Resilienz-Podcast „Rethinking Resilience“ – Folge 39
Entdecken Sie den Denkraum von Sebastian Mauritz und Ruben Langwara, um Ihre eigene Widerstandsfähigkeit zu stärken und Ihr Verständnis von Resilienz zu erweitern! Tauchen Sie ein in eine inspirierende Lernumgebung, die Ihnen dabei hilft, Ihre Resilienzfähigkeiten zu entwickeln und zu festigen. Profitieren Sie von den Erfahrungen und dem Wissen der Experten und bereiten Sie sich optimal auf die Herausforderungen des Lebens vor.
HIERerhalten Sie nähere Informationen und einen Überblick über alle Folgen! In dem folgenden Artikel haben wir die Folge 39 für Sie zusammengestellt.
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In den „Shownotes“ zur jeweiligen Ausgabe finden Sie eine kurze Inhaltsangabe, Links und weiterführende Informationen. Viel Freude beim Eintreten in den gemeinsamen Denkraum und Erforschen Ihrer Resilienz.
Folge 39: Rethinking: Wertschätzung

Warum? – Wertschätzung als Fundament von Resilienz
In Folge 39 des Podcasts „Rethinking Resilience„ widmen sich Sebastian Mauritz und Ruben Langwara einem Thema, das in Organisationen wie auch im Privatleben immer wieder genannt wird: Wertschätzung. Fehlende Wertschätzung wird von vielen Menschen als einer der größten Stressoren erlebt – sei es im beruflichen Kontext oder im privaten Umfeld. Sie führt häufig zu Frustration, Ärger bis hin zur (inneren) Kündigung. Umgekehrt ist Wertschätzung eine der kraftvollsten Ressourcen für Resilienz: Wer sich gesehen und anerkannt fühlt, kann mit Belastungen leichter umgehen, bleibt handlungsfähig und entwickelt Vertrauen in sich und andere. Wertschätzung wirkt wie ein unsichtbares Band, das Beziehungen stärkt und Räume eröffnet, in denen Menschen wachsen können.
Was? – Facetten der Wertschätzung
Wertschätzung hat viele Gesichter. Im Gespräch wird deutlich, dass es sowohl um die Anerkennung der Person als auch um die Anerkennung von Verhalten und Leistung geht. Sebastian unterscheidet deshalb zwei Dimensionen: „Ich wertschätze dich als Mensch“ und „Ich wertschätze das, was du tust“. Beide Perspektiven sind wesentlich – die eine stärkt die Beziehungsebene, die andere gibt Rückmeldung zum Handeln. Studien zeigen, dass Mitarbeitende, die auf beiden Ebenen Wertschätzung erleben, motivierter, gesünder und zufriedener sind. Wertschätzung ist dabei nicht gleichzusetzen mit Lob oder finanziellen Anreizen. Sie kann auch in Form von Dankbarkeit, Aufmerksamkeit oder durch kleine Gesten ausgedrückt werden. Besonders eindrücklich schildern die beiden Gastgeber die Begrüßungsformel Sawubona aus der Zulukultur („Wir sehen dich“) und die Antwort Sikona („Ich bin da, um gesehen zu werden“). Sie verdeutlichen, dass Wertschätzung immer ein beidseitiger Prozess ist: gesehen werden und sich sehen lassen.
Wie? – Wertschätzung im Alltag leben
Wertschätzung lässt sich auf vielen Ebenen praktisch umsetzen. Entscheidend ist, dass sie authentisch und individuell gestaltet wird. Nico Rose bringt es in einer einfachen, aber kraftvollen Frage auf den Punkt: „Wie möchten Sie wertgeschätzt werden?“ Diese Frage eröffnet Räume für Dialog und Klarheit. Denn Wertschätzung ist hochgradig subjektiv – für manche ist sie ein ehrliches Feedback, für andere ein gemeinsames Gespräch oder ein Dankeschön. In der Podcastfolge werden verschiedene Formen vorgestellt:
- Verbale Wertschätzung: Konkrete, authentische Rückmeldungen, die Verhalten sichtbar machen.
- Kleine Gesten: Von der spontanen „Guerilla-Wertschätzung“ (z. B. wie es Sebastian an einem Beispiel ausführt: durch eine unerwartete Aufmerksamkeit wie ein Bounty auf dem Schreibtisch) bis zu „Random Acts of Kindness“ – kleine Handlungen, die Verbundenheit ausdrücken.
- Strukturelle Wertschätzung: Faire Rahmenbedingungen, transparente Kommunikation und Entwicklungsmöglichkeiten.
- Selbstwertschätzung: Der bewusste Blick auf das eigene Tun, die eigenen Werte und das Erleben von Sinn.
Besonders inspirierend ist die Unterscheidung zwischen „ich zeige mich“ und „ich lasse mich sehen“. Wertschätzung entfaltet ihre Wirkung, wenn Menschen sich in ihrer Authentizität zeigen können – und gleichzeitig ein Umfeld haben, das diese Offenheit würdigt.
Wozu? – Der Sinn von Wertschätzung
Wertschätzung ist kein Luxus, sondern eine zentrale Grundlage für resilientes Leben und Arbeiten. Sie schafft „Räume der Würde“, in denen Menschen sich sicher, anerkannt und verbunden fühlen. Teams, die Wertschätzung leben, entwickeln mehr Vertrauen, Kooperation und Innovationskraft. Im privaten Kontext stärkt Wertschätzung Bindungen und ermöglicht es, Konflikte konstruktiv zu bewältigen. Langfristig trägt sie zur Burnout-Prävention bei und eröffnet Potenziale für persönliche wie organisationale Entwicklung. Schon Viktor Frankl formulierte es so: „Wir müssen die Menschen besser machen, sonst werden wir ihnen nicht gerecht.“ Wertschätzung heißt also, nicht nur das zu sehen, was ist, sondern auch das, was im Anderen möglich ist. Sie ist damit Leitschnur und Ressource für Resilienz gleichermaßen.
