Sebastian Mauritz

Resilienz bei Hitze: Stressfreier im Sommer arbeiten und leben

Es ist 14 Uhr, das Thermometer zeigt 31 Grad, und im Büro steht die Luft. Der Ventilator schiebt sie nur von einer Ecke in die andere. Die Mail, die eben noch dringend war, verschwimmt vor den Augen. Eine Kollegin fragt etwas Harmloses und Sie merken, wie Sie schärfer antworten, als Sie wollten. Die Hitze zieht […]

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Confirmation Bias: Wenn wir nur noch sehen, was wir glauben wollen

Unser Gehirn ist außergewöhnlich flexibel — und genau das ist die Grundlage unserer Resilienz. Es lernt, passt sich an, schreibt sich um. Aber es ist gleichzeitig ein Experte darin, Muster zu zementieren, indem es sie immer wieder selbst bestätigt. Vielleicht kennen Sie das: Irgendwie haben Sie das Gefühl, einer Ihrer Kollegen ist nicht gut auf

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Negativity Bias: Warum unser Gehirn das Schlechte nicht loslässt

Es war eigentlich ein guter Tag. Das Projekt läuft, das Team ist eingespielt und ein Kollege hat morgens beiläufig gesagt, dass er Ihre Arbeit wirklich schätzt. Dann kommt das Meeting am Nachmittag, mit einer Rückmeldung – sachlich, kurz, vielleicht nicht einmal böse gemeint: „Das hätte man noch etwas klarer formulieren können.“ Und plötzlich ist der

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Die Charakterstärke Dankbarkeit – Von der Emotion zur Eigenschaft

Es gibt diesen einen Moment, den fast alle kennen. Der Moment, in dem der Kaffee plötzlich besonders gut schmeckt – weil man weiß, dass es der letzte aus dieser Tasse ist, bevor man ins Krankenhaus fährt. Oder der Moment, in dem man sein Kind noch einmal besonders fest drückt – weil man plötzlich merkt, dass

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Die Charakterstärke Führungsvermögen – Warum Führung keinen Titel braucht

Wenn wir Führungsvermögen lesen, denken wir automatisch, dass das eine Charakterstärke allein für Chefs ist. Wer offiziell führt, sollte auch Führungsvermögen haben. Und das stimmt zwar, jedoch ist diese Charakterstärke nicht allein Führungskräften vorbehalten und sie kann die eigene Resilienz sowie der unserer Mitmenschen stärken. Ein eindrückliches Beispiel zeigte eine ehemalige Kollegin. Obwohl sie keine

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Selbstregulation als Charakterstärke – Wie wir unser Handeln und Fühlen steuern können

Es ist 17:47 Uhr. Die Hausaufgaben sind noch nicht gemacht, das Abendessen steht noch nicht auf dem Herd, und die beiden Kinder streiten lautstark darum, wer schuld daran ist, dass der Lego-Turm umgefallen ist. Gleichzeitig vibriert das Smartphone mit einer dringenden Nachricht aus dem Büro. In solchen Situationen kommt dann ein Impuls um die Ecke,

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Die Charakterstärke soziale Intelligenz: Wie wir über andere fühlen

Vielleicht kennen Sie solche Momente: Sie verlassen ein Gespräch und irgendetwas sitzt nach. Es ist nichts eindeutiges, eher ein leises Summen, das sich nicht abstellt. Haben Sie zu viel gesagt? Zu wenig? Warum haben Sie plötzlich diesen Ton angeschlagen, obwohl Sie das gar nicht wollten? Warum hat die Aussage der anderen Person so gestochen? Wir

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Die Charakterstärke Tapferkeit – Mit Angst handeln, nicht ohne sie

Stellen Sie sich vor: Sie sitzen in einem Meeting. Jemand sagt etwas, das nicht stimmt – eine Einschätzung, die Sie für falsch halten, eine Entscheidung, die Ihnen Bauchschmerzen bereitet. Alle nicken. Niemand widerspricht. Und in Ihnen läuft ein stiller innerer Dialog ab: Soll ich etwas sagen? Jetzt? Hier? Genau in diesem Moment entsteht Tapferkeit. Es

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Emotionen verstehen: Das Hütermodell – Warum alle Gefühle Wegweiser sind

Emotionen verstehen – nicht bekämpfen. Das ist der Kern des Hütermodells, entwickelt von Sebastian Mauritz auf Grundlage der Hypnosystemik nach Dr. Gunther Schmidt. Die Grundidee: Jedes Gefühl – ob Angst, Ärger oder Freude – ist ein kompetenter Wegweiser, der auf ein Bedürfnis – erfüllt oder unerfüllt, einen Wert oder eine innere Grenze hinweist. In diesem

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Prosilienz® statt gespeicherter Wunden? Wie Neurowissenschaftler Trauma (und Stress) neu denken

Eine lange Zeit ging die Forschung von der These aus, dass Trauma sich wie ein Muster im Gehirn festsetzt und im Körper manifestiert. Den größten Anteil daran lieferte der Psychiater und Traumaforscher Bessel van der Kolk mit seinem Beitrag „The Body Keeps the Score“ (Van der Kolk, 1994). was wäre, wenn Traumafolgen nicht wie ein

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