emTrace® – Ein integrativer Coachingansatz

Logo emTraceVielleicht kennen Sie diese Situation: Sie sind gut auf Ihre Präsentation vorbereitet und haben trotzdem Angst zu sprechen. Oder Sie wollen eigentlich abnehmen, und greifen dennoch zu einem weiteren Stück Kuchen. In solchen Situationen tritt ein Phänomen auf: Wir haben zwar eine klare Sicht (rein objektiv wissen wir, dass wir vorbereitet sind oder Kuchen wenig beim Abnehmen hilft) und gleichzeitig eine gefühlte Blockade (wir handeln trotzdem, oder eben nicht). Sicherlich kennen Sie als Coach ebenfalls solche Themen. Wir werden von dysfunktionalen Emotionen blockiert. Und hierbei hilft emTrace®.

emTrace® ist ein integrativer Ansatz für Emotionscoaching. Es handelt sich dabei nicht um eine bestimmte Methode oder die Ausrichtung nach einer besonderen Schule. Vielmehr geht es darum, anhand von übergeordneten Wirkfaktoren und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen wirkungsmächtige und effektive Interventionen anzuwenden.

Warum emTrace® einsetzen?

Diese Frage stellt sich sowohl für Coaches, die mit dem Ansatz arbeiten wollen, wie für all jene, die emotionale Blockaden spüren und ihre Resilienz im Coaching stärken wollen. Das Besondere an diesem Ansatz ist, dass er integrativ arbeitet. Das bedeutet, das Beste aus den verschiedensten Bereichen, wie beispielsweise:

-NLP
-Systemische Beratung
-Heilpraktik
-Psychotherapie
-Hypnotherapie
-Resilienz-Coaching

wird in diesem Emotionscoaching vereint. So können Sie als Coach Ihre Kompetenz im Umgang mit der emotionalen Landkarte Ihrer Klienten professionell und fundiert erweitern. Sie als Coachee bekommen dafür mit emTrace® maßgeschneiderte und auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtete Lösungsansätze, um Ihren emotionalen Stress zu regulieren und Ihre individuelle Resilienz zu erhöhen.

Neben der Integration, der Wissenschaftlichkeit und der Wirksamkeit gibt es eine weitere Komponente, die emTrace® zu einem Coachingansatz der Zukunft macht: die Innovation. Denn der Ansatz lebt davon, die Anwendbarkeit und Wirksamkeit von Interventionen stetig weiterzuentwickeln und zu verbessern. Durch neuste Erkenntnisse aus Neurowissenschaften, Emotionspsychologie, Wirksamkeitsforschung und der Mimikresonanz werden veraltete und überholte Interventionen durch die nachweislich wirkungsvollsten Methoden ersetzt.

Der Coachingmarkt ist überflutet mit Angeboten aller möglichen Sorten. Für Suchende ist es schwer sich durch den Dschungel an möglichen Coachings zu kämpfen und auch etwas Passendes und vor allem Seriöses zu finden. Die Branche krankt an einem Mangel an Transparenz und wissenschaftlichem Fundament. emTrace® ist ein zukunftsweisender Coachingansatz, weil er diesem Mangel entgegenwirkt und die Coachingprofession auf ein professionelles, fundiertes und wirkungsmächtiges Level erhebt.

Die fünf Wirkfaktoren erfolgreicher Veränderung: emTrace
Die 5 Wirkfaktoren des Emotionscoachings, nach Dirk Eilert

Was ist emTrace®?

Der Ansatz wurde 2018 von dem Mimikresonanz®-Experten und Profi für emotionale Intelligenz Dirk W. Eilert entwickelt. Dabei folgt das Coaching mit emTrace® dem Leitsatz:

„Emotionscoaching wirkt, wenn es wirkt, darüber, dass es das Gehirn verändert“

Das oberste Ziel eines emTrace®-Coachings ist es, nachhaltige Veränderung zu schaffen, indem neue neuronale Netzwerke angelegt werden. Um das Ziel auch wirklich zu erreichen, basiert der Ansatz auf fünf übergeordneten Wirkfaktoren, welche die Forschung herausgestellt hat. Und hier kommt auch der Name emTrace® ins Spiel. Denn er setzt sich aus den Teilen „em“ für Emotion und „Trace“ für das englische Wort „Spur“ zusammen. Es geht darum, der Emotionsspur zu folgen. Zusätzlich lassen sich die fünf Wirkfaktoren mit dem Akronym TRACE sehr gut merken. Das steht für Therapeutische Allianz, Relational-motivationale Klärung, Aktivierung von Ressourcen, Core-Aktivierung und Emotionsregulation.