Transkript der Folge 39
Hier finden Sie das vollständige Transkript der Folge
↓ ANZEIGEN ↓ [Sebastian Mauritz – Resilienz Akademie] [Ruben Langwara – Resilienz Akademie] [Sebastian Mauritz – Resilienz Akademie] [Ruben Langwara – Resilienz Akademie] [Sebastian Mauritz – Resilienz Akademie] [Ruben Langwara – Resilienz Akademie] Magst du da mal ein bisschen auch dann darüber berichten, weil ich fände das jetzt falsch, wenn ich darüber jetzt sagen oder beziehungsweise das berichten würde, sondern eher von dem, von dem ich es auch gelernt habe. Also was gibt es denn für Arten, wie sich ein Mensch wertgeschätzt fühlen kann, im Unternehmenskontext, gerne auch privat, aber wir sind ja mehr im Unternehmenskontext unterwegs. [Sebastian Mauritz – Resilienz Akademie] Nur das mentale Immunsystem von Menschen in Organisationen, wenn sie in solchen in Anführungsstrichen komischen Seminaren wie Resilienz oder resiliente Kommunikation und Führung oder gelingende Kooperation im Team oder sowas sitzen, die sind meistens aufgrund von irgendwelchen Vorerfahrungen, die nicht so günstig erlebt wurden, so ein bisschen, naja, also es herrscht eine gewisse Vorspannung. Und deswegen spreche ich immer vom subjektiven Erleben von Wertschätzung und frage halt gerne auch, wie erlebst du das? Erlebst du das als wertschätzend oder nicht? Spannend ist auch immer zu fragen, was für eine Person das Gegenteil, die Polarität von Wertschätzung ist. Also es ist nicht wertschätzend, ja, und was ist es denn dann? Und dann sagen manche, ja, das ist irgendwie so neutral sachlich. Das ist dann eher, wenn die Erziehungsebene irgendwie nicht so richtig getroffen wird. Und dann gibt es Leute, die sagen, ja, naja, Business ist doch sachlich. Da hast du diese schöne Unterscheidung Sachorientierung, Beziehungsorientierung, die man ja zum Beispiel auch im DiSG®-Modell findet. Dann gibt es Menschen, die sprechen dann schnell so von abwertend, verachtend, was auch wieder bindungsthematisch zu sehen ist, also wenn der Status nicht gesehen wird. Und dieses Erleben von Selbstwert und das Erleben von Selbstwertschätzung gehört da ja auch irgendwie noch mit dazu. Also Wertschätzung und Selbstwertschätzung gehören ja auch irgendwie bei dem Thema Wertschätzung mit auf den Tisch. Was erlebe ich in Organisationen? In Organisationen erlebe ich zum Glück zunehmend mehr ein Verständnis für die Wichtigkeit davon. Und ein Satz hat mich mal sehr bereichert. Also es gibt ja im Leben von jedem, glaube ich, so Sätze oder Erklärungen oder auch Fragen, die grundlegend ein Problem lösen, was man vorher hatte. Und meistens, wenn das Problem dann gelöst wird, wird einem die ganze Tragweite des Problems erst bekannt. Und bei mir war das vor ein paar Jahren in einem Webinar, was ich für den DVCT, bei dem ich im Vorstand war, moderiert habe mit damals Professor Dr. Nico Rose, jetzt Dr. Nico Rose, führender Experte für positive Psychologie in Deutschland. Der sagte zum Thema Wertschätzung diesen schönen Satz. Wie willst du wertgeschätzt werden? Als Frage. Und dann hat er das so ein bisschen ausgeführt. Dann war das Webinar zu Ende. Und ich weiß noch, wie ich den Abend zwei Stunden gesessen habe, weil ich so dachte, was ist denn das für eine geile Frage? Weil, wenn natürlich eine Mitarbeiterin, Mitarbeiter in seiner oder ihrer Führungskraft dann sowas sagt, wie du wertschätzt mich nicht genug, dann ist natürlich erst mal das, naja, wenn du es auf Sachebene hörst, dann kannst du ganz sachlich sagen, aha, ich höre, du brauchst Wertschätzung. Wie soll ich es machen? Meistens wird es als offenes Thema, als Schuld, als Anklage, als Blaming oder wie auch immer man das nennt, gesagt. Und dann so, ja doch, mache ich aber. Naja, und dann greift schnell der Konstruktivismus, wo eigentlich jeder so in seiner Welt lebt und man sich gar nicht mehr um die Lösung des Wertschätzungsmangels oder die Wertschätzung an sich halt unterhält, sondern über die Beziehung zum anderen. Und die offenen Themen. So, was erlebe ich in Organisationen? In Organisationen erlebe ich Menschen, die sehr viel Wertschätzung brauchen. Ich erlebe Menschen, die so ein normales Maß an Wertschätzung brauchen. Und es gibt auch Leute, die sagen, also ihr braucht mir nicht zu sagen, dass ich gut bin, das weiß ich. Und wenn ich ab und zu mal eine Rückmeldung mit einem Daumen hochkriege oder sehr wenig, dann reicht mir das, passt schon. So, das finde ich sehr interessant, weil das eigentlich die gesamte Bandbreite aufmacht von was muss ich wertschätzen, wo muss ich darauf achten. Und inhaltlich gibt es einmal für mich Wertschätzung des Menschen, also ich wertschätze dich als Mensch und Wertschätzung des Verhaltens. Ich wertschätze das, was du durch dein Handeln erreicht hast, was du hier tust, beiträgst und so weiter. Das sind so die beiden Grobunterscheidungen und auch da immer die Frage für Führungskräfte, die ich ihnen stelle, wertschätzen sie den Menschen unabhängig von der Arbeit, dann ist das eher beziehungsfördernd oder wertschätzen sie die Arbeit, geben dazu Feedback, gerne auch kritisch. Und damit wertschätze ich eher die Leistung, das Verhalten, das Produkt dessen, was jemand da durch seine Zeit erreicht. [Ruben Langwara – Resilienz Akademie] Also ja, Geld ist so eine Thematik, aber ist es das, worauf es ankommt oder sind da noch andere Elemente wichtig? [Sebastian Mauritz – Resilienz Akademie] Das heißt, wenn ich irgendwo arbeite und ich habe einen Vertrag, wo festgelegt ist, ich bin da 40 Stunden und ich kriege dafür Betrag X als Ausgleich, dann kann man ja sagen, naja, nehmen wir das Beispiel von dir oder nehmen wir dich als Beispiel. So zum Beispiel, du bist in einer Organisation, du bist da 40 Stunden die Woche, leistest und kriegst dafür Betrag X und dann würdest du sagen, so jetzt habe ich geleistet und ich sage so als vielleicht deine Führungskraft sagen, ja, geh, so, bist fertig. Das ist auf einer Ebene, wenn man das so rein monetär sieht, müsstest du dann sagen, so hat er recht, also der Tausch Zeit gegen Geld ist abgeschlossen, jetzt gehe ich nach Hause, so. Menschen sind aber Beziehungswesen, das heißt, gerade die Beziehung, die wir haben, ist wichtig, aber auch natürlich das Selbstwert erleben, also wie erlebst du dich in deinem Selbstwert? Wenn du intrinsisch das für dich abmachst, sagst, ich habe hier einen guten Job gemacht, dann ist es eigentlich egal, wo du deine Arbeit machst, weil wenn du einen guten Job machst, kriegst du die Zeit bezahlt, alles gut. Das sind so die, ja, es wird manchmal ja so ein bisschen kriegsmetaphorisch als die Söldner, ja. Also als Söldner kannst du