidung der Abwesenheit und damit nochmal im Prinzip das positive Hinzuziel nochmal klarer gemacht. Und das fand ich sehr interessant, dass das so eine Wirkung im Gehirn hat, weil manchmal Hinzuziele bei starken Ambivalenzen ja sehr, wie sagt man, sehr unscharf werden. Also das kann noch so schön sein, da das Negative immer stärker ist, reichen ein paar negative Sachen.
Und wenn ich dir so zuhöre, habe ich auch gerade das Gefühl, das ist wie, du kommst auch in Kontakt mit etwas größerem Ganzen dann dabei. Also du nimmst da ein Puzzle, ein ganz wichtiges Puzzleteil daraus und dann ist dieses große Ganze dann auch entsprechend nicht mehr komplett. Und das finde ich ja auch emotionsdynamisch extrem spannend, dass, und das ist jetzt sozusagen auch mal ein Tipp, wenn man das Thema angenehme Emotionen nimmt, was kann ich denn für mich aktivieren und tun in meinem Alltag, um mich allgemein für Veränderungen mehr zu öffnen? Da ist eine Emotion, die macht das mehr als alle anderen und das ist Ehrfurcht. Awe auf Englisch, weil wir ja genau so machen, dieses Staunende, wo wir reingehen und da gibt es etliche Untersuchungen zu, auch wirklich aktuelle von 20 bis 25, die den Zusammenhang beschreiben zwischen Ehrfurcht und kognitiven Anpassungsprozessen.
Das finde ich ein fantastisches Schlusswort mein Lieber, dann bauen wir Brücken, wertschätzen die Mauern und ja, Veränderung ist so sicher wie jeder Atemzug und von daher, es bleibt Ihnen nichts anderes übrig, weil permanent Zellen sterben, andere werden neu gebildet, das eher Gleichheit, Stillstand ist das Unnatürliche. Danke für diese veränderungsreiche Zeit mein Lieber.
Danke dir.
Bürge die Resilienz mit Ihnen sein, was auch immer Sie tun, was auch immer Sie verändern und hoffentlich auch gleich lassen. In diesem Sinne, bis bald. Tschüss.
Alle Folgen finden Sie hier:
Titelmusik und Mischung: Lars Deutsch www.larsdeutsch.net
Design: Katharina Krekeler www.hejro.de
Ruben Langwara ist Wirtschaftspsychologe, Resilienz-Lehrtrainer & -Coach sowie Experte für Emotionen und deren Wirkung auf Gesundheit und Wohlbefinden. Er ist mit der Resilienz-Akademie Göttingen als Projektpartner für emotionale Resilienz tätig. Sein Fachbuch zu diesem Thema „Die Kraft unserer Emotionen“ erschien 2022 im Junfermann-Verlag. Er ist Mitinitiator des Resilienz-Podcasts Rethinking Resilience (www.Rethinking-Resilience.com).

Sebastian Mauritz, M.A. Systemische Beratung, ist einer der führenden Resilienzexperten Deutschlands. Er ist 5-facher Fachbuchautor, Keynote-Speaker, Resilienz-Lehrtrainer, Systemischer Coach, war und ist Vorstand in vielen Coach- und Trainer-Verbänden und Unternehmer. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich individuelle Resilienz und Prosilienz®, resilienter Führung und Teamresilienz. Er ist Initiator des jährlichen Resilienz-Online-Kongresses, in dessen Rahmen er sich bereits mit über 240 weiteren Resilienzexpert:innen aus verschiedenen Disziplinen ausgetauscht hat (www.Resilienz-Kongress.de) sowie des Resilienz-Podcasts Rethinking Resilience (www.Rethinking-Resilience.com).