Therapeutische Allianz:

Die therapeutische Allianz ist wahrscheinlich der mächtigste der fünf Wirkfaktoren. „Therapeutisch“ ist allerdings nicht wörtlich zu verstehen, sondern vielmehr als die Bindung zwischen Coach und Coachee. Dieses Arbeitsbündnis macht einen Großteil des Erfolgs im Coaching aus, wie eine Wirksamkeitsstudie zur Psychotherapie aufzeigt. 30-70% eines erfolgreichen Coachings hängen an der Beziehungsqualität. Und nicht umsonst ist Bindung einer der Schutzfaktoren der Resilienz.

Relational-motivationale Klärung:

Verstehbarkeit ist einer der drei Faktoren für die Entstehung von Gesundheit. Diese im Coaching zu fordern, erhöht die Wirksamkeit und die Nachhaltigkeit der Interventionen. Dabei geht es auf der einen Seite darum, dass Sie als Coachee genau verstehen, warum und wozu die Interventionen im Emotionscoaching gemacht werden. Auf der anderen Seite dient die relational-motivationale Klärung dazu das Kernthema des Klienten genau zu verstehen, sodass Sie als Coach Lösungen punktgenau und effektiv anzusetzen.

Aktivierung von Ressourcen:

Dieser Wirkfaktor nimmt ebenfalls einen zentralen Raum im emTrace®-Coaching ein. Denn durch den Fokus auf die Ressourcen bekommen Klienten den Zugang zu ihrer bereits vorhandenen inneren Stärke. Ein Grundsatz des Coachings ist es, dass jeder Mensch bereits über alle Ressourcen verfügt, um eine von ihm gewünschte Veränderung zu erzielen. Mit emTrace® bahnt sich der Zugang, um auch im Alltag selbstbestimmt Zugriff auf die gelernte Emotionsregulation zu haben.

Core-Aktivierung:

Damit der Veränderungsprozess gelingt und Veränderungen auch nachhaltig in den Alltag übertragen werden, ist es zentral das emotionale Kernthema des Klienten zu erfassen. Dazu gehören alle Emotionen, Gedanken und Körpergefühle, die bei der gefühlten emotionalen Blockade auftreten. Die Aktivierung des Cores, also der Kern des Problems, öffnet die neuronalen Bahnen für eine Veränderung im Gehirn.

Emotionsregulation:

Die Emotionsregulation ist letztendlich der Knackpunkt des erfolgreichen Emotionscoachings. Der Prozess ist dabei an den natürlichen Verarbeitungsprozess des Körpers angepasst, sodass jeder Klient individuell in seinem Tempo seine innere Blockade löst. Der Vorteil ist, dass sich emTrace® damit auch ausgezeichnet zum Selbstcoaching eignet.

Wie funktioniert emTrace®?

Das Logo fasst in sehr prägnanter Weise zusammen, wie emTrace funktioniert: Spot and Release.

Spot and ReleaseSpot and Release – Erkennen und Lösen

Es geht in kurzer Form darum, zuerst das emotionale Kernthema zu erkennen, punktgenau in all seinen Facetten zu erfassen und angemessen zu aktivieren. Und anschließend mit Interventionen basierend auf aktuellen Ergebnissen aus Gehirn- und Emotionsforschung die emotionale Blockade wie einen Knoten zu lösen.

Achtung! Lösen meint nicht auflösen. Denn im Emotionscoaching mit emTrace® werden dysfunktionale und unangenehme Emotionen wie Angst, Ärger oder Trauer nicht einfach „weg“-gecoacht. Sie werden wieder in ihre eigentliche Funktion geholt und dienen somit als Kraftquelle anstelle eines Krafträubers. Zum Lösen der Blockade, um

Bifokale Achtsamkeit

Studien haben gezeigt, dass emotional besetzte Themen durch einen bestimmten Blickpunkt besonders stark aktiviert werden können. Das heißt, wir können zum Beispiel unsere Heißhungerattacken, unsere Prüfungsangst oder auch emotionale Reaktionen auf Konflikte mit anderen Personen durch einen Blickpunkt im Raum stärker aktivieren.