überall arbeiten, bist mit der Firma nicht verbunden und so weiter. Und wenn du dann halt die Firma wechselst, dann wechselst du halt die Firma, fertig, ist irgendwie überall das Gleiche und du machst halt überall deinen Job, so. In dem Moment, in dem Emotionalität, also du als Mensch dich da zeigst, also mit dem, was dich ausmachst, deine Persönlichkeit reinbringst, in dem Moment, in dem du dich verbunden fühlst, in dem Moment, in dem du Sachen machst, die nochmal sozusagen über den eigentlichen Tausch Zeit gegen Geld hinausgehen, also Engagement für andere mitdenken. Und ich nenne das für mich immer so eine unternehmerische Haltung. Also Beispiel, ich weiß, bevor ich hier nach Italien gekommen bin, war ich in Hamburg und ich bin Fan von Mediamarkt. Ein guter Freund von mir ist Geschäftsführer bei Mediamarkt und da war ich in Hamburg in den Mediamarkt, weil ich den einfach toll finde. So, ich gehe dann da gerne so durch und gucke mir den an. Gerne in Sponsoring? Ja, wir haben leider keinen Swipe-Up-Code. Ist einfach nur die Geschichte. Und dann habe ich da im Gang, gut sichtbar, einen Kassenbon rumliegen sehen, der war da zusammengeknüllt. Und ich hebe sowas auf und schmeiße den Kassenbon dann einfach weg in den Müll, weil ich davon ausgehe, den braucht keiner mehr, der war zusammengeknüttelt da und so weiter. Und wenn den jemand braucht zu Hause, dann wird der nicht auf dem Boden suchen, sondern geht da vorbei und lässt sich den nochmal ausdrucken. Und das mache ich einfach aus mir heraus, weil ich eine Verbindung zu der Marke habe. Ich kenne da keinen. Ich kriege da auch kein Danke. Ich wundere mich immer, dass dann Mitarbeitende von eben diesem Elektronikfachmarkt da vorbeigehen und das nicht aufheben. Mir sind solche Sachen nicht egal. Was ich nicht mache, ist, durch jedes Regal zu gehen, alles gerade hinzustellen, die Preisauszeichnungen zu kontrollieren und dann da nochmal durchzusaugen, wenn ich gerade am Gehen bin. Aber so kleine Sachen mache ich, ohne dass ich dafür einen Dank kriege, weil ich das einfach, ich mache es aus der Verbindung heraus. Und genauso kann man sich ja Ehrenamt erklären, wo du ja auch viel machst für etwas. Und für mich ist das immer für Sinn erleben, aber auch eine Wertschätzung, die ich mir intern gebe. Also, wo ich sage, ja, dann bin ich zufrieden mit mir, da habe ich wieder irgendwie die Welt ein bisschen besser gemacht und das ist meine Wertschätzung der Welt und irgendwie habe ich dann das Gefühl, die Welt wertschätzt mich dann auch. [Ruben Langwara – Resilienz Akademie] Es erinnert uns auch daran, zurückzugeben. Also, wir geben auch ganz viel gerne, wenn wir Dankbarkeit spüren. Und nicht, weil wir was schulden, und so hast du das ja auch nicht gespürt, sondern einfach, es fühlt sich richtig an und das ist einfach schön, jetzt hier an der Stelle etwas zu geben und meine Wertschätzung dann auch zu schenken. Und dieses Thema der emotionalen Bindung und Verbindung bei Wertschätzung finde ich da auch entsprechend ganz wichtig, weil ja, diese Geldantwort okay, aber wenn man sich auch mal die Untersuchungen anguckt, deswegen kündigen die Menschen da draußen nicht. Es gibt ja auch so größere Untersuchungen wie den Gallup Engagement Index, der dann rauskommt zum Thema, wie viel Prozent sind jetzt gerade auf der Suche nach neuer Arbeit und so weiter und sind offen für neue Dinge und sind eigentlich schon ganz woanders und haben innerlich gekündigt und so weiter. Und in den USA gibt es schon eine Bezeichnung von diesem Ruck, der im Arbeitsmarkt gerade da ist, von ganz vielen Wechseln den Arbeitgeber. Das nennt sich dort The Great Resignation, also die große Resignation und die schwappt jetzt auch so ein bisschen nach Deutschland gerade über. Aber diese große Resignation im Sinne von hey, eigentlich ist es hier nicht und ich will mir jemanden Neues suchen und so weiter und die Begründung dahinter ist auch immer wieder der emotionale Bezug, den ich zum Arbeitgeber habe, also wirklich die emotionale Verbindung, die ich dazu habe. Und auch ein Schlüssel, der dorthin führt oder eine Möglichkeit, die zu einer großen emotionalen Verbindung führt, ist entsprechend genau dieses Thema der Wertschätzung, aber auch wirklich im Sinne der emotionalen Anerkennung des Verhaltens der Person und so weiter und so fort. Und es gibt ganz, ganz viele Unternehmen und den Begriff habe ich von meiner lieben Kollegin, der Stephanie Pannier, die wertverschätzen sich, also im Sinne von die denken, die geben jetzt hier total was Tolles und denken, das ist jetzt ein geiler Benefit. Da wieder eine andere Kollegin, die hat Nikola Buchner aus Hürth, die hat einen geilen Vortrag mal konzipiert, der hieß Fuck the Obstkorb, wo es genau darum geht, dass der Obstkorb ist es nicht dann entsprechend und das ist nicht die Form der Wertschätzung. Fuck the Obstkorb fand ich auch wirklich total genial, wo es genau darum geht, hey, nein, das ist es nicht, das ist nicht das, worum es den Mitarbeitenden geht, sondern finde doch erstmal heraus, wie die wertgeschätzt werden möchten, dass du das dann auch triffst und dich eben nicht wertverschätzt. Deswegen finde ich dieses Wort im Deutschen auch wirklich so schön und arbeite dann auch immer wieder mit dem Wort des Wertes, also ich schätze, ich würdige auch die Werte meines Gegenübers, wenn ich die Person wertschätze und dafür will ich nicht erst den Wert schätzen müssen, im Sinne von raten müssen. Deswegen sollte ich entsprechend die Frage stellen, wie möchtest du wertgeschätzt werden und was ist denn dein Konzept von Wertschätzung, dass du dich wirklich gesehen fühlst und deswegen ist diese Frage von Dr. Nico Rose so schön, wie möchtest du wertgeschätzt werden. Es ist total komplex, also kompliziert für die Menschen, kommen dann erstmal in den Stolpern und so weiter, aber wenn es in den Austausch geht, da kommt echt einiges bei rum, weil ich finde es auch so wichtig, Wertschätzung ist keine Einbahnstraße. Es gibt in der Sulukultur in Südafrika eine Begrüßungsformel, die nennt sich Savubona und das heißt übersetzt so viel wie wir sehen dich. Das sagt auch eine einzelne Person, nicht weil sie eine dissoziative Persönlichkeitsstörung hat, sondern weil es heißt, ich und alle Menschen, die vor mir kamen, all meine Ahnen, alle Menschen, die mich zu dem gemacht haben, der ich heute bin, der Ruben, der ich heute bin, sehen dich und mit dem dich sind auch die Person und die Ahnen gemeint, also die Geschichte der Person, die Glaubenssätze, die damit verbunden sind, die Werte, die damit verbunden sind. Ja, ich hatte zum Beispiel jetzt am Dienstag einen