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Einschlafen – Wie Sie entspannt ins Land der Träume kommen

Einschlafen sollte eigentlich eine ganz einfache und automatische Sache sein. Leider ist es das nicht immer. Die Ursachen, warum wir länger zum Einschlafen brauchen, sind dabei sehr unterschiedlich.

Hier finden Sie fünf Tipps und Anregungen für ein entspanntes und leichtes Einschlafen.

Ausschalten zum Abschalten

Vermeiden Sie eine Stunde vor dem Zubettgehen Smartphone, PC oder Fernseher. Das mag für den ein oder anderen sogar schon recht unmöglich klingen. Doch das Verbannen der Technik aus dem Bett hat gleich mehrere Vorteile.

Zum einen verhindert das Blaulicht, das diese Geräte ausstrahlen, die Bildung des Schlafhormons Melatonin. Wir halten uns rein physisch gesehen schon mit dem Schauen auf einen Bildschirm wach.

Zum anderen setzen wir unserem Gehirn so einer Reizüberflutung und Überstimulation aus. Insbesondere wenn wir noch eben die spannende Folge unserer Lieblingsserie gucken wollen oder eben noch Nachrichten lesen. Es fällt dem Gehirn dann deutlich schwer schnell in den Ruhemodus zu kommen, der zum Einschlafen notwendig ist.

Wohltuende Schlafrituale

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und das zeigt sich auch beim Einschlafen. Routinen und Rituale helfen dem Körper dabei, sich auf das Schlafen einzustellen und so auch leichter in den Schlaf zu kommen.

Vermeiden Sie dabei Genussmittel wie Alkohol oder Koffein vor dem Schlafen. Trinken Sie stattdessen eine Tasse Tee und gehen Sie einer ruhigen Tätigkeit nach. Das kann das Lesen eines Buches, das Lösen eines Kreuzworträtsels oder Stricken sein. Halten Sie die Tätigkeit dabei bei geringer Anstrengung, um Ihren Körper und Ihren Geist zur Ruhe zu bringen.

Auch feste Schlafzeiten erleichtern das Einschlafen. Mit einem festen Schlafrhythmus trainieren Sie das automatische Einschlafen und auch das Aufwachen des Körpers. Sorgen Sie dabei für ausreichend Schlaf, damit sie erfrischt in den neuen Tag starten.

Nicht in den Schlaf kämpfen

Allein das Wort „kämpfen“ impliziert schon die Anstrengung, die wir manchmal aufbringen, um einzuschlafen. „Ich muss jetzt schlafen“ ist dann so ein Gedanke, der immer wieder im Kopf kreist. Doch genau das baut Druck auf und hindert uns noch mehr am Schlafen.

Ein Weg damit umzugehen ist Akzeptanz. Am besten funktioniert das, indem Sie in Dialog mit der Seite in Ihnen treten, die den Schlaf nicht zulässt. Zum Beispiel so: „Ich merke, da ist eine Seite in mir, die gerade keinen Schlaf braucht. Im Bett zu liegen ruht auch aus und vielleicht möchte diese Seite gleich doch etwas Schlaf.“ Kritisieren Sie sich nicht, sondern akzeptieren Sie, dass Schlaf sich nicht erzwingen lässt. Genießen Sie stattdessen die Regeneration im Liegen.

Aufschreiben zum Kopf frei machen

Wir stehen den ganzen Tag unter Strom und wenn wir dann abends zur Ruhe kommen, schießen all die Gedanken und Ideen in den Kopf, die wir tagsüber ausblenden. Hierbei hilft es die Gedanken aus dem Kopf zu entlassen, indem wir sie aufschreiben.

Ein kleines Notizbuch neben dem Bett oder im Notfall auch die Notizfunktion des Smartphones (Siehe Tipp 1) helfen dabei, unerledigte Aufgaben oder gute Ideen an einem anderen Ort als in den Gedanken aufzubewahren. So vergessen wir sie weniger und wir leeren den Kopf, um besser Einschlafen zu können.

Stress reduzieren durch Atmung

Stress ist einer der größten Schlafräuber. Er treibt das Gedankenkarussell an und verhindert das Herunterfahren des Körpers. Eine Soforthilfe gegen Stress ist das bewusste Atmen. Es ist ein Teil der Meditation, ohne, dass Sie ausgiebig Erfahrung bei der Meditation brauchen.

Achten Sie darauf tief in den Bauch einzuatmen, halten Sie den Atem eine gedachte Sekunde an und lassen Sie ihn dann langsam ausströmen, bis Sie das Gefühl haben Ihre Lunge vollkommen zu entleeren. Stellen Sie sich dabei vor, wie Sie mit jedem Ausatmen etwas mehr von Ihrem Stress loslassen und sich etwas mehr entspannen.

Mit diesen Tipps für besseres Einschlafen gönnen Sie Ihrem Körper und Ihrem Geist leichter die wohlverdiente Regeneration und tanken Ihre Energiereserven für einen kraftvollen Umgang mit Stress, Problemen und Krisen.

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