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Resilienz-Lotse (SMA)®

Wohlbefinden – Leistung – Flexibilität … für Menschen in Organisationen.

Die Lotsin und der Lotse lassen Menschen und Organisationen erblühen sowie flexibel, anpassungsfähig und gesund durch Krisen gehen.

Resilienz-Lotse (SMA)®

Wohlbefinden – Leistung – Flexibilität

Weg über das Meer der Veränderung

Das Alte – Noch bevor es zum Weg von geht, sollte man das Alte ehren. Das bedeutet, dass das, was bisher war, oftmals durch Veränderungen als entwertet erlebt wird. Die Ehrung, Anerkennung und Würdigung des Bisherigen ist oftmals der Schlüssel für gelingende Veränderung.

Weg von – eine der beiden Motivationsrichtungen und daran zu hören, dass Menschen nicht mehr etwas wollen.

  • Es geht um Schmerzvermeidung, weg vom Problem.
  • Hier spricht man von Vermeidungszielen.
  • Bei hohem Stresslevel wird eher über das “Weg von” gesprochen.

Hin zu – die zweite Motivationsrichtung.
Diese muss meistens erfragt werden: „Wenn Sie das nicht mehr oder weniger wollen – was wollen Sie stattdessen oder mehr?“

  • Das “Hin zu” beschreibt ein Annäherungsziel
  • Allgemein ist es wichtig, beides zu wertschätzen und beides zu erfragen. Dennoch sind Annäherungsziele langfristig wichtiger, da Motivation eine hin zu-Richtung braucht.

Weniger von – auf dem Weg vom Weg von zum Hin zu beinhalten Prozesse oft Phasen des weniger von. Auf sie folgt ein mehr von auf dem Weg zum „Hin zu“.

Ziel & Lösung, Werte & Motivation
Lotsenwissen - Weg der Veränderung

Erklärung Begrifflichkeiten

Weg von ...

Problem

  • Sprechen wir nur über das Problem?

Fixed Mindset

  • „es geht nicht“

Inkongruenz

  • Der Mund sagt das eine, der Körper das andere…

Immer, alle, nie

  • Sind alles Generalisierungen und tilgen wir die Ausnahmen – sie fördern ein Fixed Mindset

Sollen, müssen

  • Ist ein Zwang, Menschen erleben hier weniger Selbstwirksamkeit

Ja, aber

  • Das „aber“ tilgt das „Ja“ – sprich: Nein
  • Oftmals in stressigen Situationen zu hören
  • Besser als ein Nein

Problemfokus

  • Die Wahrnehmung ist vom Problem absorbiert, es wird nur über das Problem gesprochen

Stress

  • Meint hier eher negativen Dauerstress, einer, der nicht förderlich ist und mit Problemtrancen einhergeht

Höchstleistung

  • … ja, als positiver Begriff gut – und dauernd auf Höchstleistungsmodus zu sein bringt es nicht
  • Hier geht es um Balance – das eine … UND … das andere

Schuld

  • Entsteht oft, wenn die Verantwortung nicht klar ist – das ist in der Regel ein Führungsthema
  • Braucht einen Ausgleich – materiell und auch mit Wertschätzung

Abwertung

  • Auch gerne mal als Mobbing, ablästern oder runtermachen zeigt in der Regel einen niedrigen Selbstwert und tritt bei Stress in Organisationen vermehrt auf

Richtig / falsch

  • Ist ein Denken, was sich unter Stress zeigt – oftmals gibt es nicht das richtig oder falsch, sondern viele Wege
  • Gemeint ist hier auch, lasse ich andere Meinungen zu? Gibt es nur meins oder auch die Meinung von anderen?

Feste Strukturen / Struktur

  • Sind wichtig, geben Sicherheit und sind oftmals gut geübt.
  • Sie verhindern oft aber Flexibilität, die für Entwicklung wichtig ist – hier geht es auch wieder um das eine UND das andere

Multitasking

  • Kann das Gehirn, es büßt aber dabei massiv Leistung ein
  • Ist für intensive Aufgaben nicht zu empfehlen – geht bei kleinen Aufgaben, führt aber u.a. zu Stress
Hin zu ...

Hüter und Verhinderer

Starre

Keine Antwort, keine Reaktion, Orientierung und bloß nicht bewegen, bis der Säbelzahntiger weg ist. Oftmals die erste Reaktion auf Stress.

Flucht
Kampf
Resignation
Schmerz
Wertschätzung

Hüterin der Beziehung. Gegen sie kann sich niemand wehren, sie sorgt für ein gutes Miteinander und ihr reicht ein Danke, wenn es von Herzen kommt.

Freude
Interesse
Verantwortung
Kreativität
Achtsamkeit
Stolz

Individuelle Resilienz – Salutogene Faktoren – Organisationale Resilienz

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Individuelle Resilienz

Hier geht es um den Fokus auf die einzelnen Teilnehmenden. Die 7 Säulen der Resilienz sollten alle gleich gut praktiziert werden und können als Diagnose-Tool dienen.

Einfach mit Klebepunkten und den folgenden Fragen in den Dialog gehen:

  • Was ist für jeden Teilnehmenden wichtig?
  • Was wird im Team praktiziert?
  • Wovon braucht das Team mehr?
  • Worauf soll in der nächsten Zeit ein Fokus gelegt werden?

4 Grundhaltungen: Optimismus, Lösungsorientierung, Akzeptanz, Bindung

3 Praktiken: Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion, Selbstwirksamkeit

Salutogene Faktoren
Organisationale Resilienz

Die Emotionen

Sammlung Figuren Emotionen Lotsenwissen

Emotionen als Hüterinnen und Hüter wichtiger Bedürfnisse

  • Ärger – Hüter der Werte & Erreicher der Ziele
  • Angst – Hüterin der Sicherheit
  • Verachtung – Hüterin des Selbstwertes
  • Trauer – Hüterin der Werterinnerung
  • Ekel – Hüter der Gesundheit
  • Scham – Hüterin der sozialen Zugehörigkeit
  • Schuld – Hüterin der Ausgleichs-Erinnerung
  • Verlegenheit – Hüterin des Miteinander

Die Umsetzungsblockaden

Erwartungshaltung

Ich erwarte etwas von anderen ...

    • Das Gehirn kann nicht erwartungsfrei sein
    • Wenn ich an Menschen Erwartungen habe, dann sollte ich diese kommunizieren
    • Wenn ich Erwartungen habe, kann ich immer wieder Ent-Täuschungen erleben – die gewissermaßen Vollkontakt zur Realität sind

Idee: Erwartungen an andere kommunizieren

Fremdvorwurf
Selbstvorwurf
Loyalität
inneres Schrumpfen
Problemtrance
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