Workshop mit einem internationalen Team, da war jemand aus Puerto Rico, jemand aus Pakistan, jemand aus Ägypten und so weiter, jemand aus Schwaben und ja auch, ja und ein Oberfranken und ein Bayer, also das ist auch, bitte? [Sebastian Mauritz – Resilienz Akademie] [Ruben Langwara – Resilienz Akademie] [Sebastian Mauritz – Resilienz Akademie] Weil wir haben ja in Deutsch so schön diesen Satz, das kann sich sehen lassen oder der kann sich sehen lassen und dann ist das eher so ein, ich bleibe bei mir und muss anderen Menschen nicht auf so eine bedürftige Art und Weise, ich überspitze es ein bisschen, sagen, hier guck mal, das habe ich toll gemacht, ne, schau mal, sondern so let your actions speak for you, also lass dein Verhalten, deine Handlungen, deine Haltung, für sich selbst sprechen. Das ist natürlich nicht unbedingt passend für das Geschäftsmodell von LinkedIn oder so, wo ja auch viel so, hey, guckt mal, ne, und schaut euch das mal an, das verstehe ich schon alles, aber gerade so im täglichen geht es ja total auf die Nerven, wenn Leute einem permanent irgendwie sagen, wie geil sie sind und was sie alles gemacht haben, sondern einfach für das Sein eine Würdigung und Wertschätzung zu bekommen im Sinne von wertkongruentem Leben und dann einfach sagen, Mensch, also wenn ich so mit der Brille der gelebten Werte, der Kongruenz, der Authentizität auf dich schaue, dann kann sich das echt sehen lassen. Also mir gefällt, was ich sehe. Und dann hat das eher so einen erlaubenden Teil, so ich erlaube mir zu sehen und ich erlaube mir auch, mich zu zeigen, wie ich bin. So, und das führt aus meiner Sicht dann wieder zu mehr Authentizität, was, finde ich, ein ganz wichtiger Teil von Wertschätzung ist, weil man da ja auch relativ schnell in so Mangelerscheinungen ist, wo halt irgendwie Wertschätzung eingefordert wird, wobei man eigentlich erstmal bei der Selbstwertschätzung starten sollte. Also manche Menschen suchen halt im Außen das, was sie nur im Inneren finden können, das ist so das eine. Und gleichzeitig hast du bei Werten oder Wertschätzung ja auch das Thema Werte, Werterfüllung und dann ist man auch schon wieder sehr schnell im Bereich Sinn, Sinn erleben und ja, diesem Gefühl von, ja, ich bin da auf einem guten Weg. Und letzter Satz dazu. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ich was mache, wo meine Augen strahlen, also ein sehr sinnhaftes, wertkongruentes Thema bearbeite oder Verhältnis zeige oder wie auch immer, dann bekomme ich dafür viel mehr Wertschätzung, als wenn ich mich durch Sachen irgendwie quäle und nicht so richtig Lust habe. Was natürlich im Arbeitskontext jetzt nicht, beides kann nicht hundert Prozent sein, aber auch da zu sagen, hey, da leuchten meine Augen, das macht mir Spaß, das passt zu meinen Werten, da bekommt man dann typischerweise auch dann noch eine andere Form von Wertschätzung, als wenn man so einen, ja, wie soll ich sagen, so sich seinen Job so verwaltet und eigentlich ja dann nur, nur Zeit gegen Geld tauscht. [Ruben Langwara – Resilienz Akademie] Und da finde ich es einfach wichtig, dass der Sehende für den anderen, Dr. Stephan Marx hat es so schön gesagt, einen Raum der Würde schafft, ja, wo entsprechend die Person, auch wenn sie vielleicht innerlich da unsicher ist und so weiter, das hinbekommt, hey, hier fühle ich mich sicher, hier fühle ich mich anerkannt, hier fühle ich mich zugehörig und hier fühle ich mich integer. Also da fühle ich mein Bedürfnis nach Integrität erfüllt und das sind die Aspekte, die vier Aspekte, also das Thema Anerkennung, Schutzsicherheit, Zugehörigkeit und Integrität, die so einen Raum der Würde ausmachen, wo ich mich dann auch zeigen darf und wo ich auch eine innere Sicherheit haben darf. Hey, hier darf ich das, weil Intimität, das weiß man aus der Forschung, entsteht aus einer Selbstoffenbarung einer Person und ein feinfühliges darauf eingehen des Gegenübers. Und das ist wichtig, finde ich dabei. [Sebastian Mauritz – Resilienz Akademie] Und natürlich braucht das noch eine andere Form von psychologischer Sicherheit, noch eine Form von Haltenkönnen, also auch eine Öffnung und diesen sicheren Rahmen, wo man halt nicht gleich wieder in irgendwelchen Vergleichen drin hängt, wo man nicht gleich in irgendwelchen Abwertungsritualen drin hängt, sondern wo man erstmal sagt, ja, ich sehe das. Und ich sehe die guten Seiten, ich sehe die nicht so guten Seiten und wie Stephen Gilligan, den ich vorhin in der Pause getroffen habe, schönerweise dann sagen würde, und ich sehe viel, viel mehr. Und ich glaube, bei dem sich sehen lassen ist dieses, ich sehe viel, viel mehr auf einer ganz tiefen Ebene, das, was auch die Potenziale von Menschen berührt. Das heißt, wenn ich jemanden anschaue, also der mit irgendeinem Thema zum Beispiel im Coaching zu mir kommt und er sagt, Mensch Herr Mauritz, ich habe immer mal das und das Thema und damit bin ich nicht zufrieden. Und ach, und dann bin ich da so und so, also irgendein dysfunktional negativ beschriebenes Verhalten. Und dann wäre es ja total dämlich, dann zu sagen, nee, das sind Sie, dem das auszureden, sondern sage ich, ja, die Seite sehe ich in Ihnen. Das kann ich nachvollziehen. Dann kann man fragen, wie gehen Sie damit um und wofür könnte das gut sein, weil Sie sind ja die Summe der Lösungen, die Sie im Leben bisher gefunden haben. Und dann einfach erstmal die Würdigung und Wertschätzung des Leids. Nicht gleich, was ist besser, lassen Sie uns das mal wegklopfen oder was auch immer, sondern erstmal sagen, ja, herzlich willkommen, das darf sein. Eine Wertschätzung und Würdigung des Leids, der leidenden Seite, des Mangelerlebens und so weiter. Und dann zu sagen, sowas wie, war es schon mal ein bisschen anders, weil, und es muss ein bisschen anders gewesen sein, weil Sie wären nicht hier bei mir, wenn Sie nicht das tiefe, vielleicht auch unbewusste oder vorbewusste Wissen darum hätten, dass es in Ihnen besser sein könnte. So. Und sonst wäre er nicht hier. Wenn du keine Ist-Soll-Diskrepanz in dir aufmachst und sagst, mein Leben ist immer scheiße, dann gehst du nicht zum Coach, weil du dann kein Problem hast. Du sagst, nein, mein Leben ist so, mein Leben ist scheiße, ist halt so. Punkt. Ist dann aber auch okay, wenn jemand sagt, boah, ich hab da so eine Seite, dann kommt ja innerlich schnell so ein Aber. Ich will die nicht, ich will es besser haben, so. Und da finde ich die Wertschätzung und die Würdigung von Leid, Leiderleben, nicht im Sinne von, hey, das ist super, machen Sie weiter so, sondern einfach so, ja, das darf sein. Und ich sehe auch noch andere Seiten in Ihnen. Lassen Sie uns