Die Bifokalität kommt dadurch zustande, dass wir im Emotionscoaching diesen Punkt im Außen halten, während die Achtsamkeit gleichzeitig im Innen liegt. Als Coachee nehmen Sie alle Emotionen, Gedanken und Körperempfindungen wahr, ohne diese zu bewerten. Die Aufgabe des emTrace®-Coaches ist es, die Aktivierung zu regulieren und den Raum für die selbstwirksame Emotionsregulationsfähigkeit des Klienten zu halten.

Wie emTrace® wirkt

Ein weiterer Vorteil vom Emotionscoaching mit emTrace® ist der schnelle und effektive Erfolg mit Langzeitwirkung. Eine empirische Studie aus dem Jahr 2020 untersuchte die Wirkung von emTrace® auf 38 Personen, die unter starker Prüfungsangst litten. Jeder der Teilnehmenden nahm an zwei Emotionscoachings teil, durchgeführt wurden diese von zehn zertifizierten emTrace®-Coaches. Das subjektive Empfinden der Prüfungsangst wurde zu fünf Zeitpunkten von den Coachees skaliert. Zu Beginn lagen alle Teilnehmenden bei einem subjektiven Empfinden von -7, und eine Woche nach der zweiten Sitzung durchschnittlich bei +3.

Das Ergebnis zeigt, dass sich nach bereits zwei Sitzungen, die durchschnittlich bei knapp einer Stunde lagen, das Angstempfinden signifikant verbesserte. Mit anderen Worten, es braucht 2 Stunden emTrace®, um dysfunktionale und blockierende Emotionen zurück in die Funktion zu holen und Stress zu lösen.

Mit emTrace® die Resilienz steigern

Resilienz ist die Fähigkeit emotionalen Stress zu regulieren, um so auch Krisenzeiten gesund zu durchleben. emTrace® hilft dabei, die emotionale Resilienz aufzubauen, Zugang zu Ressourcen zu schaffen und so stressreiche Lebenssituationen selbstwirksam zu meistern. Denn bei diesem Ansatz geht es um die Selbstregulation des Körpers mit Stress umzugehen.

Ebenfalls ist es Teil von emTrace®, einen gesunden Umgang mit den eigenen Emotionen zu pflegen. Zum Beispiel ist Angst keine Schwäche, sondern die Hüterin der Sicherheit. Emotionen sind Hinweisgeber auf unsere Bedürfnisse und tragen so aktiv zu unserer psychischen und physischen Gesundheit bei. Sicherlich können sie auch Stress auslösen. Jedoch nicht, wenn wir einen funktionalen Zugriff auf unsere Emotionen haben. So können wir Stress im Alltag regulieren und das innere Immunsystem stärken.

Mit emTrace® bekommen Sie bzw. geben Sie den Zugriff auf die funktionalen Emotionen und können diese als Kraftquellen nutzen. Sie steigern die individuelle Resilienz mit Selbstregulation und nachhaltiger Veränderung in den neuronalen Strukturen. Im Grunde genommen machen Sie durch emTrace® das Gehirn resilient.

Wie Sie emTrace®-Coach werden, oder Ihren emTrace®-Coach finden, erfahren Sie HIER.


Sebastian MauritzSebastian Mauritz, M.A. Systemische Beratung, ist einer der führenden Resilienzexperten Deutschlands. Er ist 5-facher Fachbuchautor, Keynote-Speaker, Resilienz-Lehrtrainer, Systemischer Coach, Vorstand in vielen Coach- und Trainer-Verbänden und Unternehmer. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich individuelle Resilienz und Prosilienz®, resilienter Führung und Teamresilienz. Er ist Initiator des Resilienz-Online-Kongresses, in dessen Rahmen er sich mit über 50 weiteren Resilienzexpert:innen aus verschiedenen Disziplinen austauscht (www.Resilienz-Kongress.de).

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top