doch mal gucken, wer da so mit am Tisch sitzt, innerlich. Was für ein Modell man auch immer nimmt. Ich nehme halt das Seitenmodell von Gunther Schmidt, aber auch das innere Team von Schulz-Fonton und so weiter und so fort. Und dann zu sagen, ja, die gibt es auch. Und ich glaube, in Ihnen ist noch viel, viel mehr. Ich sehe noch viel, viel mehr. Und was könnte das sein? Also den Raum der Möglichkeiten entdecken, dieses Potenzial in Menschen. Und wo Goethe schon so schön gesagt hat, das hat Viktor Frankl mal in einem Vortrag zitiert, wir müssen die Menschen besser machen, sonst werden wir ihnen nicht gerecht. Denn wenn wir sie so nehmen, wie sie sind, dann helfen wir ihnen nicht, ihre Potenziale zu erreichen, so nach dem Motto. Das finde ich eine Art, auf Menschen zu schauen, die sehr wertschätzend dem Möglichkeitsraum der Menschen gegenüber ist. Mir fällt das manchmal bei manchen Menschen, die meine Werte sehr verletzen, sehr schwer. Das gebe ich total zu, wo ich denke, anstrengend. Und wenn man in die Richtung sich bewegt, jeden Tag ein bisschen mehr bei den Leuten, die einen maximal triggern, das zu schaffen, man sollte wahrscheinlich erst mit denen anfangen, die man sehr gerne hat, und dann erst zu den Endgegnern gehen. Dann ist das Wertschätzung, die im Außen, aber auch sehr heilsam fürs eigene agiert. Und dann, glaube ich, ist das Potenzial, was da zustande kommt oder sich zeigt, etwas ganz, ganz Schönes. Also sowas wie Wertschätzung als eine Art Leitschnur der Entwicklung und der Möglichkeiten. [Ruben Langwara – Resilienz Akademie] Also ich habe das jetzt voll angenommen, das Vokabular. Das ist auch wirklich, danke dir dafür, das nehme ich mir jetzt auch für mich maximal mit. Weil so erhöhe ich die Wahrscheinlichkeit, dass Wertschätzung auch entsprechend zurückkommt, weil ich anderen Menschen die Begrifflichkeit, hast du mal mit reingebracht, hattest du mal irgendwo gefunden, ein Manual of me gebe, also sozusagen ein Handbuch für mich, wie ich wertgeschätzt werden möchte. Ich habe es dann mal im Konzept dann auch mit reingebracht, dass ich Appreciate genannt habe, also A-I-D hinten, also andere Menschen helfen, mich besser wertschätzen zu können. Und dafür brauche ich genau dieses Sikona, dieses ich bin da, um gesehen zu werden. Ich lasse mich sehen, damit andere Menschen da entsprechend drauf eingehen können. [Sebastian Mauritz – Resilienz Akademie] [Ruben Langwara – Resilienz Akademie] [Sebastian Mauritz – Resilienz Akademie] Naja, und dann war halt die Führungskraft bewusst nicht dabei. Kam nochmal rein und sagte, ja hier, seid mal schön nett zu Herrn Mauritz. Das ist immer super, wenn man in so eine Moderation geht und gleich die Führungskraft sozusagen für einen Werbung macht. Also das verbessert die Position in der Regel nicht gleich. Naja, auf jeden Fall ging das dann los und ich frag dann halt auch immer so ein bisschen frei raus, sage, okay, was erwarten Sie, was brauchen Sie, was ist denn der Anlass für das heute? Und da sagte einer sofort, ja unsere Führungskraft, also neben vielen anderen Problemen, der wertschätzt uns nicht. Ach, und da gibt es eine Seite in mir, da leuchten meine Augen, weil ich so denke, es ist immer das Gleiche. Vielen Dank. Es zeigt sich immer nur in anderer Form, aber so die Grundstrukturen, die sind irgendwie immer, ich mache immer das Gleiche, gefühlt so bei allem, was ich mache. Ja, ist so. Du doch auch. Also kann man, man muss das ein bisschen, aber es hat ja auch einen Vorteil. Ja, genau. Naja, es hat einen Vorteil, wenn ich immer das Gleiche mache, dann werde ich in dem, was ich mache, richtig gut, weil ich über die Wiederholung dann in die Meisterschaft komme. So, naja, auf jeden Fall, die dann gesagt, ja, der wertschätzt uns nicht und ist immer so unwertschätzend und, und, und. Naja, und dann habe ich halt, wir haben halt so an verschiedenen Sachen gearbeitet und so weiter. Und dann habe ich dann nur gefragt, weil die immer noch so sehr so im Ärger gegen die Person waren. Und wir hatten einen Tag, wir hatten dann zwei Wochen Integrationszeit, dann hatten wir noch einen Tag Wiederintegrationszeit und dann halt einen Tag mit der Führungskraft zusammen. Das war so die Idee von mir, weil ich so dachte, ja, ich möchte Ihnen gerne ein paar Impulse geben. Bisher hält es nicht gleich durch die komplette Kindheit von allen durch und transdimensional, transzendental da irgendwelche Ahnen, Traumen noch. Das ist auch alles wertvoll, aber es ist eigentlich nur, komm, jetzt ein bisschen Professionalität und dann ein bisschen Wertschätzung, dann geht das schon so. Meine naive Sicht. Naja, und dann habe ich gesagt, wissen Sie was? Wollen Sie dem das mal richtig heimzahlen? Ich sagte, ja, also der kann sich ja gegen alles wehren. Sagt er dann nur so, ja, ja, der hat einen Coach, der macht den immer fit. Dann haben wir gerade irgendein Seminar gehabt. Dann wissen wir immer schon, dann sind so Anpassungsprozesse. Dann geht er mit den neuen Themen zum Coach und dann kommt wieder irgend so ein Trick und dann hat er wieder eine neue Formulierung drauf und so. Das sind so die Aufrüstungsthematiken mit psychologischem Know-how in Organisation. Ich finde es, ach, ich kann da nur noch lächeln, obwohl ich eigentlich manchmal auch weinen möchte. Naja, und dann habe ich gesagt, okay, wir machen was, gegen das er sich nicht wehren kann. Dann sagt der eine nur so, aber legal ist das schon, oder? Habe ich gesagt, ja, legal ist das schon. Das heißt Geria-Wertschätzung. Dann so, hä? Habe ich gesagt, ja, also Sie wertschätzen aus dem Hinterhalt heraus. Stille. Dann habe ich gesagt, naja, der kann sich doch gegen alles wehren. Der geht doch wegen allem zu seinem Coach. Ich wette mit Ihnen, deswegen wird er nicht zu seinem Coach gehen. Und zwar machen Sie das wie folgt. Wissen Sie, was der gerne so an Süßigkeiten isst? Ja, ja, klar. Der Herr Maag mochte gerne diese Bountys, also Bounty, Bounty Mini. Und wie sieht das aus? Hat er die? Ja, nee, die haben wir hier nicht. Und so, und manchmal gibt ihm seine Frau da was mit. Habe ich gesagt, wie? Der hat eine Frau? Ja, ja, auch total glücklich. Und die kommt ja manchmal und dachte, die lieben sich. Das verwundert mich jetzt, dass der überhaupt, also wie Sie den beschrieben haben, aber der hat doch bestimmt den Pass von seiner Frau. Nein, nein, also die ist freiwillig bei ihm. Die liebt den auch, die haben zwei Kinder. Okay, also die hatten auch Sex irgendwie, das ist ja interessant. Ja, ja, nee, auch die Kinder liebt der. Ah, okay, da merkst du schon immer, dass das Bild von Menschen ein bisschen bröckelt, wenn andere sozusagen die positiven Beziehungen von denen beschreiben. Er sagt, okay, zurück zur Geria-Wertschätzung. Was Sie machen ist, Sie legen dem also nicht jeden Tag so ein bisschen intermittierend, legen dem einfach mal so ein Bounty auf den Tisch. Ja, mit Zettel? Ich so, nee, nicht mit Zettel, einfach nur so. Ja, und wenn er fragt, dann zucken wir halt die Schultern und arbeiten weiter, neutral, so. Und dann machen Sie das irgendwann so, dass Sie ihm vielleicht mal irgendwie so eine kleine Postkarte hinlegen. Die hatten aber sich in der Kantine so einen Postkartenständer, so von City Cards und so weiter und so verschiedene andere und machen einfach mal so ein Smiley drauf. Oder ein Post-it mit einem Smiley. Oder irgendwas. Da gucken die mich so an und sagten so, ja, aber das interessiert den doch, von wem das kommt. Aber ich sage, na klar, deswegen ja Geria-Wertschätzung. Bitte, wenn Sie das machen, immer mit einem reinen Herzen und mit einem Lächeln und sozusagen einer inneren Verbeugung. So, okay. Und dann ging das so weiter. Und ein paar Tage später rief der mich an. Sagst du, was haben Sie mit meinem Team gemacht? Hab ich gesagt, wieso? Ja, die Stimmung ist ganz anders. Hab ich gesagt, okay, woran machen Sie das fest? Ja, also, es liegen sogar schon manchmal irgendwie so Süßigkeiten auf meinem Tisch und ich habe das Gefühl, die sind alle viel netter zu mir und ich habe davon nichts gesagt. Gar nichts. Ich habe nicht gesagt, jetzt seien Sie endlich mal nett zu Ihrem Chef, weil das hätten die berechtigterweise von sich gewiesen. Naja. Nach zwei Wochen hatten wir ja den Anschlusstermin. Und da sagte er, ja, also Sie hätten jetzt in der letzten Teamsitzung auch schon beschlossen, dass ich da jetzt oder dass er da jetzt schon mit reinkommt, weil die sich einfach viel zu sagen hätten und so weiter. Da sah ich schon den dritten Tag irgendwie so in der Absage und sagte, nee, nee, nee, den dritten Tag machen wir uns, machen wir für uns. Aber da wollen wir, dass Sie uns zusammen stärken und nochmal auf unsere Kommunikation gucken und das fand ich so ein Thema, wo ich so denke, ja, eigentlich ist es ganz einfach, Mensch zu sein. Man muss nur den richtigen Weg für den Moment und für den Kontext finden. Und das mit der Geria-Wertschätzung war so eine Eingabe von mir, weil ich so dachte, naja, der kann sich halt gegen alles wehren, aber dagegen kannst du dich nicht wehren. Und dann halt mit einem reinen Herzen, weil es muss mindestens karma-neutral sein, sonst ist es doof. Und das habe ich aber auch nie aufgelöst, das haben die auch nicht aufgelöst. Und er sagte, nach dem Seminar, dann liegt da ein Bounty. Da habe ich mich so gefreut und dachte so, also wenn das die Auswirkung ist, ach dann, und da hat er sich sehr bedankt im Team-Meeting für, dann haben die von ihm mal ein Danke gehört. Manchmal ist es so einfach, den ersten Schritt zu gehen. [Ruben Langwara – Resilienz Akademie] [Sebastian Mauritz – Resilienz Akademie] [Ruben Langwara – Resilienz Akademie] [Sebastian Mauritz – Resilienz Akademie] [Ruben Langwara – Resilienz Akademie] Und das resultiert dann auch in einer inneren Kündigung und manchmal dann auch in einer wahrhaftigen Kündigung. Und dann muss wirklich von neu eine Wertschätzungsbeziehung dann aufgebaut werden. Und dann geschaut werden, hey, wo ist denn grundlegend etwas bei uns in der Art und Weise, wie wir uns wertschätzen, in der Art und Weise, wie wir eine Beziehung führen, wo ist da entsprechend was schiefgelaufen? Und da dann wieder drauf zu gucken auf dieses Übergeordnete, weil das finde ich auch total spannend, da auch bei dem Thema Wertschätzung. Nehmen wir jetzt beispielsweise mal eine private Liebesbeziehung, meine Frau und ich. Meine Frau ist im Status nicht unter mir. Also sie ist mir nicht untergeordnet und ich bin ihr nicht untergeordnet. Also so sollte das am besten sein. Klar, jetzt kann ich manchmal sagen, manchmal fühlt sich das nicht so an und so weiter. Aber so sollte es sein. Das ist das Thema auf Augenhöhe. Aber in einer Sache sind wir beide untergeordnet. Und zwar das ist die Beziehung. Und wenn wir ärgerlich auf den anderen sind, dann ist das unser, jetzt wieder sozusagen leider Kriegsmetapher, ich wollte gerade sagen unser Kampf für die Beziehung, aber wirklich dieses Thema, die Durchsetzung einer guten Beziehung. Das sollte das dann entsprechend sein. Und wenn das wirklich irgendwann, wenn diese Durchsetzung dann nicht funktioniert, dann gehe ich in die Resignation, dann habe ich den anderen aufgegeben und das ist wirklich blöd. Da muss man echt das von neu wieder aufbauen. Dann war so eine starke Enttäuschung dann da. Und Ertäuschung hat ja auch mit Erwartungen an jemanden anderen zu tun, dass ich dann in die Vergangenheit wiederum gucken muss, um das wieder von neu aufzubauen. Und das hat extrem viel mit dem Wertschätzung der Person und auch der Beziehung dann in dem Sinne zu tun. [Sebastian Mauritz – Resilienz Akademie] Und ich glaube, dass das so ein lebenslanges Thema ist. Einfach so eine Grundwertschätzung sich und dem Leben gegenüber. Und damit dann auch anderen Menschen wertschätzend begegnen. Also ich glaube, wenn da in einem drin dadurch viel heilt, dann kann man auch besser in der Welt sein. [Ruben Langwara – Resilienz Akademie] [Sebastian Mauritz – Resilienz Akademie] [Ruben Langwara – Resilienz Akademie] [Sebastian Mauritz – Resilienz Akademie] Hier geht´s zum Resilienz-Podcast: www.rethinking-resilience.com
Hallo lieber Ruben, ich freue mich sehr, dich zu sehen und heute haben wir wieder ein sehr, sehr spannendes Thema.
Ich freue mich auch auf dich und auch auf das Thema.
Ja, meine Laune ist tatsächlich sehr exquisit, weil ich hier gerade in Italien weile. Ja, exquisit passt jetzt nicht so richtig zu Italien. Das wäre so exquisito oder so. Also ich bin gerade in Italien beim MetaForum Sommercamp und genieße eine Woche bei Fred Gallo. Und ja, ich kann nur sagen, Lernen macht mir genauso viel Spaß wie Lehren und dieses Ein- und Ausatmung der Persönlichkeitswerdung, was ich hier praktiziere, sozusagen das Identitäts- und Wachstumsatmen. Das ist wirklich sehr bereichernd und wir haben es jetzt auch endlich wieder auf sommerlichen Temperaturen. Von daher schicke ich dir viel Sonne und das einhergehende Strahlen nach Deutschland. Vielen Dank. Wie wertschätzend von dir. Das sind Brücken oder, also wir bauen uns hier Brücken zum Thema. Ach, herrlich.
Ein Hin und Her und allein das ist so wertschätzender hier jetzt an der Stelle. Ja, also Brücken bauen, genau, du sagst es jetzt hier gerade schon, das ist heute unser Thema. Wertschätzung.
Und wenn du so das Wort wertschätzt, ja, sag mal. Genau, ja, das ist ja auch so ein Thema. Ich weiß nicht, du bist ja auch viel in Organisationen als Trainer oder als Organisationsbegleiter und so. Das ist ja so ein Hauptthema, ne. Das ist so, was fehlt euch, wovon habt ihr nicht genug? Irgendwie gefühlt alle, oder?
Ja, also das ist immer wieder die Nummer eins. Wenn ich Stressoren sammle, dann steht ganz oben immer wieder fehlende Wertschätzung da an der Stelle. Und da gibt es dann unterschiedliche Auslegungen, wie Wertschätzung da gemeint ist, wie das zu differenzieren ist, wann ich mich wertgeschätzt fühle dann in dem Sinne. Dennoch ist das so als Hauptthema immer wieder ganz oben. Und wenn ich an Wertschätzung denke, dann denke ich auch ganz viel an dich und wie du dein Leben so lebst und wie du mit anderen Menschen umgehst. Und auch in dem Resilienz-Trainer, den ich bei dir gemacht habe, da hast du wirklich immer wieder schöne Differenzierungen gebracht, was das Thema Wertschätzung angeht und wann sich jemand auch im Unternehmenskontext wertgeschätzt fühlt.
Ja, wo fange ich an? Also Wertschätzung hat für mich viele Facetten. Und es war gerade spannend, als du gesagt hast, ich fühle mich wertgeschätzt. Da kam gerade so der Hüter des Inhaltstransfers bei mir um die Ecke. Weil gerade auch in manchen Organisationen, wenn du von Gefühlen sprichst, bist du immer gleich schon auffällig, dass du als nächstes irgendwelche komischen ESO-Sachen machst. Nichts gegen ESO, bitte.
Und wenn ich in Organisationen über Wertschätzung rede und dann auch die Frage gestellt wird, wie möchten sie wertgeschätzt werden, kommt manchmal, ne nicht nur manchmal, sondern sehr sehr oft die Antwort, ja mit Geld. Das ist meine Form der Wertschätzung. Und das finde ich dann total spannend. Auf welche Ebene zählt das denn jetzt ein? Und wie kann ich denn das jetzt hier verstehen? Und was gibt es denn da noch für Formen, um jemanden dann auch gut wertschätzen zu können?
Ne, ich glaube ja nicht. Es gibt da ja auch schöne Forschung zu, die zeigt, dass ein gewisser Betrag, wenn der überschritten wird, steigt das Glückserleben oder das Zufriedenseinserleben nicht so sehr. Für mich ist Geld immer eine Form von kognitiver Bezahlung, also kognitiver Ausgleich, jetzt wenn man von Schuld spricht.
Finde ich total spannend. Also, jetzt auch nochmal mit dem Thema der emotionalen Verbindung, auch jetzt der emotionalen Verbindung zum Medienmarkt. Und auch anscheinend, wer da ja auch sehr mitschwingt, ist der Geschäftsführer, den du entsprechend kennst. Also, da hast ja dann auch jemanden im Kopf und vielleicht schwingt da ja auch sowas wie eine gewisse Dankbarkeit für diese gute Beziehung mit. Und das finde ich ja auch total spannend im Kontext von Wertschätzung, welche Rolle Dankbarkeit da auch wirklich spielt. Und Georg Simmel, ein deutscher Philosoph, hat mal so schön gesagt, Dankbarkeit ist unser moralisches Gedächtnis.
Puerto Rico, Pakistan, Schwaben.
Schwaben, Franken und Bayern und das ist ja auch nochmal eine Unterscheidung und da auch, da ist auch nochmal ein anderer Hintergrund und das wirklich zu sehen, diese Person mit all diesen Hintergründen, darum geht es bei dieser Begrüßungsformel, ich finde das wirklich wunderschön, anderen Menschen auf diese Art und Weise zu begegnen. Nur hat diese Begrüßungsformel auch eine Antwort und das finde ich ganz, ganz wichtig und die lautet Sikona und Sikona heißt übersetzt so viel wie, ich bin da, um gesehen zu werden, das bedeutet, ich zeige mich auch, ich habe eine Antwort darauf, wie ich wertgeschätzt werden möchte, damit es der anderen Person gelingt, mich besser wertschätzen zu können. Ja, also ich bin da, um gesehen zu werden und auch in dem Sinne, um Wertschätzung zu empfangen, ich öffne mich auf eine Art und Weise, also das ist auch da die Message an die Menschen, zeig das, damit überhaupt andere dich wertschätzen können
Da finde ich, oder da kommt mir so eine schöne Unterscheidung ins Gedächtnis, weil der liebe Tom Andreas aus Köln mal gesagt hat, es gibt einen für ihn sehr deutlich spürbaren Unterschied zwischen, ich zeige mich, weil wir sagen ja manchmal Menschen auch so, ja du musst dich mehr zeigen. Das ist aber ein aktiver Prozess, der typischerweise ja sofort irgendwie auch den Selbstwert triggert, eigentlich bei jedem so, irgendwie, also jetzt nicht pathologisch, aber ist auf jeden Fall erstmal eine kleine Hürde und er sagte, schau doch mal, ob es für dich einen Unterschied macht zwischen, ich zeige mich oder ich lasse mich sehen.
Ich finde das wunderschön, diese Unterscheidung. Ich lasse mich sehen und dann ist aber auch ganz viel Verantwortung bei der Person, die sieht, weil das nicht eine Referenzerfahrung kommt, ich darf mich nicht sehen lassen, weil das ist ja auch ganz häufig dann der Fall. Dann kommt zum Beispiel, ja, aber ich habe schon meine Werte kommuniziert und ich habe schon gesagt, wie ich Sachen brauche und da wird einfach drüber gegangen und das wird überhaupt nicht gesehen und anerkannt und so weiter. Und das ist ein Thema dann da drin, also wir können es immer versuchen, indem wir Menschen unsere Werte offenbaren, die zu kommunizieren, hey, für eine gute Zusammenarbeit ist das genau das, was ich brauche. Dass es bei dem anderen ankommt, das ist natürlich auch nochmal eine andere Thematik dann dabei. Ich finde es nur wichtig, das immer wieder zu versuchen und dann auch natürlich anzusprechen, was die Auswirkungen sind, wenn es entsprechend nicht so gemacht wird.
Ja, finde ich total spannend unter dem Aspekt, dass wenn ich mich zeige, ich sehr viel mehr bestimmen kann, was du siehst. Und wenn ich mich sehen lasse, dann ist das eher wie so eine Auslage zu bestücken. Und im Prinzip das einfach so auszubreiten und zu sagen, hier, das gibt es von mir, das sind die glorreichen Seiten, das sind vielleicht auch die nicht so glorreichen Seiten und zusammen ist es irgendwie der Mensch, jetzt in meinem Fall der Mensch Sebastian.
Ich finde gerade dieses Zusammenspiel so schön. Also um das auch für mich jetzt nochmal in dem Sinne da zusammenzufassen, wie Wertschätzung dann auch funktionieren kann. Also ich brauche zum einen den Sehenden, der die Haltung hat, die du gerade beschrieben hast. Und zum anderen eine Person, die sich sehen lässt, auch auf der anderen Seite. Und die Aufgabe des Sehenden ist es, einen Raum zu öffnen, damit die andere Person sich sehen lassen kann und so weiter. Und dann ist genau die Würdigung des Potenzials auch wirklich eine Möglichkeit, dass die Person sich eher sehen lässt dann in dem Sinne Ja, super. Und das finde ich wirklich ein super interessantes Zusammenspiel. Und deswegen ist auch wirklich mein Appell an Menschen da draußen, die sagen, ich habe nicht genug Wertschätzung oder ich erlebe nicht genug Wertschätzung oder da ist nicht genug Wertschätzung, mal zu schauen, wie kriege ich es hin, mich sehen zu lassen.
Einen letzten Punkt wollte ich mit dir noch teilen.
Ich war nicht fertig, das war jetzt nur für mich eine verständliche Zusammenfassung.
Für das Firmenthema. Das war so ein Punkt, das ist für mich so ein letzter Punkt, den ich noch teilen wollte, weil es ja manchmal sehr verhärtete, auch wieder, sorry für die Kriegsmetaphorik, sehr verhärtete Fronten gibt, zwischen Menschen, zwischen Teams und ihrer Führungskraft oder so. Und ich hatte das, das wir dann so gesprochen haben, also wurde dann mal so eine Teammoderation eingeladen und so ein bisschen Resilienz und hin und her.
Stark. Also noch eine weitere Möglichkeit, um Wertschätzung zu bekommen, ist, Gerelia-Wertschätzung zu verteilen.
Und dann kommt es auch entsprechend zurück. Ja, eine bekannte von mir legt immer mal so zwei Euro irgendwo hin. Und dann stellt sie sich vor, wie die jemand findet. Weil zwei Euro ist anders als ein Euro oder als 50 Cent. Zwei Euro ist irgendwie schon was.
Ja, da kannst du in eine richtig große gemischte Tüte beim Kiosk konzentrieren damals. Und da warst du der King, wenn du zwei Euro hattest.
Damals definitiv. Bist ja ein bisschen jünger. Bei dir ging es doch. Bei mir waren das D-Mark. Bei mir gab es noch für 20 Cent die große Tüte. Äh, 20 Pfennig. Ja, aber das ist so spannend. Und da passt ja auch dieses Random Acts of Kindness rein. Das sind ja so kleine Wertschätzung dessen, hey, wir sind ja beide zusammen in dieser Inkarnation. Wir fliegen hier auf diesem großen Steinhaufen durchs Universum. We are in this together. Also, high five und let’s go.
Wunderschön. Dann kommt entsprechend wieder unser sehr guter Freund, weil es ja auch wieder eine Werteverletzung ist, der Ärger. Und deswegen umso wichtiger, das dann zu kommunizieren, die eigenen Werte, dann zu kommunizieren, wie man sich das das nächste Mal wünscht. Weil irgendwann, wenn es immer wieder ist und immer wieder ist und immer wieder ist, dann generalisieren wir das. Und dann ist es nicht mehr das Verhalten, worüber wir uns ärgern, beziehungsweise das Nichtverhalten einer Wertschätzung, einer Rückmeldung, eines Feedbacks, einer Gehaltsanpassung, was auch immer das sein soll. Und wenn wir es generalisieren, wird es zur Verachtung.
Und die Verachtung sorgt dann wiederum dafür, dass bei uns selber die Hirnareale ausgeschaltet werden, die für Empathie zuständig sind. Empathie ist extrem wichtig, um überhaupt eine Wertschätzung auch zurückzugeben, beziehungsweise zu geben, allgemein, ich brauche Empathie, um mich in andere Menschen reindenken zu können, was sie brauchen, wie sie gewertschätzt werden möchten und so weiter. Und so geht das dann auch wiederum flöten durch die Verachtung.
Das führt uns wieder zum Anfang. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ich mich erstmal frage, wie ich wertgeschätzt werden möchte, was ich als wertschätzend erlebe, auch mit graduellen Abstufungen, dann habe ich überhaupt eine Chance, ein Bewusstsein dafür zu erlangen, dass das bei anderen auch wichtig sein könnte. Wenn ich dann mich darüber unterhalte, dann lerne ich über die Zeit, aha, es gibt da komplett andere Sichtweisen auf Wertschätzung, was wertschätzend erlebt wird.
Deswegen unser Appell, leisten Sie Appreciate. Helfen Sie anderen Menschen, Sie besser wertschätzen zu können. Und auch für sich selber diese Hilfe, dass Sie die Wertschätzung empfangen und auch gerne von Ihnen selber. Weil selber sind Sie ja auch in einer Beziehung mit sich selber dann entsprechend.
Es war meine Freude, mein Lieber.
Vielen Dank. Vielen Dank für deine ausgelebte Wertschätzung, wie du es immer tust. Das hört man hier ja auch immer wieder raus. Es sind auch immer wieder die Rückmeldungen aus dem Podcast. Es kam schon mal auch der Satz wie ekelhaft wertschätzen wir sind. Das finde ich nämlich nicht. Ich finde es super super angenehm. Und dieses würdigende dessen, was der andere sagt. Also deswegen danke für deine ausgelebte Wertschätzung.
Und das ist vielmehr eine Aussage über die andere Person. Und die muss man eigentlich sofort umarmen, abknutschen und sagen, das hast du jetzt davon. Und das wünsche ich dir auch. Wer auch immer möchte, fühlt sich umarmt. Wer noch möchte, fühlt sich im Rahmen des sozial angemessenen abgeknutscht. Gerne auch nur virtuell. Vielleicht auch nur eine High Five. Und in diesem Sinne, möge die Resilienz mit Ihnen sein und die Wertschätzung Sie in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten und Jahren begleiten. Tschüss.
Alle Folgen finden Sie hier:
Titelmusik und Mischung: Lars Deutsch www.larsdeutsch.net
Design: Katharina Krekeler www.hejro.de
Ruben Langwara ist Wirtschaftspsychologe, Resilienz-Lehrtrainer & -Coach sowie Experte für Emotionen und deren Wirkung auf Gesundheit und Wohlbefinden. Er ist mit der Resilienz-Akademie Göttingen als Projektpartner für emotionale Resilienz tätig. Sein Fachbuch zu diesem Thema „Die Kraft unserer Emotionen“ erschien 2022 im Junfermann-Verlag. Er ist Mitinitiator des Resilienz-Podcasts Rethinking Resilience (www.Rethinking-Resilience.com).

Sebastian Mauritz, M.A. Systemische Beratung, ist einer der führenden Resilienzexperten Deutschlands. Er ist 5-facher Fachbuchautor, Keynote-Speaker, Resilienz-Lehrtrainer, Systemischer Coach, war und ist Vorstand in vielen Coach- und Trainer-Verbänden und Unternehmer. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich individuelle Resilienz und Prosilienz®, resilienter Führung und Teamresilienz. Er ist Initiator des jährlichen Resilienz-Online-Kongresses, in dessen Rahmen er sich bereits mit über 240 weiteren Resilienzexpert:innen aus verschiedenen Disziplinen ausgetauscht hat (www.Resilienz-Kongress.de) sowie des Resilienz-Podcasts Rethinking Resilience (www.Rethinking-Resilience.com).